{"id":2068,"date":"2015-12-14T05:32:00","date_gmt":"2015-12-14T04:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2068"},"modified":"2020-07-09T11:15:08","modified_gmt":"2020-07-09T09:15:08","slug":"shannon-brown-corn-fed-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/shannon-brown-corn-fed-cd-review\/","title":{"rendered":"Shannon Brown \u2013 Corn Fed &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Shan-e1433666185872.jpg\" \/><\/p>\n<p>Damen-Power an der New Country-Front! Shannon Brown wuchs in Spirit Lake, Iowa, einer wundersch\u00f6nen, l\u00e4ndlichen Gegend auf, als Tochter musikbegeisterter Eltern, die in ihrer Heimatstadt und deren Umgebung auch einige Clubs besitzen. Ihr Vater, Gitarrist und Bandleader, entdeckte das Gesangstalent seiner Tochter erst im Alter von 17 Jahren, als sie an Karaoke-Abenden das Publikum regelm\u00e4\u00dfig in Hochstimmung versetzte. Fortan wurde an der Karriere Shannons flei\u00dfig gebastelt, teils mit \u00fcber 180 Auftritten im Jahr. 1994 ging sie nach Nashville, sang bei Songwriter-Demos, und 1997 schien schon der gro\u00dfe Durchbruch geschafft zu sein.<\/p>\n<p>Der bereits unterzeichnete Platten-Deal mit der RCA Label Group scheiterte jedoch an diversen Umstrukturierungsma\u00dfnahmen. Der endg\u00fcltige Start ihrer Karriere begann dann aber 2004, als sie und ihr Ehemann bei einer Wohlt\u00e4tigkeitsveranstaltung mit John Rich, vom mittlerweile mega-angesagten Duo <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span>, zuf\u00e4llig an einem Tisch sa\u00dfen. Die musikalische Chemie stimmte sofort, und man produzierte zusammen ein 3-St\u00fccke-Demo, das Warner Brothers Chef Paul Worley unmittelbar zum Vertragsabschluss veranlasste. Kein schlechter Einstieg, direkt mit einem Major Label-Deal, aber zurecht, wie der Verlauf ihres gro\u00dfartigen Deb\u00fctalbums verdeutlicht.<\/p>\n<p>Rein \u00e4u\u00dferlich, wie auch der Titel &#8222;Corn Fed&#8220; (Mais-gen\u00e4hrt) wohl metaphorisch andeutet, verk\u00f6rpert die h\u00fcbsche Shannon Brown das naturverbundene Cowgirl, eine Art <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Terri+Clark\">Terri Clark<\/a><\/span>, nur ohne den obligatorischen Cowboyhut und in blond. Musikalisch, und das d\u00fcrfte sicher auch ein Verdienst <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=John+Rich\">John Richs<\/a>, der das Album produzierte, sein, bietet sie dank ihrer sehr variablen Stimme ein facettenreiches, modernes Werk, fernab allzu traditioneller Nashville-Standards, ohne aber je einen Zweifel aufkommen zu lassen, was der Hauptfokus ihrer Musik ist, n\u00e4mlich ganz klar &#8222;Country&#8220;! An gut der H\u00e4lfte der Songs war sie selbst beim Songwriting beteiligt.<\/p>\n<p>Die beiden Er\u00f6ffnungsst\u00fccke &#8222;Corn Fed&#8220; und &#8222;Big Man&#8220; tragen sofort die Handschrift von John Rich, der direkt den kraftvollen, rockig-hippen Sound, bespickt mit Effekten (u.a. sogar wiehernde Pferde), auf die Songs \u00fcbertr\u00e4gt, wunderbar in Szene gesetzt mit Power-Drummer Brian Barnett, dem Klasse E-Gitarristen Adam Shoenveld und den beiden Star-Instrumentalisten Mike Johnson (Steel) und Jonathan Yudkin (Fiddle, Madoline, Banjo, Strings), die ja auch auf den Big &amp; Rich-Werken bereits kr\u00e4ftig mitgemischt haben. Shannon \u00fcberzeugt sofort mit ihrer leicht angerauten, kratzig-heiseren Stimme, die ein wenig Kolleginnen wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shelly+Fairchild\">Shelly Fairchild<\/a><\/span>, Gretchen Wilson oder auch <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eve+Selis\">Eve Selis<\/a><\/span> zu \u00e4hneln scheint.