{"id":20690,"date":"2018-03-22T06:56:54","date_gmt":"2018-03-22T05:56:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=20690"},"modified":"2018-03-22T06:56:54","modified_gmt":"2018-03-22T05:56:54","slug":"soul-return-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/22\/soul-return-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Soul Return &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20857\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Soul-return_300.jpg\" alt=\"Soul return_300\" width=\"334\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Soul-return_300.jpg 334w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Soul-return_300-300x269.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>&#8222;Soul Return&#8220; ist das erste Album der gleichnamigen kalifornischen Band, bestehend aus der S\u00e4ngerin und Mundharmonikaspielerin Kellie Rucker, dem Slide-Gitarristen JJ Holiday und dem Drummer Michael Barsimanto. Alle drei haben in der Vergangenheit, jeder f\u00fcr sich, bereits mit zahlreichen Gr\u00f6\u00dfen aus dem Musikbusiness, wie zum Beispiel Bruce Springsteen, Bob Dylan, Keith Richards oder Andy Taylor zusammengearbeitet. Erg\u00e4nzt werden die drei auf der CD durch den Bassisten Keith Karman.<\/p>\n<p>Herausgekommen ist ein Album ganz in der musikalischen Tradition von Grateful Dead, Janis Joplin und Curtis Mayfield oder Howlin\u2019 Wolf. Es ist die R\u00fcckkehr des California Soul, funky, groovy und teilweise auch ein wenig psychedelisch. Beherrscht wird das Werk von Kellie Ruckers pr\u00e4gnanter, rauer Stimme, die irgendwie an die Sangesk\u00fcnste von Janis Joplin, mit Einfl\u00fcssen von Macy Gray, erinnert, sowie dem einzigartigen rhythmischen Gitarrenspiel von JJ Holiday.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn groovt es kraftvoll und m\u00e4chtig mit &#8222;You&#8217;re Leavin&#8216; Me&#8220;. der Opener besticht direkt durch\u00a0einen satten Bass, gepaart mit einem flotten Funk-Rhythmus und einem eing\u00e4ngigen Gitarrenriff im Refrain. Treibend geht es auch dann\u00a0beim tranceartigen, zum Tanzen einladenden, &#8222;In The Meantime&#8220; weiter. Der n\u00e4chste Song &#8222;Life Of Crime&#8220; ist ein fr\u00f6hliches, eing\u00e4ngiges Soulst\u00fcck mit sch\u00f6nen Einlagen von JJ Holiday an der Slidegitarre und Kellie Rucker an der Mundharmonika, die auch in &#8222;FYL&#8220; einmal mehr ihre Qualit\u00e4ten als Shouterin unter Beweis stellt.<\/p>\n<p>Ihre an Janis Joplin erinnernde Stimme beherrscht ebenfalls das nachfolgende St\u00fcck &#8222;Only Love Can Save Us Now\u2018, ein sch\u00f6ner Country-angehauchter Blues, bei dem JJ Holiday erneut zeigt, was er an der Slidegitarre drauf hat. &#8222;Va Va Voom&#8220; wiederum rockt so richtig, auch hier legt sich Kellie Rucker stimmlich wieder m\u00e4chtig ins Zeug und l\u00e4sst zwischendurch immer wieder Ihre Harp aufblitzen. Das fr\u00f6hlich swingende &#8222;In America&#8220; erinnert stilistisch stark an Songs von Lou Reed.<\/p>\n<p>Die erste Verschnaufpause gibt es dann mit &#8222;Kiss Me&#8220;, ein Leidenschaft verspr\u00fchendes, sinnliches St\u00fcck mit psychedelischem Mittelteil, in dem Kellies Stimme so verf\u00fchrerisch wie sonst nirgends auf der CD klingt. Das folgende &#8222;Throwin\u2018 And Fumblin\u2019&#8220; ist eine gelungene Interpretation des \u00e4hnlich lautenden Traditional &#8222;Rollin\u2018 And Tumblin\u2019&#8220; von Hambone Willie Newbern. In ruhigere Gew\u00e4sser steuert die CD dann mit dem bluesig-melodi\u00f6sen St\u00fcck &#8222;Had We Not&#8220;, das mit seinen Southern-Anleihen zum Tr\u00e4umen und Relaxen einl\u00e4dt.<\/p>\n<p>Auf das rhythmisch funkige &#8222;Talk To Me&#8220; folgt dann als Abschluss der CD die einf\u00fchlsame Bluesballade &#8222;If These Walls Could Talk&#8220;, die Janis Joplin nicht besser h\u00e4tte intonieren k\u00f6nnen und ihren Abschluss in einem vor Verzweifelung schreienden Gitarrenjam findet.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das Deb\u00fct von Soul Return eine wohltuend aus der Masse der Neuerscheinungen herausragende Scheibe, die von Anfang bis Ende einfach nur Spa\u00df macht und die auch nach dem x-ten mal H\u00f6ren nicht langweilig wird. Also, eine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen.<\/p>\n<p><strong>Dixiefrog Records\/H\u2019art (2018)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Blues (Rock)<\/strong><\/p>\n<p>01. You&#8217;re Leavin&#8216; Me<br \/>\n02. In The Meantime<br \/>\n03. Life Of Crime<br \/>\n04. FYI<br \/>\n05. Only Love Can Save Us Now<br \/>\n06. Va Va Voom<br \/>\n07. In America<br \/>\n08. Kiss Me<br \/>\n09. Throwin&#8216; And Fumblin&#8216;<br \/>\n10. Had We Not<br \/>\n11. Talk To Me<br \/>\n12. If These Walls Could Talk<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.soulreturnband.com\/\">Soul Return<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SoulReturnBand\">Soul Return bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hart.de\">H\u2019ART Musik-Vertrieb GmbH<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider &#8222;Soul Return&#8220; ist das erste Album der gleichnamigen kalifornischen Band, bestehend aus der S\u00e4ngerin und Mundharmonikaspielerin Kellie Rucker, dem Slide-Gitarristen JJ Holiday und dem Drummer Michael Barsimanto. 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