{"id":19190,"date":"2017-12-02T10:15:05","date_gmt":"2017-12-02T09:15:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=19190"},"modified":"2017-12-02T10:15:05","modified_gmt":"2017-12-02T09:15:05","slug":"scooter-brown-band-american-son-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/12\/02\/scooter-brown-band-american-son-cd-review\/","title":{"rendered":"Scooter Brown Band &#8211; American Son &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19195\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSB_Son_300.jpg\" alt=\"SSB_Son_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSB_Son_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSB_Son_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSB_Son_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSB_Son_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Beim Durchst\u00f6bern der B\u00e4rchen-Records-<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">Homepage<\/a> bin ich auf die k\u00fcrzlich erschienene CD \u201eAmerican Son\u201d der Scooter Brown Band gesto\u00dfen. Die mir bis dato unbekannte Truppe bietet genau das, was sich auch SoS auf die Fahne geschrieben hat: ehrlichen, handgemachten Southern Rock. Dreizehn hochklassige Songs, bei denen jeder f\u00fcr sich die Zutaten dieser Musikrichtung gekonnt kombiniert, schaffen zusammen einen Longplayer, der zu den bemerkenswertesten des Jahres geh\u00f6rt. Da ist von einem guten S\u00e4nger, \u00fcber energiegeladene Gitarren, klimpernde Tastenmelodien und wuchtige Rhythmen bis hin zum mehrstimmigen weiblichen Backgroundgesang alles dabei, was das f\u00fcr den S\u00fcden schlagende Herz zum Pumpen bringt.<\/p>\n<p>Bandleader, S\u00e4nger und Gitarrist Scott Brown hat, neben Steven Southerland am Bass und Matt Bledsoe am Schlagzeug, mit Nathan Lockhart einen exzellenten zweiten Gitarristen an seiner Seite. Das Quartett wird durch einige Gastmusiker unterst\u00fctzt, so durch Casey Woods f\u00fcr ein erg\u00e4nzendes Schlagzeug und Percussion sowie Carrigan Shields f\u00fcr Orgel und Piano. Produzent Casey Wood f\u00e4ngt den satten und kraftvollen Sound der Musiker sauber ein.<\/p>\n<p>Das Titelst\u00fcck bildet den rockigen Auftakt mit einer geh\u00f6rigen Prise Red Dirt. Veredelt wird \u201eAmerican Son\u201c zus\u00e4tzlich durch <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a>&#8218; kurzen Gesangspart, dessen tiefer Sprechgesang einen gelungen Kontrast zur angenehmen Stimme von Scott Brown bildet. Auf das stampfende \u201eThis Time\u201c mit sch\u00f6nen Gitarrenl\u00e4ufen und einem tollen Slide-Solo folgt das ebenso mitreisende \u201eWon&#8217;t Back Down\u201c, bei dem Carrigan Shields am Klavier gl\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Das sehr melodische \u201eNever Met A Heart I Wouldn&#8217;t Break\u201c hat nicht nur durch seinen harmonischen Refrain Hitqualit\u00e4ten. Brown gibt seiner Stimme hier eine besonders warme F\u00e4rbung. Akzentuierte Klavieruntermalung und feine Gitarrenl\u00e4ufe in Kombination mit dezenten Tempowechseln sorgen daf\u00fcr, dass der Song direkt ins Ohr geht und in Erinnerung bleibt. Auch \u201ePistols And Pearls\u201c besticht durch einen eing\u00e4ngigen Refrain. Die Rootsrock-Nummer beweist, dass bei ausgefeiltem Songwriting auf klangtechnische Spielereien gut verzichtet werden kann.