{"id":1901,"date":"2015-12-14T05:56:00","date_gmt":"2015-12-14T04:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1901"},"modified":"2020-07-09T11:00:58","modified_gmt":"2020-07-09T09:00:58","slug":"hurry-sundown-can-you-feel-it-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/hurry-sundown-can-you-feel-it-cd-review\/","title":{"rendered":"Hurry Sundown &#8211; Can You Feel It &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/HS.jpg\" \/><\/p>\n<p>Schon in meinem Review zu ihrem Deb\u00fct hatte ich ja bereits den Nachfolger von Hurry Sundown f\u00fcr Fr\u00fchling 2005 angek\u00fcndigt, was bei Bands dieses Genres, zumal ohne Labelkontrakt, sicherlich eine recht waghalsige Prognose ist. Aber wie dem auch sei, die Jungs haben Wort gehalten und da ist, p\u00fcnktlich mit dem Eintreffen der ersten so richtig angenehmen Temperaturen in unserem Lande, ihr zweiter Silberling. Und, wie damals schon angedeutet, mit dem neuem Produzenten Steve Grisham, in Szenekreisen als Ex-Guitar-Player der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a><\/span>, mittlerweile ans\u00e4ssig bei den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ghost+Riders\">Ghost Riders<\/a><\/span> bekannt.<\/p>\n<p>Eine personelle Umbesetzung hat es in der Zwischenzeit gegeben. Gitarrist John Tiefry wurde durch Jeremy Miller ersetzt, der sich aber v\u00f6llig problemlos in das Bandgef\u00fcge integriert hat, und ebenso herrliche Soli vom Stapel l\u00e4sst wie sein Vorg\u00e4nger, und auch beim Double-Leads-Spiel in Kombination mit Frontmann Scott Casteel durchaus zu gl\u00e4nzen wei\u00df. Ansonsten hat sich nicht viel an ihrem Konzept ge\u00e4ndert, warum auch, denn der eingeschlagene Weg mit eigenst\u00e4ndigen St\u00fccken in der Tradition von The Outlaws, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a><\/span> oder der fr\u00fchen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38+Special\">38 Special<\/a><\/span>, sowie der Henry Paul Band, hat ja sehr verhei\u00dfungsvoll begonnen und wird gut angenommen.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert sicherlich auch das gewaltige Live-Treiben mit bis zu 200 Gigs pro Saison, das auch zur Popularit\u00e4t dieses Albums beitragen d\u00fcrfte. Die Covergestaltung ist aus verst\u00e4ndliche Gr\u00fcnden wie auch beim Erstling ziemlich spartanisch ausgefallen, die reine Spielzeit bleibt, wenn man die zwei etwas kr\u00e4ftiger gestalteten Remakes von &#8222;Summer Skies&#8220; und &#8222;On My Way&#8220; noch abzieht, recht kurzweilig bemessen. Allerdings st\u00f6rt das nicht wirklich, denn die Songs gehen einmal mehr in einem Guss runter. Die CD startet zun\u00e4chst mit einem kurzen Akustikgitarrenintro. &#8222;Home&#8220; ist ein am Anfang und Ende mit mehrstimmigen, a capella-artigen Harmonieges\u00e4ngen in bester Westcoasttradition von Bands wie Poco oder Eagles umschlungener Song. Der Mittelteil und die eingestreuten E-Zupfer haben Outlaws\/Marshall-Tucker Band Flair. Beim Gesang meint man teilweise, Billy Jones w\u00e4re aus dem Southern-Rock-Sky zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>Ein locker, flockiges Lied im Stile ihrer Vorbilder, den Outlaws ist &#8222;Crazy Lady&#8220;. Knackige Drums, Harmonieges\u00e4nge, zweistimmige E-Gitarren und ein den Song durchgehend begleitendes E-Riff, dass an das Intro von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrds<\/a><\/span> &#8222;Down South Jukin'&#8220; erinnert, setzen hier die Akzente. Ein erstes Highlight folgt mit der Ballade &#8222;Can&#8217;t Make It On Goodbye&#8220;. Wundersch\u00f6ne Akustikgitarrenuntermalung, Gesang \u00e4hnlich dem von Donnie Van Zant in fr\u00fchen Tagen, die Gitarrenarbeit wie zu MTB-Zeiten (im Mittelteil ganz weiche E-Zupfer, am Ende ein knackiges Solo, Marke Toy Caldwell).