{"id":19231,"date":"2017-12-06T20:52:00","date_gmt":"2017-12-06T19:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=19231"},"modified":"2017-12-06T20:59:05","modified_gmt":"2017-12-06T19:59:05","slug":"chantel-mcgregor-04-12-2017-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/12\/06\/chantel-mcgregor-04-12-2017-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Chantel McGregor, 04.12.2017, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19265\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100A6013-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100A6013-Bearbeitet\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100A6013-Bearbeitet.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100A6013-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100A6013-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Montags in der Kulturrampe lagen bisher die Priorit\u00e4ten auf Blues Rock. P\u00fcnktlich um 20:30 Uhr betrat Chantel McGregor die B\u00fchne in der mit etwa 80 Besuchern f\u00fcr einen Montag gut besuchten Kulturrampe. Da die 31j\u00e4hrige Britin, mehrfach von den British Blues Awards als beste Jungmusikerin, beste weibliche Stimme und Gitarrist des Jahres, preisgekr\u00f6nt wurde, war ein eher blueslastiger Abend zu erwarten. Die ersten beiden Songs, \u201eNot Here With Me\u201c und \u201eAnaesthetise\u201c spielte sie alleine auf einer akustischen Gitarre eher in einem folkigen Stil, zum Teil einer Heather Nova auch stimmlich \u00e4hnelnd.<\/p>\n<p>Zu \u201eInconsolable\u201c\u00a0gesellten sich dann die beiden Mitstreiter Adam Speare am Bass und Ollie Goss an den Drums zu ihr, hielten sich aber zun\u00e4chst sehr im Hintergrund. Die Zuschauer stellten sich auf einen eher ruhigen Abend ein und h\u00f6rten entspannt den Protagonisten zu. Diese Ruhe wurde aber j\u00e4h unterbrochen, als Chantel w\u00e4hrend des Songs die akustische Gitarre gegen ihre elektrische Musicman tauschte und diesen mit einem ersten sehr melodischen Solo beendete.<\/p>\n<p>Von nun an wurde es rockig und McGregor zeigte ihren Wandel hin zum Hardrock, der auch das aktuelle Album \u201eLoose Control\u201c in weiten Teilen pr\u00e4gt. Mit \u201eSouthern Belle\u201c setzte sie einige Southern Rock-Akzente und nahm das Publikum, auch durch ihre sympathische, manchmal schelmische B\u00fchnenpr\u00e4senz mit auf eine progressive hardrockende Reise. Es folgten noch \u201eLike No Other\u201c, \u201eCaught Out\u201c und \u201eYour Fever\u201c und knapp 50 Minuten vergingen wie im Flug, als der erste Set endete.<\/p>\n<p>Nach einer etwa 20-min\u00fctigen Pause, in der sich die zum Teil mittanzenden Zuschauern mit Erfrischungsgetr\u00e4nken st\u00e4rken konnten, ging es weiter. Die Pause tat auch McGregor gut, die, von meisten Zuschauer nicht bemerkt, mit einer Erk\u00e4ltung zu k\u00e4mpfen hatte. Bei dem mit Vollgas gespielten \u201eBurn Your Anger\u201c war eine stilistische\u00a0 N\u00e4he zu einer rockigen Melissa Etheridgezu erkennen. Mit \u201eI&#8217;m Not Good For You\u201c wurde erstmals das Montagsmotto &#8218;Blues&#8216;\u00a0aufgenommen und die Band legte einen sch\u00f6nen\u00a0Song dieser Sorte\u00a0hin, um mit \u201eFabulous\u201c wieder rockiger Kl\u00e4nge einzuschlagen.<\/p>\n<p>Mit dem bisher unver\u00f6ffentlichten \u201eApril\u201c, einem Instrmental, folgte einer der H\u00f6hepunkte das Abends. Psychedelisch,\u00a0inklusiv eines fast durchgehenden Solos in verschiedenen Geschwindigkeiten, wurden manche Zuh\u00f6rer sichtbar in einen ekstatischen Zustand versetzt. Die folgenden \u201eKilling Time\u201c und \u201eWalk On Land\u201c\u00a0kamen wieder sehr rockig r\u00fcber und wurden,wie jeder Song, mit Humor angek\u00fcndigt, wo Chantel auch \u00fcber sich selbst lachen konnte.\u00a0So versprach sie,\u00a0falls gen\u00fcgend Zugaben gefordert w\u00fcrden, sie diesen auch nachkommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die\u00a0erste dieser Sorte, \u201eTake The Power\u201c, zeigte, dem Titel gem\u00e4\u00df, welche Power in der jungen McGregor steckt und nach etwa gespielten 90 Minuten, verlie\u00df die Band die B\u00fchne unter dem tosenden Applaus, der noch Minuten anhielt. Eine sichtlich ger\u00fchrte McGregor spielte als Rausschmei\u00dfer mit \u201eAvin A Giraffe\u201c eine mitrei\u00dfende Bluesnummer und lie\u00df nun endg\u00fcltig sichtlich zufriedene Besucher zur\u00fcck, um wenige Minuten sp\u00e4ter am Merchandise-Stand, gut gelaunt wieder pr\u00e4sent zu sein.<br \/>\nFazit: McGregor nutzte den letzten Auftritt der Tournee, um ihren neuen Longplayer \u201eLoose Control\u201c in Krefeld vorzustellen, wobei die meisten Songs sich in den zwei Sets wiederfanden und noch rockiger und rauher daherkamen, als auf der Platte.<\/p>\n<p>Sie zeigte ihre vielf\u00e4ltigen spielerischen F\u00e4higkeiten und setzte mit gezielten Gitarrensolis immer wieder Akzente. Bemerkenswert war auch der Beginn des Konzertes, mit zweieinhalb ruhigen folkigen Nummern einzusteigen und dann gem\u00e4\u00df des Albumtitels die \u201eKontrolle\u201c in zum Teil psychedelischen Sequenzen zu verlieren. Das Konzert hat auch schon Vorfreude, f\u00fcr das, f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr angek\u00fcndigte neue Album ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die\u00a0Besucher dieses Gigs werden mit Sicherheit beim n\u00e4chsten Mal auch wieder dabei sein. Positiv anzumerken ist, dass die Rampe trotz\u00a0Wochenbeginns gut gef\u00fcllt war, was wieder einmal ein Zeichen daf\u00fcr war, dass gute Livemusik immer sein Publikum findet. Gefreut hat es mich auch f\u00fcr Pille und sein Team, dass das Risiko der Montagsreihe, sich langsam auszuzahlen scheint und von den Rockfans aus Krefeld und Umgebung angenommen wird.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nChantel McGregor (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nAdam Speare (bass)<br \/>\nOllie Goss (drums)<\/p>\n<p>Bericht und Bilder:\u00a0Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.chantelmcgregor.com\">Chantel McGregor<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/chantelmcgregor.co.uk\/\">Chantel McGregor bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montags in der Kulturrampe lagen bisher die Priorit\u00e4ten auf Blues Rock. P\u00fcnktlich um 20:30 Uhr betrat Chantel McGregor die B\u00fchne in der mit etwa 80 Besuchern f\u00fcr einen Montag gut besuchten Kulturrampe. 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