<\/p>\n<p>Vereinzelt erinnert ihr Vibe zudem an eine energische Martina McBride! Das sehr melodische und textlich mit vielen prominenten Namen best\u00fcckte &#8222;High Horses&#8220; beinhaltet die Message, dass bei aller Konkurrenz im Business, man auch in Nashville in einem Boot sitzt, und von daher zusammenr\u00fccken sollte. Das Shannon auch im Balladenbereich den gro\u00dfen Damen ihrer Zunft, wie Faith Hill oder Martina McBride, in nichts nachsteht, beweist sie nicht nur bei &#8222;Turn To Me&#8220;, einer richtigen Power-Ballade, bei der sie volumin\u00f6s im Refrain zu gl\u00e4nzen wei\u00df. Toller Song! Co-Writerin des Liedes ist \u00fcbrigens Gretchen Wilson!<\/p>\n<p>Herrlich rhythmisch und recht poppig gut gelaunt geht\u2019s bei &#8222;Can I Get An Amen&#8220; zu. Dann wieder so ein typisches Break der Marke Rich. &#8222;Good Ole Days&#8220; kommt als abgefahrene, funkige Nummer mit Discogroove daher, erzeugt aber durch eine heulende Steelgitarre ein Flair, als wenn ein weiblicher James Brown pl\u00f6tzlich die Countrymusik f\u00fcr sich entdeckt h\u00e4tte. So ein richtig swingender Barroom-Retro-Heuler ist &#8222;I Love &#8218;Em All&#8220;, technisch pr\u00e4chtig mit Dobro, Fiddle und typischem Honkytonk-Piano umgesetzt. Faith Hill l\u00e4sst wieder ein wenig bei &#8222;Why&#8220; (bombastische Ballade mit Streichern) und dem emotional poppigen, mit Mandolinen verzierten &#8222;Pearls&#8220; gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein erneutes stilistisches Break k\u00f6nnte man mit &#8222;She Brings The Lightning Down&#8220; assoziieren, aber auch hier schafft es John Rich meisterhaft, bluesige Memphis-Atmosph\u00e4re und Countrykl\u00e4nge harmonisch miteinander zu vereinen. Den Abschluss bildet das autobiografische &#8222;Small Town Girl&#8220;, das Shannon&#8217;s l\u00e4ndliche Roots textlich wie auch instrumentell (klasse Mandoline und Dobro) entspannt reflektiert.<\/p>\n<p>&#8222;Corn Fed&#8220; ist eine insgesamt sehr abwechslungsreiche CD geworden. Shannon Brown besitzt nicht nur viel k\u00fcnstlerisches Potential, hier k\u00f6nnte ohne \u00dcbertreibung ein weiterer, gro\u00dfer weiblicher Top-Act vom Kaliber <span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shania+Twain\">Shania Twain<\/a>,<\/span> <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a><\/span>, Gretchen Wilson oder Martina McBride in den Startl\u00f6chern stehen. Der Anfang ist mit einer Klasse-Leistung jedenfalls vollbracht!<\/p>\n<p><strong>Warner Bros. (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. AM Radio<br \/>\n02. Corn Fed<br \/>\n03. Big Man<br \/>\n04. High Horses<br \/>\n05Turn To Me<br \/>\n06. Can I Get An Amen<br \/>\n07. Something Good<br \/>\n08. Good Ole Days<br \/>\n09. I Love \u2018Em All<br \/>\n10. Why<br \/>\n11. Pearls<br \/>\n12. She brings The Lightning Down<br \/>\n13. Small Town Girl<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.shannonbrown.com\">Shannon Brown<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damen-Power an der New Country-Front! Shannon Brown wuchs in Spirit Lake, Iowa, einer wundersch\u00f6nen, l\u00e4ndlichen Gegend auf, als Tochter musikbegeisterter Eltern, die in ihrer Heimatstadt und deren Umgebung auch einige Clubs besitzen. 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