{"id":1910,"date":"2015-12-14T05:57:00","date_gmt":"2015-12-14T04:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1910"},"modified":"2020-07-09T11:00:34","modified_gmt":"2020-07-09T09:00:34","slug":"jackson-stone-band-risin-high-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jackson-stone-band-risin-high-cd-review\/","title":{"rendered":"Jackson Stone Band &#8211; Risin&#8216; High &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Stone.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ein Neuling auf der Southern-Rock-Ebene ist die Jackson Stone Band, die jetzt ihr Deb\u00fct &#8222;Risin&#8216; High&#8220; auf den Markt gebracht hat. Kopf der Truppe ist der schwergewichtige Dave Verno jr. (man munkelt, dass er den gleichen Ern\u00e4hrungsberater wie Dave Hlubek haben soll&#8230;), der eine ganze Schar von exzellenten Musikern um sich versammelt hat. Gelungen ist ihm ein recht kurz gehaltenes Werk mit acht St\u00fccken (knappe 35 Minuten), die es aber in sich haben. Er bietet eigenst\u00e4ndige Songs in Anlehnung an die starke Phase der zweiten Bandgeneration wie <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38 Special\">38 Special<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Doc+Holliday\">Doc Holliday<\/a><\/span> etc., nachdem sich die Szene so langsam wieder vom Schock des <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-Flugzeugabsturzes zu erholen begann.<\/p>\n<p>Wohl auch Dank seines K\u00f6rpervolumens und der \u00fcblichen Getr\u00e4nke, ist Vernon jr. mit einer dreckig-erdigen R\u00f6hre ausgestattet, die meines Erachtens in Bereichen von Jimmy Farrar und Warren Haynes anzusieden ist. Allerdings gelingt es ihm immer wieder, sie variabel den Songmustern anzupassen, wenn es erforderlich zu sein scheint (beispielsweise bekommt &#8222;Throwing It All Away&#8220; durch Ver\u00e4nderung der Stimme in Richtung Rickey Medlocke ein leichten Blackfoot-Touch). Und der Frontmann ist eindeutig mit Charisma ausgestattet, was im Southern-Rock ja schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat.<\/p>\n<p>Der Opener &#8222;Call Up The Doctor&#8220; legt direkt in bester Molly-Hatchet-Tradition zur Zeit ihres 3. und 4. Albums los. Herrlich aggressiver Drive und ebenso feurige Gitarreneinlagen.\u00a0 &#8222;Sympathy&#8220; ist vom Stil her <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Van+Zant\">Van Zant<\/a><\/span> zuzuordnen, scheint aber auch von Mollys &#8222;Respect Me In The Morning&#8220; von &#8222;Take No Prisoners&#8220; inspiriert zu sein (damals Duett Jimmy Farrar und Mother&#8217;s Finest S\u00e4ngerin Baby Jean). Starker weiblicher Hintergrundgesang verleiht der Nummer eine wunderbar soulige Note. \u00dcberhaupt m\u00f6chte ich hier ein Loblied auf die tollen Backgrounds\u00e4ngerinnen Dallis Craft, Melissa Mendenhall, Linda Dalziel und Tiwana Turner ablassen, die in fast jeden Song gut h\u00f6rbar integriert wurden.<\/p>\n<p>&#8222;Heavy Metal Outlaws&#8220; ist ein typischer Stimmungsmacher und k\u00f6nnte das schon immer ausgepr\u00e4gte Balzverhalten in der Bikerszene nachhaltig revolutionieren. &#8222;Seven Days&#8220; kommt als rauchiger Southern-Blues der Marke Warren Haynes zu &#8222;Tales Of Ordinary Madness&#8220;-Zeiten mit jeder Menge filigraner Gitarrenarbeit daher. Im Repertoire der meisten Southern Bands findet man ein Lied wie &#8222;Gimme The Wheel&#8220;, ein rhythmischer, pianogetr\u00e4nkter Boogie. Drivin&#8216; Sideways und Doc Holliday dank der Eddie Stone-m\u00e4\u00dfigen Orgeleinlage fallen mir hier spontan als Referenzen ein.<br \/>\nDie Bitte der Backgrounds\u00e4ngerin am Ende des Liedes &#8222;Baby Don&#8217;t Slow Down&#8220; wird schlichtweg ignoriert, es folgt im Anschluss die einzige richtige Ballade &#8222;Take Me Back&#8220;, die nicht nur vom Titel an ein gleichnamiges St\u00fcck von .38 Special von ihrem 2. Album erinnert. Piano-m\u00e4\u00dfig sind klare Parallelen zu Skynyrds &#8222;Free Bird&#8220; feststellbar. Wieder verzieren den Song starke E-Gitarrenparts. Das ausklingende Titelst\u00fcck ist eine Uptempo-Mixtur aus Molly Hatchet w\u00e4hrend der Farrar-Epoche und 38 Specials &#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220;-Phase.<\/p>\n<p>Eine gute halbe Stunde wird es einem wirklich warm ums doch oft so gebeutelte Southern-Herz. Geile Gitarren-Soli en masse, wie bereits schon vorher erw\u00e4hnt. Zu meckern gibt es einzig und allein h\u00f6chstens was \u00fcber die recht spartanisch gehaltene Cover-Gesamt-Gestaltung, trotz des sch\u00f6nen Titelbildes und des klasse aussehenden Band-Logos. Die Scheibe stellt ohne Wenn und Aber eine gro\u00dfe Bereicherung f\u00fcr die S\u00fcdstaaten-Rock-Szene dar. Kompliment an die Jackson Stone Band alias Mr. Dave Verno jr!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2004)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Call Up The Doctor<br \/>\n02. Throwing It All Away<br \/>\n03. Sympathy<br \/>\n04. Heavy Metal Outlaws<br \/>\n05. Seven Days<br \/>\n06. Gimme the Wheel<br \/>\n07. Take Me Back<br \/>\n08. Risin&#8216; High<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reverbnation.com\/jacksonstoneband\">Jackson Stone Band bei Reverbnation<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Neuling auf der Southern-Rock-Ebene ist die Jackson Stone Band, die jetzt ihr Deb\u00fct &#8222;Risin&#8216; High&#8220; auf den Markt gebracht hat. Kopf der Truppe ist der schwergewichtige Dave Verno jr. (man munkelt, dass er den gleichen Ern\u00e4hrungsberater wie Dave Hlubek haben soll&#8230;), der eine ganze Schar von exzellenten Musikern um sich versammelt hat. 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