{"id":19018,"date":"2017-12-15T18:16:31","date_gmt":"2017-12-15T17:16:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=19018"},"modified":"2017-12-15T18:16:31","modified_gmt":"2017-12-15T17:16:31","slug":"the-quireboys-white-trash-blues-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/12\/15\/the-quireboys-white-trash-blues-cd-review\/","title":{"rendered":"The Quireboys &#8211; White Trash Blues &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19023\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Quireboys_300.jpg\" alt=\"Quireboys_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Quireboys_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Quireboys_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Quireboys_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Quireboys_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>The Quireboys spielen Blues? Ihre gr\u00f6\u00dften Erfolge hatten die Quireboys in den fr\u00fchen 90er Jahren, wo inbesondere das Debutalbum \u201eA Bit Of What You Fancy\u201c hervorzuheben ist, das in den UK-Album-Charts bis auf Platz 2 gelang. Springen die Quireboys nun auch auf den Zug auf, den zur jetzigen Zeit viele Musiker vollziehen, die oft auch zum Karriereende noch einmal einen kommerziellen Erfolg oder aus Spa\u00df einen Cover-Blues Sampler herausbringen?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war ich sehr skeptisch, wenn man die Urspr\u00fcnge der Quireboys sieht, die eher in Richtung Glam- oder Hardrock einzustufen sind. Schon beim ersten Titel \u201eCross Eyed Cat\u201c, einem Muddy Waters-Klassiker zum Einstieg, werden die Bedenken schon beiseite geschoben. Die Quireboys geben dem Song ein neues Gewand und verbinden damit ihren eigenen rockigen Stil mit dem Blues, wo Spikes Gesang wie die Faust aufs Auge passt und Keith Weir mit Keyboardeinlagen gl\u00e4nzen kann.<\/p>\n<p>Auch bei den weiteren St\u00fccken wie \u201eBoom Boom\u201c von John Lee Hooker zeigen die Quireboys, dass sie den Blues k\u00f6nnen. Insgesamt sind die Songs etwas h\u00e4rter gespielt als die Originale, was aber schon in der Natur der Band liegt und ihnen ein eigenes Flair verleiht. Wer will schon alte Bluesklassiker Ton in Ton von anderen Musikern h\u00f6ren? Weder der Bluesfan und die alteingesessenen Quireboys-Fans mit Sicherheit auch nicht.<\/p>\n<p>So gelingt eine Symbiose, die sowohl eher den Hardrock zugewandten Fans, wie auch den Blues-Liebhabern gerecht wird. Besonders hervorzuheben sind \u201eGoing Down\u201c von Freddie King, eine Mischung aus Hard- und Bluesrock, wo Spike vom Gesang schon fast dem Stile eines Dan McCafferty von Nazareth nahekommt und durch das treibende Gitarrenspiel der zwei Gitarristen Guy Griffin und Paul Guerin Fahrt aufgenommen wird. \u201eLeaving Trunk\u201c von Johnny Jenkins und \u201eLittle Queemie\u201c von Chuck Berry, kommen dem bekannten Sound der Quireboys am n\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Fazit: ein starkes Album, in dem die Quireboys beweisen, dass sie auch den Blues in verschiedenen Stilen k\u00f6nnen, ohne ihre eigentlichen Wurzeln zu verlieren, wobei dieser ja eh als Wurzel fast aller Rockstile gesehen werden kann. Auch die anfangs genannte Skepsis, dass es sich um einen Versuch im Rahmen der Aufmerksamkeitsgewinnung handeln k\u00f6nnte, ist zu verneinen. Die sechs Musiker haben, zumindest im Studio noch die Dynamik und Spielfreude, welche sie schon vor knapp 30 Jahren auch live auszeichnete.<\/p>\n<p>Positiv hervorzuheben ist, dass nicht versucht wurde, einen Abklatsch alter Bluesklassiker abzuliefern, sondern dass allen Songs ein charmanter Quireboys-typischer Touch gegeben wurde. Von daher Kaufempfehlung und Augen auf, wann die Quireboys das n\u00e4chste Mal live in der N\u00e4he auftreten. Es k\u00f6nnte interessant sein, dabei zu sein, wie es der Band gelingt die Bluesklassiker und eigene Songs einem Publikum zu pr\u00e4sentieren, in dem sowohl (Hard-) Rock wie auch Bluesrockfans auf ihre Kosten kommen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nSpike (vocals)<br \/>\nGuy Griffin (guitar)<br \/>\nPaul Guerin (guitar)<br \/>\nKeith Weir (keyboards)<br \/>\nNick Mailing (bass)<br \/>\nDave McCluskey (drums)<\/p>\n<p><strong>Off Yer Rocka Recordings (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Cross Eyed Cat<br \/>\n02. Boom Boom<br \/>\n03. I Wish You Would<br \/>\n04. Take Out Some Insurance<br \/>\n05. Going Down<br \/>\n06. Help Me<br \/>\n07. Shame Shame Shame<br \/>\n08. Im Your Hoochie Coochie Man<br \/>\n09. Leaving Trunk<br \/>\n10. I&#8217;m A King Bee<br \/>\n11. Walking The Dog<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.quireboys.com\">Quireboys<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/quireboys\">Quireboys bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold The Quireboys spielen Blues? Ihre gr\u00f6\u00dften Erfolge hatten die Quireboys in den fr\u00fchen 90er Jahren, wo inbesondere das Debutalbum \u201eA Bit Of What You Fancy\u201c hervorzuheben ist, das in den UK-Album-Charts bis auf Platz 2 gelang. 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