{"id":20276,"date":"2018-02-02T16:33:35","date_gmt":"2018-02-02T15:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=20276"},"modified":"2018-02-03T11:22:26","modified_gmt":"2018-02-03T10:22:26","slug":"king-king-01-02-2018-luxor-live-arnheim-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/02\/02\/king-king-01-02-2018-luxor-live-arnheim-konzertbericht\/","title":{"rendered":"King King, 01.02.2018, Luxor Live, Arnheim &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20342\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/King_Haupt.jpg\" alt=\"King_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/King_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/King_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/King_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Obwohl ich King King in den letzten Jahren live schon fast inflation\u00e4r gesehen habe, gab es diesmal doch wieder gute Gr\u00fcnde, der Truppe des (in allen Beziehungen) schwergewichtigen Bandleaders Alan Nimmo (im obligatorischen Schotten-Rock und mit dementsprechend schottisch beflaggten, aus seinen Boots herausragenden Socken, auftretend), wieder einen Besuch abzustatten.<\/p>\n<p>Zum einen ergab sich die Gelegenheit, die Band erneut im wundersch\u00f6nen Luxor Live in Arnheim anzuschauen, \u00f6rtlich f\u00fcr uns recht schnell und gut erreichbar, das uns ja beim <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/09\/16\/sass-jordan-support-chris-caddell-and-the-wreckage-15-09-2017-arnheim-luxor-live-konzertbericht\/\">Sass Jordan-Gig<\/a> vor einigen Monaten, vom gesamten Ambiente her, richtig gut gefallen hatte.<\/p>\n<p>Zweitens galt es wieder bei Fotografen-Kollege Gernot eine musikalische Bildungsl\u00fccke zu schlie\u00dfen, der sch\u00e4ndlicher Weise Nimmo &amp; Co. bis dato \u00fcberhaupt nicht kannte. Weiterhin hat King King ja mit \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/10\/02\/king-king-exile-grace-cd-review\/\">Exile &amp; Grace<\/a>\u201c ein neues Album am Start. Somit konnte man sich auch auf etwas neue Musik gefasst machen. Last but not least hatten die Briten mit Jonny Dyke (u. a. Amy McDonald, B.E.King, Patricia Kaas) einen neuen Keyboarder zu integrieren. Hier war die spannende Frage, wie er die nicht kleine L\u00fccke, die Bob Frizdema hinterlassen hat, mit neuem Leben f\u00fcllen wird.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich wie ein schottischer Maurer betrat Nimmo mit seiner arrivierten Gefolgschaft Wayne Proctor, Lindsay Coulson und besagtem Jonny Dyke um 20:30 Uhr zu AC\/DC-Kl\u00e4ngen die, mit den herrlichen Verzierungen an den Seiten gerahmte, gro\u00dfz\u00fcgige B\u00fchne, im erneut beeindruckend beleuchteten Auditorium.<\/p>\n<p>Und schon beim Opener stand das neue Werk im Fokus. Mit \u201c(She Don\u2019t) Gimme No Lovin\u2018\u201d gab es einen z\u00fcnftigen Rocker im Stile der legend\u00e4ren Combo Bad Company, die nicht nur aufgrund der Stimm\u00e4hnlichkeiten zwischen Paul Rodgers und Alan Nimmo, auch im weiteren Verlauf bei vielen der dargebotenen Tracks durchschimmerte.<\/p>\n<p>Mit den beiden\u00a0eing\u00e4ngigen Ohrw\u00fcrmern \u201eWaking Up\u201c und \u201eYou Stopped The Rain\u201c (mit erster integrierter Publikumsinteraktion und zwei tollen Nimmo-E-Soli) des starken Vorg\u00e4nger-Werkes \u201eReaching For The Light\u201c, das auch diesmal immer noch den Hauptfokus des Gigs bildete, kam sofort gute Stimmung in den insgesamt ganz ordentlich besuchten gro\u00dfen Saal des Luxor Live.