{"id":2022,"date":"2015-12-14T05:42:00","date_gmt":"2015-12-14T04:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2022"},"modified":"2020-07-09T11:11:22","modified_gmt":"2020-07-09T09:11:22","slug":"jack-ingram-live-wherever-you-are-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jack-ingram-live-wherever-you-are-cd-review\/","title":{"rendered":"Jack Ingram \u2013 Live \u2013 Wherever You Are &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/61G0CNTW8GL-e1433494986410.jpg\" \/><\/p>\n<p>N\u00e4chste b\u00e4renstarke Live-Scheibe von Jack Ingram, inklusive eines bei der &#8222;CMT-Outlaws&#8220;-Show 2005 aufgenommenen &#8222;Bonus&#8220;-Tracks sowie zweier brandneuer Studio-St\u00fccke! Auch f\u00fcr diese Live-Dokumentation w\u00e4hlte Jack wieder einen texanischen, musikgeschichtstr\u00e4chtigen Ort, die Gruene-Hall in New Braunfels! W\u00e4hrend 2003 auf seiner Tour im Billy Bob\u2019s\/Texas der Fokus naturgem\u00e4\u00df noch auf dem Material des damals aktuellen Albums &#8222;Electric&#8220; und der anschlie\u00dfenden Nachschlag-EP &#8222;Extra Volts&#8220; lag, konzentriert sich der mittlerweile schon mit Kultstatus bedachte Songwriter diesmal mehr auf St\u00fccke aus seiner 1999iger &#8222;Hey You&#8220;-Schaffensphase, f\u00fcr manchen Ingram-Fan vielleicht sein bislang bestes Stuodiowerk.<\/p>\n<p>Die hier vorliegende, neue CD beginnt mit einer kurzen, schlicht gesprochenen Einleitung (&#8222;Hello&#8220;), in der Jack kurz das Konzept des neuen Werkes in unnachahmlichem Texas-Slang vorstellt, und schlie\u00dflich zun\u00e4chst mit dem ersten, der beiden neuen Studio-Tracks &#8222;Wherever you are&#8220;! Wundersch\u00f6n die eing\u00e4ngige, locker ins Ohr flie\u00dfende Melodie, dazu Ingram\u2019s sanft-kratzige Stimme und das knackige, kraftvolle Arrangement! Der Texaner hat ja auch schon in geraumer Vorzeit immer wieder versucht, Br\u00fccken nach Nashville zu schlagen, was bei diesem St\u00fcck nicht nur durch den Produktionsort und die beteiligten Musiker untermauert wird und auch hervorragend gelingt.<\/p>\n<p>Dieser absolut radiotaugliche Song \u00fcberzeugt zudem durch das starke Gitarrenspiel von Troy Lancaster und seine allerdings sehr unauff\u00e4llig orientalisch anmutenden, Sitar-Untermalungen. Es folgt der zentrale Live-Part des Albums mit 10 St\u00fccken aus der Gruene Hall. Rootsig, urspr\u00fcnglich, zwanglos, staubig, wundersch\u00f6n Americana-countryrockig! Und er startet direkt mit einem &#8222;Hey-You&#8220;-Dreier-Pack &#8222;in die Vollen&#8220;! Die herrlich melodische Nummer &#8222;I Would&#8220;, in der Art und Weise, wie auch die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span> ihre Fans immer wieder zu begeistern wei\u00df, gefolgt vom rhythmischen Uptempost\u00fcck &#8222;How Many Days&#8220;, sowie das mit gepflegten Steve-Earle-\/Buddy Miller-Flair umhaftete &#8222;Work This Out&#8220; rei\u00dfen das Auditorium zu Begeisterungsst\u00fcrmen hin.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat Jack seine ihn traditionell begleitende &#8222;Beat-Up Ford&#8220; Band um sich versammelt, die technisch brillant, druckvoll und sehr harmonisch zu agieren wei\u00df. Man hat zwischendurch immer wieder den Eindruck, dass Gitarrist Jens Pinkernell gro\u00dfen Gefallen an alten Creedence-Clearwater-Revival-E-Riffs zu haben scheint, die er beim einen oder andern Solo immer wieder mal sporadisch in leicht abgewandelter Form einbringt, was hervorragend zum meist erdigen, rauen Soundgewand der St\u00fccke passt. Seiner Vorliebe f\u00fcr Waylon Jennings-Cover zollt Jack dann beim honkytonk-tr\u00e4chtigen &#8222;Only Daddy That\u2019ll Walk The Line&#8220; Tribut, inklusive starke &#8222;Klimper&#8220;-Leistung am Piano von Keyboarder Bukka Allen.