<\/p>\n<p>Bei \u201eBroken Arrow\u201c treten die vier Background-S\u00e4ngerinnen besonders in Aktion. Herausragend ist das Duell von Gitarre und Klavier am Ende des Midtempo-St\u00fccks. \u201eGeorgia\u201d markiert die Mitte des Albums. Die sieben Minuten Ballade gibt der Band mehr Zeit f\u00fcr ausgedehntere Soli. Diese passen sich harmonisch in den Song ein, ohne aufgesetzt zu wirken. Brown und Lockhart beherrschen ihre Instrumente, was sie auch bei den Soli in den anderen St\u00fccken beweisen. Dabei stellen sie ihre Fertigkeiten immer in den Dienst des jeweiligen Songs und verzichten auf exzessive Selbstdarstellung. Zudem\u00a0l\u00e4sst das Twin-Gitarrenspiel der beiden vermuten, dass sie perfekt eingespielt sind und als Einheit funktionieren.<\/p>\n<p>Mit akustischer Gitarre und verzerrter Stimme startet Brown in das druckvolle \u201eStory Of My Life\u201c. Das einsetzende Schlagzeug, die starken Gitarrenriffs und der ausgepr\u00e4gte Background-Gesang machen die Nummer zu einem weiteren Kracher, der es versteht, Energie und Gef\u00fchl zu vereinigen. Dass die Scooter Brown Band wei\u00df, worauf es beim Southern Rock ankommt, zeigt der Titel \u201eGuitars, Guns And Wiskey\u201c, den sie dann auch treffend mit klarem Klavier und etwas Slide musikalisch umsetzen.<\/p>\n<p>Die Band beherrscht ebenfalls die leiseren T\u00f6ne, was sie auf der gef\u00fchlvollen Ballade \u201eTime Is Money\u201c zum Ausdruck bringt. Auch hier kommt die Slide-Gitarre erneut zum Einsatz. Scott Brown schiebt mit seinen Mitstreitern das locker und straight gespielte \u201eRise Up\u201c nach, das die rockige Grundanlage der CD wieder aufnimmt.<\/p>\n<p>Mit \u201eNew York City King Size Rosewood Bed\u201c covert die Scooter Brown Band einen Song ihres Gasts\u00e4ngers Charlie Daniels. Alle anderen Songs hat Scott Brown (mit-)geschrieben. So auch das abschlie\u00dfende \u201eHuntsville\u201c, bei dem er seine St\u00e4rke als S\u00e4nger nochmal ausspielt. Das St\u00fcck beginnt reduziert mit Gesang und Klavier, um dann mit einem fulminanten Gitarrensolo durchzustarten und so einen w\u00fcrdigen Schlusspunkt unter diesen gro\u00dfartigen Longplayer zu setzen.<\/p>\n<p>(Cowboy-)Hut ab vor dem Werk! \u201eAmerican Son\u201c ist ein Album, mit dem sich die Scooter Brown Band als Southern-Gr\u00f6\u00dfe definiert, die man zuk\u00fcnftig im Auge behalten sollte. B\u00e4rchen Records freut sich auf die Bestellung.<\/p>\n<p><strong>Red River Entertainment\/BFD Distribution (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0Southern Rock\/Red Dirt Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. American Son<br \/>\n02. This Town<br \/>\n03. Won&#8217;t Back Down<br \/>\n04. Never Met A Heart I Wouldn&#8217;t Break<br \/>\n05. Pistols And Pearls<br \/>\n06. Broken Arrow<br \/>\n07. Georgia<br \/>\n08. Story Of My Life<br \/>\n09. Guitars, Guns And Wiskey<br \/>\n10. Time Is Money<br \/>\n11. Rise Up<br \/>\n12. New York City King Size Rosewood Bed<br \/>\n13. Huntsville<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ScooterBrownBand.com\">Scooter Brown Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ScooterBrownBand\/\">Scooter Brown Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Beim Durchst\u00f6bern der B\u00e4rchen-Records-Homepage bin ich auf die k\u00fcrzlich erschienene CD \u201eAmerican Son\u201d der Scooter Brown Band gesto\u00dfen. Die mir bis dato unbekannte Truppe bietet genau das, was sich auch SoS auf die Fahne geschrieben hat: ehrlichen, handgemachten Southern Rock. 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