{"id":2018,"date":"2015-12-14T05:44:00","date_gmt":"2015-12-14T04:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2018"},"modified":"2020-07-09T11:07:58","modified_gmt":"2020-07-09T09:07:58","slug":"josh-gracin-we-werent-crazy-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/josh-gracin-we-werent-crazy-cd-review\/","title":{"rendered":"Josh Gracin \u2013 We Weren\u2019t Crazy &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Grac.jpg\" \/><\/p>\n<p>Vier Jahre sind ins Land gezogen, seitdem Josh Gracin, einer der Finalisten der zweiten American Idol Staffel, sein \u00fcberaus erfolgreiches, gleichnamiges Deb\u00fct ver\u00f6ffentlichte (CD mit Gold Status, drei Top-Five Singles, \u201cNothin\u2019 To Lose&#8220; sogar Nr. 1). Er war der erste, der damals Countrymusik in den Talentwettbewerb einflie\u00dfen lie\u00df und mit einer <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rascal+Flatts\">Rascal Flatts<\/a><\/span>-Nummer deren Bassisten Jay DeMarcus so \u00fcberzeugte, dass dieser dem Ex-Marine und dreifachen Vater einen Plattendeal beim etablierten Lyric Street Label (u.a. Rascal Flatts, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=SHeDaisy\">SHeDaisy<\/a><\/span>, Trent Tomlinson, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bucky+Covington\">Bucky Covington<\/a><\/span>) einen Plattendeal verschaffte.<\/p>\n<p>Nun endlich ist mit &#8222;We Weren\u2019t Crazy\u201c der Nachfolger unter Dach und Fach, der dem Erstling in Nichts nachsteht und aller Voraussicht nach dessen Erfolg noch einmal locker \u00fcbertrumpfen k\u00f6nnte, da praktisch jeder der elf neuen Songs Hitpotential in sich birgt. Nach dem Motto &#8222;Gut Ding hat Weile&#8220; hat Lyric Street Records an nichts gespart und in Gracin&#8217;s Talent enorm investiert.<\/p>\n<p>Bei den St\u00fccken wurden wieder absolut prominente Songwriter involviert (den L\u00f6wenanteil trug erneut der Flie\u00dfband-Hitschreiber Brett James bei, der sich diesmal auch neben Marty Williams in der Produktion verantwortlich zeigte), doch Gracin liefert dar\u00fcber hinaus einen weiteren Beweis seiner pers\u00f6nlichen Weiterentwicklung ab, denn drei Songs hat er selbst komponiert, und zwar auf absolutem Top-Niveau (&#8222;We Weren\u2019t Crazy&#8220; &#8211; momentane, autobiographische Single, zusammen mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bobby+Pinson\">Bobby Pinson<\/a><\/span> kreiert, melodischer Midtemposong mit kr\u00e4ftigem Refrain; &#8222;Let Me Fall&#8220; &#8211; wunderbar entspanntes Lied mit Romantik-Faktor; &#8222;Unbelievable (Ann Marie)&#8220; &#8211; seiner Ehefrau gewidmeter Lovesong mit sch\u00f6nem <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span>-Flair).<\/p>\n<p>Auch bei den Musikern wurde diesmal richtig aufgefahren. So sind alle Instrumente teilweise bis zu dreimal besetzt und fast immer mit hochkar\u00e4tigen Namen (Lonnie Wilson, Chris McHugh, Larry Beaird, Ilya Toshinsky, Steve Nathan, Mike Rojas, Tom Bukovac, Jerry McPherson, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Mike Brignardello, Dan Dugmore, Jonathan Yudkin, Russ Pahl, Paul Franklin und und und&#8230;), was sich dann letztendlich auch in der musikalischen Qualit\u00e4t deutlich sp\u00fcrbar bezahlt macht. Es macht einfach Spa\u00df hier zuzuh\u00f6ren, obwohl die Musiker eigentlich fast immer nur dezent agieren.