{"id":19985,"date":"2018-01-28T17:19:33","date_gmt":"2018-01-28T16:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=19985"},"modified":"2018-01-28T17:22:38","modified_gmt":"2018-01-28T16:22:38","slug":"wishbone-ash-support-doris-brendel-27-01-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/01\/28\/wishbone-ash-support-doris-brendel-27-01-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Wishbone Ash &#8211; Support: Doris Brendel &#8211; 27.01.2018, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20129\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/WA_Haupt.jpg\" alt=\"WA_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/WA_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/WA_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/WA_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Ein \u00fcberragender Abend mit Wishbone Ash und ihrem Support Doris Brendel im Musiktheater Piano in Dortmund, wenn auch zun\u00e4chst nicht ganz rund verlaufen. Die Bands waren versp\u00e4tet am Ort des Geschehens eingetroffen und hatten vermutlich auf einen Soundcheck hinter &#8218;verschlossener T\u00fcr&#8216; bestanden. Das hatte bei einem ausverkauften Haus im Piano zu einer langen dicht gedr\u00e4ngten Warteschlange bis durch die ganze Kneipe gef\u00fchrt. Besitzerin Jenny Dore war die &#8218;dicke Krawatte&#8216; angesichts des damit wohl verbundenen Verlust an Getr\u00e4nkeumsatzes f\u00f6rmlich anzumerken.<\/p>\n<p>Hier h\u00e4tten sich die Akteure eigentlich keinen Zacken aus der (britischen) Krone gebrochen, wenn man die Vorbereitungen unter Anwesenheit des Publikums durchgef\u00fchrt h\u00e4tte. Brexit hin oder her,\u00a0es w\u00e4ren sicherlich keine Staatsgeheimnisse offeriert worden. Immerhin, nach einigem hektischen Treiben, betraten Doris Brendel\u00a0samt Band und ihren markanten Kost\u00fcmierungen, kurz nach 20:00 Uhr die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Das Quintett pr\u00e4sentierte einen 6-St\u00fccke-Set, wobei das immer noch aktuelle Album &#8222;Upside Down World&#8220; mit den St\u00fccken &#8222;Slap Me And You Die&#8220;, &#8222;A Little Act Of Defiance&#8220; und dem sch\u00f6nen &#8222;Adored&#8220; das Grundger\u00fcst bildete. Das soundtechnisch noch nicht perfekt funktionierende, proggige &#8222;You&#8217;re Losing It&#8220; als Opener, &#8222;Latest Fantasy&#8220;\u00a0und das finale, mit\u00a0 zus\u00e4tzlichen Trommeln von Gitarrist Lee Dunham und Bassist Lincoln Spalding begleitete &#8222;The One&#8220;, sorgten f\u00fcr eine kurzweilige Dreiviertelstunde, mit einigen sch\u00f6nen Lichteffekten seitens Brendels (Laserleuchthandsschuhe und -wedel), in\u00a0Neofolk-, klassisch- und keltisch-umwehten Rock-Ambiente, Richtung Acts wie Runrig &amp; Co. Ein sch\u00f6ner und auch durchaus gut passender Support f\u00fcr Wishbone Ash. Die separate Bildergalerie kann man <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/01\/28\/doris-brendel-27-01-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbilder\/\">hier<\/a> anklicken.<\/p>\n<p>Der Headliner des Abends (\u00fcbrigens 1980 mein aller erster gr\u00f6\u00dferer Gig in meinem damalig noch jungen Leben) inklusiv seines charismatischen Bandleaders Andy Powell, ja quasi ein Urgestein der Rockmusikgeschichte, schien sich, aufgrund der Unannehmlichkeiten, besonders ins Zeug legen zu wollen. Ich habe die Band noch nie so gut gesehen.