<\/p>\n<p>Bei &#8222;Can&#8217;t Forget You&#8220; eine erneute Outlaws\/MTB-Mischung mit wunderbaren Akustikgitarrenfills, hat das ber\u00fchmte &#8222;Can&#8217;t You See&#8220;, sicherlich im Kopf von Songwriter Jeb Shelton rumgeschwirrt.\u00a0 Sehr peppig wird bei &#8222;Little Miss Daisy&#8220; abgerockt, wobei sogar ein leicht aufkommendes Soul-Feeling und filigranes Gitarrenspiel a l\u00e0 Hendrix zu gefallen wissen. &#8222;Some Kind Of Fool&#8220;, f\u00fcr mich ein weiterer H\u00f6hepunkt, ein flockiger, countryinfizierter Sommer-Song, wie zur Outlaws-&#8222;Lady-In-Waiting&#8220;-Epoche, mit tollen Harmonievocals der Marke Billy Jones\/Hughie Thomasson und herrlichem zwischenzeitlichen Gitarrengepl\u00e4nkel, sowie mit kurzem, aber tollem End-Solo. Stark!<\/p>\n<p>Eine recht flotte von Drums und Bass getragene Nummer ist &#8222;Into The Sunset&#8220;, die sich durch ein mit Tempowechseln arrangiertes E-Solo hervorhebt. Hier bringt die ziemlich d\u00fcnne Stimme von Scott Casteel allerdings so ihre Problemchen mit sich. Trotzdem ein gutes St\u00fcck, dass dem Album W\u00fcrze verpasst. Der absolute Kracher dann das abschlie\u00dfende Titelst\u00fcck &#8222;Can You Feel It&#8220;. Na klar, wir f\u00fchlen sofort, dass dies ein gro\u00dfartiger Song ist. Beginnt als gem\u00e4\u00dfigte Ausgabe von &#8222;Long Time Gone&#8220; von 38 Special&#8217;s l\u00e4ngst verj\u00e4hrtem Deb\u00fct, \u00e4hnelt von der Struktur allseits bekannten Hymnen wie &#8222;I&#8217;ll Be Loving You&#8220; (MTB) oder &#8222;Blue Sky&#8220; (ABB), hat einen grandiosen Gitarrenmittelteil, als wenn sich Toy Caldwell und Dickey Betts duellieren w\u00fcrden, inklusive Double-Leads, dabei integriert dezente Drums- und Bass-Spielereien, am Ende noch mal einsetzender Gesangspart, mit letztendlich kurzem, knackigem E-Solo.<\/p>\n<p>Ein echter Hammer! Hurry Sundown werden mit ihrem Zweitwerk sicherlich erneut mit ihrem Faible f\u00fcr&#8217;s &#8218;innovative Altmodische&#8216; Sympathiepunkte bei den Southern-Freaks aller Schichten sammeln. So eine CD m\u00fcssen ihre gro\u00dfen Vorbilder die Outlaws, und da ist die Reunion ja bereits in vollem Gange, erst mal hinbekommen. Die Messlatte f\u00fcr Paul &amp; Co. liegt ziemlich hoch&#8230;<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Knox County (Miller&#8217;s Tune)<br \/>\n02. Home<br \/>\n03. Summer Skies<br \/>\n04. Crazy Lady<br \/>\n05. Can&#8217;t Make It On Goodbye<br \/>\n06. Can&#8217;t Forget You<br \/>\n07. Little Miss Daisy<br \/>\n08. Some Kind Of Fool<br \/>\n09. On My Way<br \/>\n10. Into The Sunset<br \/>\n11. Can You Feel It<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon in meinem Review zu ihrem Deb\u00fct hatte ich ja bereits den Nachfolger von Hurry Sundown f\u00fcr Fr\u00fchling 2005 angek\u00fcndigt, was bei Bands dieses Genres, zumal ohne Labelkontrakt, sicherlich eine recht waghalsige Prognose ist. Aber wie dem auch sei, die Jungs haben Wort gehalten und da ist, p\u00fcnktlich mit dem Eintreffen der ersten so richtig &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/hurry-sundown-can-you-feel-it-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Hurry Sundown &#8211; Can You Feel It &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[193,478,822,1040],"class_list":["post-1901","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-can-you-feel-it","tag-hurry-sundown","tag-outlaws","tag-southern-rock"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1901"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1901\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44254,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1901\/revisions\/44254"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}