<\/p>\n<p>Bei den Keyboardern wei\u00df das wundersch\u00f6n harmonierende Zusammenspiel von Piano und Organ zu gefallen, die gl\u00e4nzenden Gitarristen verstehen es immer wieder mit kurzen, aber auf den Punkt gebrachten Soli zu brillieren, die untermalenden Akustikgitarren \u00e4hneln vom feinen Spiel her fast dem Klang einer Mandoline, f\u00fcr den Countrytouch sorgen die sorgf\u00e4ltig eingeflochtenen, aber nie dominierenden Steel- und Fiddle-Einlagen. Der Fokus ist aber diesmal insgesamt st\u00e4rker auf die eher poppige Variante des New-Country gerichtet worden. Bei vielen St\u00fccken erkennt man deutliche Parallelen zur Erfolgsrezeptur der bereits oben erw\u00e4hnten Band Rascal Flatts. In den Strophen bewegt sich Gracin im eher zur\u00fcckhaltendem, melodischem Midtempo, um dann in den Refrains mit enormer Power aus sich herauszugehen.<\/p>\n<p>Seine Gesangsperformance ist dabei &#8222;Eins A&#8220; und l\u00e4sst nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ganz stark beispielsweise der flockige Opener &#8222;Found\u201c, der im Refrain mit einem coolen Banjo unterlegt ist (Keith Urban l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen). &#8222;We Weren\u2019t Crazy&#8220;,&#8220;I Don\u2019t Want To Live&#8220; (tolle Melodie), &#8222;Telluride&#8220; (wurde bereits fr\u00fcher schon einmal von Tim McGraw interpretiert, Josh steht ihm hier in nichts nach) und &#8222;Livin\u2019 It Up&#8220; (rockiges Flair) stehen dabei f\u00fcr den Gute Laune-Anteil, w\u00e4hrend &#8222;Invisibel&#8220;, &#8222;Let Me Fall&#8220;, &#8222;I Keep Coming Back&#8220; (Co-Writer <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jeffrey+Steele\">Jeffrey Steele<\/a><\/span>) und &#8222;Sweet September&#8220; eher den obligatorischen Power-Balladenbereich abdecken. Lediglich &#8222;Favorite State Of Mind&#8220;, die bereits vor dem Album ver\u00f6ffentlichte erste Single huldigt dem beim Erstling noch etwas st\u00e4rker vertretenden Traditions-Country-Feeling. Hier brilliert Josh mit einer unglaublich schnellen, sehr schwierigen Sprechgesangsvorstellung, wie sie einst h\u00f6chstens von einem <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Garth+Brooks\">Garth Brooks<\/a><\/span> in ad\u00e4quater Form praktiziert wurde.<\/p>\n<p>Eine furiose Country-Uptempo-Nummer mit flotten Mundharmonika-Einlagen des klasse Harp-Spielers Jim Hoke. Ein echter Feger f\u00fcr Gracins Live-Auftritte. Josh Gracin ist mit seinem neuen Werk ein absolut hitverd\u00e4chtiges, massenkompatibles, klar auf die Nashville-Charts schielendes, dabei aber \u00fcberaus niveauvolles, h\u00f6chst qualitativ und sehr gekonnt in Szene gesetztes New Country-Album gelungen, das seinen Weg in den Hitlisten gehen wird. Wir w\u00e4ren verr\u00fcckt, das Gegenteil zu behaupten&#8230;<\/p>\n<p><strong>Lyric Street Records (2008)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Found<br \/>\n02. We weren\u2019t Crazy<br \/>\n03. Invisible<br \/>\n04. Let Me Fall<br \/>\n05. I Don\u2019t Want To Live<br \/>\n06. Favorite State Of Mind<br \/>\n07. Telluride<br \/>\n08. I Keep Coming Back<br \/>\n09. Sweet September<br \/>\n10. Livin\u2019 It Up<br \/>\n11. Unbelievable<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.joshgracin.com\">Josh Gracin<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/joshgracin\">Josh Gracin bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Jahre sind ins Land gezogen, seitdem Josh Gracin, einer der Finalisten der zweiten American Idol Staffel, sein \u00fcberaus erfolgreiches, gleichnamiges Deb\u00fct ver\u00f6ffentlichte (CD mit Gold Status, drei Top-Five Singles, \u201cNothin\u2019 To Lose&#8220; sogar Nr. 1). 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