<\/p>\n<p>Die balladeske, traumaft sch\u00f6ne Americana-Nummer &#8222;Biloxi&#8220;, der rockige Footstomper &#8222;Mustang Run&#8220; und der fr\u00f6hliche Country-Gr\u00f6ler &#8222;Happy Happy (Country Country)&#8220; sind dann die pr\u00e4chtigen Vorboten f\u00fcr den Kracher des Abends (&#8222;Barbie Doll&#8220;), das selbst so einem Anheizer wie Dan Baird und seinen Georgia Satellites in nichts nachsteht. Starke Vokalleistung von Jack, knackiges Instrumentieren seiner Band (inkl. tollen. Piano- und E-Gitarren-Soli), sowie ein Schlagabtausch mit dem gesangsfesten (und wohl auch trinkfesten) Publikum treiben die Atmosph\u00e4re auf den Siedepunkt. &#8222;Goodnight Moon&#8220; l\u00e4sst das stimmungsgeladene Konzert dann l\u00e4ssig ausklingen.<\/p>\n<p>Ein weiteres, bereits zu Anfang angedeutetes Live-Bonbon folgt mit &#8222;Never Knocked Me Down&#8220; von der erw\u00e4hnten, 2005er &#8222;CMT-Outlaws&#8220;-Show, welches nochmals unterstreicht, dass die Verbindung Ingram-Nashville durchaus, sofern er seine Roots-\/Americana-Wurzeln nicht verliert, auch zuk\u00fcnftig als durchaus reizvolle Angelegenheit zu betrachten sein k\u00f6nnte. Atemberaubend hier das Zusammenspiel mit den Nashville Studiomusikergr\u00f6\u00dfen, wie u. a. Paul Franklin, Shannon Forrest und dem furios agierenden Gitarrenhero Brent Mason, die auch live zeigen, wo die obere Messlatte des Instrumental-K\u00f6nnens zu liegen scheint.<\/p>\n<p>Herrlich mit Jack harmonierend auch Danielle Peck im Background. Auch der abschlie\u00dfende Studiotrack &#8222;Love You&#8220; hat es in sich, ja ist nochmal ein richtiger Kn\u00fcller. Dreckiger, Stones-\/Dan Baird-riffiger, ungemein satter, rauer Country-Honkytonk-Rock mit dem kraftvollem Drumming eines Tommy Harden, klasse Fiddle-Fills von Joe Spivey, sch\u00f6nen Steeleinlagen von Mike Johnson, dem feinen &#8222;Geklimper&#8220; eines Mike Rojas und dem erneut sehr starken, satten, w\u00fcrzigen E-Gitarren-Spiel von Troy Lancaster.<\/p>\n<p>Das treibt die Vorfreude auf Ingram\u2019s n\u00e4chsten, hoffentlich bald kommenden Geniestreich im Studio bereits jetzt schon in die H\u00f6he! &#8222;Live-Wherever You Are&#8220; ist ein weiteres Paradest\u00fcck von Jack Ingram in Sachen Alternate-Country\/Americana\/Roots-\/Red-Dirt-\/Countryrock, egal wo man sich gerade befindet, ob in New Braunfels, Nashville oder auch im heimischen Wohnzimmer! Ein furioser Jahresauftakt 2006!<\/p>\n<p><strong>Big Machine Records (2006)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Hello<br \/>\n02. Wherever You Are<br \/>\n03. I Would<br \/>\n04. How Many Days<br \/>\n05. Work This Out<br \/>\n06. One Thing<br \/>\n07. Only Daddy That\u00b4ll Walk The Line<br \/>\n08. Biloxi<br \/>\n09. Mustang Burn<br \/>\n10. Happy Happy<br \/>\n11. Barbie Doll<br \/>\n12. Goodnight Moon<br \/>\n13. Never Knocked Me Down<br \/>\n14. Love You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jackingram.net\">Jack Ingram<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jackingram\">Jack Ingram bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00e4chste b\u00e4renstarke Live-Scheibe von Jack Ingram, inklusive eines bei der &#8222;CMT-Outlaws&#8220;-Show 2005 aufgenommenen &#8222;Bonus&#8220;-Tracks sowie zweier brandneuer Studio-St\u00fccke! Auch f\u00fcr diese Live-Dokumentation w\u00e4hlte Jack wieder einen texanischen, musikgeschichtstr\u00e4chtigen Ort, die Gruene-Hall in New Braunfels! 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