<\/p>\n<p>Alan witzelte, dass er zum ersten Mal mit 12 Jahren im Rahmen eines internationalen Jugenfu\u00dfballspiels in Arnheim gewesen ist, und nat\u00fcrlich gewonnen hatte. Er erkl\u00e4rte, dass die Schotten damals in dieser Alterssparte nahezu unschlagbar gewesen w\u00e4ren (vermutlich dank ihm&#8230;), erst in\u00a0den dar\u00fcber liegenden\u00a0Stufen\u00a0h\u00e4tte es dann (bis heute) leider nicht mehr so geklappt (ich gehe davon aus, dass er\u00a0da schon zur Gitarre \u00fcbergeschwenkt war&#8230;).<\/p>\n<p>\u00dcber \u201eBroken\u201c (vom neuen Album), dem wunderbar atmosph\u00e4rischen \u201eLong History Of Love\u201c (Dyke brilliert mit Orgel-Solo), dem Stones-\/Bad Co.-umgarnten Rocker \u201eLose Control\u201c (sch\u00f6ne HT-Fills von Dyke), das furiose \u201eRush Hour\u201c und dem weiteren, z\u00fcnftigen &#8222;Exile &amp; Grace\u201c-Track \u201eLong Time Running\u201c, war die Zeit bereits wie im Nichts verflogen und es ging schon in Richtung Zielgerade.<\/p>\n<p>Die hatte mit dem grandiosen \u201eStranger To Love\u201c , bei der die Band ihre ganze Klasse bewies und Alan zur ber\u00fchmten, ganz verst\u00e4rker-losen \u201eLeisespielphase\u201c (man h\u00f6rte nur die zarten Metallseiten seiner Gibson Les Paul klingen, sodass die ansonsten ja immer ziemlich redseligen Holl\u00e4nder sogar mal inne hielten) ansetzte und der funkigen, shuffligen, aber auch extrem launig abrockenden und klasse gespielten Nummer \u201eAll Your Life\u201c (inkl. Vorstellung der Band jeweils mit kleinen Solo-Einlagen) zum Abschluss des Hauptteils, ganz starke Kost zu bieten.<\/p>\n<p>Da war nat\u00fcrlich noch nicht an Feierabend zu denken. Das Quartett bot dann mit der atmosph\u00e4rischen Ballade \u201eFind Your Way Home\u201c und dem dezent Southern soulig\u2013garnierten Gute-Laune-Schunkler \u201eLet Love In\u201c, bei dem Nimmo seine Audienz nochmals zum Mitsingen der Refrainzeilen einbezog, \u00e4u\u00dferst vergn\u00fcgliche Abschluss-Minuten.<\/p>\n<p>King King war somit auch bei unserem zweiten Auslands-Einsatz wieder eine Reise wert. Eine typische Band vom Kaliber \u201akannste blind hingehen\u2018. Nimmo &amp; Co. werden demn\u00e4chst nat\u00fcrlich auch wieder in unseren Landen \u201avorsprechen\u2018, siehe hierzu unsere Konzert-Tipps. Danke von unserer Seite an das nette und hilfsbereite Luxor Live-Team sowie\u00a0an das\u00a0 kooperative KK-Management bez\u00fcglich der unproblematisch und glatt verlaufenen Akkreditierung.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nAlan Nimmo (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nLindsay Coulson (bass)<br \/>\nWayne Proctor (drums, backing vocals)<br \/>\nJonny Dyke (keys, backing vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kingking.co.uk\">King King<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/kingkingalannimmo\">King King bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/http:\/\/www.brooke-lynn-promotion.de\/\">Brooke Lynn Promotion<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.luxorlive.nl\">Luxor Live, Arnheim<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl ich King King in den letzten Jahren live schon fast inflation\u00e4r gesehen habe, gab es diesmal doch wieder gute Gr\u00fcnde, der Truppe des (in allen Beziehungen) schwergewichtigen Bandleaders Alan Nimmo (im obligatorischen Schotten-Rock und mit dementsprechend schottisch beflaggten, aus seinen Boots herausragenden Socken, auftretend), wieder einen Besuch abzustatten. 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