{"id":1914,"date":"2015-12-14T05:58:00","date_gmt":"2015-12-14T04:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1914"},"modified":"2020-07-09T11:00:09","modified_gmt":"2020-07-09T09:00:09","slug":"jb-and-the-moonshine-band-beer-for-breakfast-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jb-and-the-moonshine-band-beer-for-breakfast-cd-review\/","title":{"rendered":"JB And The Moonshine Band &#8211;  Beer For Breakfast &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/JB.jpg\" \/><\/p>\n<p>Da die meisten Musikredakteure, die ich kenne, wie auch meine Wenigkeit durchaus als trinkfreudige, Gerstensaft liebende Gesellen eingestuft werden d\u00fcrfen (wie schon das eine oder andere Treffen mit solchen Menschen eindrucksvoll bewies), liefert JB (Patterson) und seine Moonshine Band mit &#8222;Beer For Breakfast&#8220; musikalische Unterhaltung und Humor, die auch in unseren Kreisen ihre Freunde finden d\u00fcrfte. Und irgendwie sagt man ja auch, dass man nach durchzechter Nacht immer mit dem Getr\u00e4nk weiter machen sollte, mit dem man am Vorabend aufgeh\u00f6rt hat\u2026<\/p>\n<p>Der aus Texas stammende Frontmann, fr\u00fcher mal ein Werbemensch, und seine Langzeitfreunde Gabe Guevara (drums), Hayden McMullen (lead guitar) und Chris Flores (bass) pr\u00e4sentieren auf ihrem zweiten Silberling eine hochwertige Mischung aus Red Dirt, Southern Rock und New Country und erscheinen mir bereits jetzt schon, \u00e4hnlich wie die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a><\/span> oder auch <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, als ganz hei\u00dfe Kandidaten f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Major-Deal.<\/p>\n<p>Die Songs sind allesamt melodisch und eing\u00e4ngig, abwechslungsreich, was Stil und Tempo angeht, authentisch und teilweise auch witzig, sprich, hier steckt ein immenses Potential an Massenkompatibilit\u00e4t dahinter, ohne dass man Angst haben m\u00fcsste, dass sich die Burschen selbst unter diesen Bedingungen allzu sehr verbiegen lassen w\u00fcrden. Dass dieser JB Patterson den Schalk im Nacken sitzen hat und auch mit einer gen\u00fcsslichen Portion Selbstironie an die Sache geht (irgendwie hat man bei ihm das Gef\u00fchl, ein Augenzwinkern ist immer mit dabei), was mir \u00fcbrigens sehr gef\u00e4llt und nahe kommt, dar\u00fcber kann man sich in vielen Youtube-Clips ein Bild machen.<\/p>\n<p>Der Opener und Titelsong mit seinem kurzen knappen wie pr\u00e4zisen Statement im Refrain &#8222;Down here in Texas is beer for breakfast&#8220; prescht launig im Uptempo durch die Boxen und findet bereits die verdiente Aufmerksamkeit in den dortigen Music Charts. Voll ins Herz trifft Patterson bei mir als Besitzer eines (ich denke, mich auch recht stark liebenden) Labradors bei Track 5, wenn er singt &#8222;why can&#8217;t she be more like my dog?&#8220; (eine humorvolle Hommage an die Herrchen dieser Welt und ihre allseits bekannten, mannestypischen Eigenheiten). Ob der Text bei meiner Frau ebenfalls so gut ankommt, steht dabei allerdings auf einem anderen Blatt Papier\u2026<\/p>\n<p>Auch das mit Ex-<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shooter+Jennings\">Shooter Jennings<\/a><\/span>-Gitarrist Leroy Powell zusammen komponierte &#8222;Hell To Pay&#8220;, ein zwischen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a><\/span> zu deren Bestzeiten pendelnder, deftig stampfender, gitarrenlastiger Southern Rocker, besticht mit seiner klaren Ansage &#8222;you better give me my money or you got hell to pay&#8220;. Satte E-guitar-getr\u00e4nkte St\u00fccke wie &#8222;Ride&#8220; oder das mit Redneck-Flair behaftete &#8222;Yes&#8220; d\u00fcrften Liebhabern des Genres ebenfalls einen Mordsspa\u00df bereiten.<\/p>\n<p>Toll dazu passend die Gastmusiker Shawn Fichter (percussion), Fiddle-Artist Rob Hajacos und Steel-Schwergewicht Mike Johnson, die dem Sound des Vierers mit filigranem und nie aufdringlichem Spiel viel Zusatzw\u00fcrze verleihen. Am Ende gibt es mit dem ganz dezent Hip Hop-umwobenen &#8222;I&#8217;m Down&#8220; und &#8222;Perfect Girl&#8220; zwei voller Hitpotential steckende Bonustracks, die einmal mehr den angenehmen Humor von Patterson &amp; Co. reflektieren.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Beer For Breakfast&#8220; sind JB &amp; The Moonshine Band vierzehn frisch gezapfte Songs gelungen, die in musikalischer Hinsicht, wie auch dem ganzen Drumherum (auch das Cover mit dem angedeuteten, verkatert wirkenden Patterson samt dickem Humpen vor Eier &amp; Speck-Sandwich passt vorz\u00fcglich) voll \u00fcberzeugen und Durst nach Mehr machen. Ich pers\u00f6nlich habe diesen fr\u00f6hlichen Fr\u00fchschoppen jedenfalls mit gro\u00dfer Wonne mitgenommen. Und ganz nebenbei &#8211; eigentlich ist es bei diesem sch\u00f6nen Wetter doch schon irgendwie wieder Zeit f\u00fcr ein Bierchen, oder nicht?<\/p>\n<p><strong>Average Joes Entertainment (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Beer For Breakfast<br \/>\n02. Kiss Me That Way<br \/>\n03. No Better Than This<br \/>\n04. Edge Of The Road<br \/>\n05. More Like My Dog<br \/>\n06. Hell To Pay<br \/>\n07. Smith County Line<br \/>\n08. Ride<br \/>\n09. The Only Drug<br \/>\n10. Black And White<br \/>\n11. I Don&#8217;t Care<br \/>\n12. Yes<\/p>\n<p><strong>Bonus Tracks:<\/strong><br \/>\n13. I&#8217;m Down<br \/>\n14. Perfect Girl<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.davidgrissom.com\">David Grissom<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/davidgrissommusicpage\">David Grissom bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da die meisten Musikredakteure, die ich kenne, wie auch meine Wenigkeit durchaus als trinkfreudige, Gerstensaft liebende Gesellen eingestuft werden d\u00fcrfen (wie schon das eine oder andere Treffen mit solchen Menschen eindrucksvoll bewies), liefert JB (Patterson) und seine Moonshine Band mit &#8222;Beer For Breakfast&#8220; musikalische Unterhaltung und Humor, die auch in unseren Kreisen ihre Freunde finden &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jb-and-the-moonshine-band-beer-for-breakfast-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">JB And The Moonshine Band &#8211;  Beer For Breakfast &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[87,243,521,522,882],"class_list":["post-1914","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-beer-for-breakfast","tag-country-rock","tag-jb-and-the-moonshine-band","tag-jb-patterson","tag-red-dirt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1914"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1914\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44252,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1914\/revisions\/44252"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}