<\/p>\n<p>Das lag haupts\u00e4chlich an der Einbindung des neuen Zweitgitarristen\u00a0Mark Abrahams, in dem Powell jetzt einen absolut kongenialen Partner gefunden zu haben scheint. Der spielte sich im Gegensatz zum eher introvertierten Vorg\u00e4nger-Gitarristen\u00a0Muddy Manninen vor fast einem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/01\/15\/wishbone-ash-14-01-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Jahr<\/a> an gleicher Stelle,\u00a0teilweise regelrecht in einen Rausch, l\u00e4chelte oft ins Publikum und hatte offensichtlich gro\u00dfen Spa\u00df an den deutlich mehr gew\u00e4hrten spielerischen Freiheiten seitens des Bandleaders.<\/p>\n<p>Der hatte ebenfalls sichtliche Freude, hier nochmals so richtig von einem Jungspund gefordert zu werden. Er gab sich nat\u00fcrlich keine Bl\u00f6\u00dfe und brillierte ebenfalls. Das obligatorische Instrumental &#8222;Bonafide&#8220; als Er\u00f6ffnung diente zur Abstimmung der Twin-Passagen, das ber\u00fchmte und kaum jemals in dieser Form von anderen Interpreten\u00a0\u00fcbertroffene Markenzeichen und Stilmittel der Kulttruppe, an diesem Abend nat\u00fcrlich wieder reichhaltig praktiziert.<\/p>\n<p>Die starke Rhythmusfraktion aus Drummer Joe Crabtree und dem kauzigen Langzeit-Bassisten Bob Skeat (wieder mit beeindruckend aussehendem Rickenbacher-Viersaiter) bildete das gewohnt kr\u00e4ftige Fundament f\u00fcr die beiden E-Gitarristen (Abrahams \u00fcberwiegend mit einer Gibson Les Paul und sporadisch einer Stratocaster agierend, Powell gr\u00f6\u00dftenteils mit seinen typischen Flying V Gibsons).<\/p>\n<p>Eine\u00a0nette Geste war es, Doris Brendel und Lee Dunham f\u00fcr einige St\u00fccke wie den Ohrwurm &#8222;Way Down South&#8220; und die &#8218;epische Phase&#8216; samt Klassikern wie &#8222;The King Will Come&#8220; und den ineinander \u00fcbergehenden &#8222;Warrior&#8220; und &#8222;Throw Down The Sword&#8220;, sowie den beiden finalen gro\u00dfartigen Zugaben, mit als Backgrounds\u00e4nger einzubinden.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war auch der Akustikteil mit den beiden Tracks &#8222;Leaf And Stream&#8220; und dem geschichtstr\u00e4chtigen &#8222;Wings Of Desire&#8220;. Bei einem der Highlights des Gesamt-Gigs, dem Instrumental &#8222;F.U.B.B.&#8220; zog der fingerfertige Abrahams dann wirklich auch alle Register heutiger soundtechnischer Gitarren-Effekt-Spielereien an seinem Fu\u00dfboard. Grandios, was hier bei seinen variablen Soli abging.<\/p>\n<p>Die weiteren Klassiker wie das herrlich rockende &#8222;Jailbait&#8220; und das ebenfalls furiose WA-Uralt-Paradest\u00fcck &#8222;Phoenix&#8220;, sowie die launigen Zugaben &#8222;Blowin&#8216; Free&#8220; und\u00a0der\u00a0megastarke Rausschmei\u00dfer &#8222;Faith, Hope &amp; Love&#8220; (mit Reggae-Touch am Schluss, tolle Hamonieges\u00e4nge von Brendel) lie\u00dfen das proppevolle Musiktheater zu Begeisterungsst\u00fcrmen avancieren. Als Andy Powell die beeindruckende Performance seiner Band mit dem plakativen Statement &#8222;faith, hope\u00a0and\u00a0love\u00a0&#8230; is everything you need!&#8220; beendete, gab es kein Halten mehr und das Quartett wurde mit Standing Ovations in den Feierabend verabschiedet.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Wishbone Ash:<\/span><\/strong><br \/>\nAndy Powell (lead vocals, lead guitar)<br \/>\nMark Abrahams (lead guitars, vocals)<br \/>\nBob Skeat (bass, vocals)<br \/>\nJoe Crabtree (drums)<\/p>\n<p>Bilder:\u00a0Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wishboneash.com\">Wishbone Ash<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/wishbone.ash.official\">Wishbone Ash bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein \u00fcberragender Abend mit Wishbone Ash und ihrem Support Doris Brendel im Musiktheater Piano in Dortmund, wenn auch zun\u00e4chst nicht ganz rund verlaufen. 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