{"id":18981,"date":"2017-11-29T17:23:13","date_gmt":"2017-11-29T16:23:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=18981"},"modified":"2017-11-29T17:23:13","modified_gmt":"2017-11-29T16:23:13","slug":"the-weight-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/11\/29\/the-weight-same-cd-review\/","title":{"rendered":"The Weight &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18985\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weight_300.jpg\" alt=\"Weight_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weight_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weight_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weight_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weight_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>In Sachen Rockmusik sind unsere s\u00fcdlichen Nachbarn momentan im Aufwind. Nahezu zeitgleich zu der neuen Scheibe der Basement Saints aus der Schweiz bringt das \u00f6sterreichische Quartett The Weight ihre Deb\u00fct-CD heraus. Ganz im Geist der 70er Jahre \u2013 die Wiener nennen Grand Funk Railroad, Deep Purple und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Led+Zeppelin\">Led Zeppelin<\/a> als ihre Vorbilder \u2013 legt The Weight ein Rockalbum der h\u00e4rteren Gangart vor, bei dem den H\u00f6rern auch einige Verschnaufpausen zugestanden werden.<\/p>\n<p>Der Longplayer beginnt mit \u201eHard Way\u201c, dessen Titel zugleich Programm ist. Die h\u00e4rten Gitarrenriffs von Michael B\u00f6bel in der Kombination mit dem Shouter Tobias Jussel weisen den Weg, den The Wight auf ihrer CD einschlagen. Reminiszenzen zur Musikgeschichte verarbeitet die Band in dem witzigen Video zu \u201eTrouble\u201c. Bekannte Plattencover werden dort in lockerer Weise durch die Jungs ver\u00e4ndert. Der Song selbst f\u00fcgt sich stilistisch nahtlos zwischen den Vorg\u00e4nger und das folgende \u201eInside\u201c an. Den letztgenannten Track kennzeichnet das eingestreute Piano. Im Zwischenteil flie\u00dfen leicht psychedelische Kl\u00e4nge ein, die auch bei sp\u00e4teren Songs immer wieder mal auftauchen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die ersten St\u00fccke mit jeweils unter drei Minuten Spielzeit stramm durch gespielt werden, weist \u201eRich Man&#8217;s Pride\u201c ein ausgefeiltes Songwriting auf. Eine fast hypnotische Passage mit dennoch pochendem Grundrhythmus, f\u00fcr den sich Andreas Vetter am Schlagzeug und Patrick Moosbrugger am Bass verantwortlich zeichnen, zieht den H\u00f6rer in den Bann. Nach dem temporeichen Einstieg schalten The Weight mit \u201eA Good Thing\u201d einen Gang zur\u00fcck, um dann bei \u201eMoney Ain&#8217;t For Keeping\u201d wieder loszulegen. Bei dem Rocker sorgt neben dem kr\u00e4ftigen Schlagzeug die Orgel von Tobias Jussel f\u00fcr die n\u00f6tige Power.<\/p>\n<p>Eine Band, die sich dem Rock der siebziger Jahre verschrieben hat, muss nat\u00fcrlich auch zeigen, was sie im Instrumentalbereich so drauf hat. Dies l\u00f6st das Quartett auf \u201eHammer, Cross &amp; Nail\u201d ein. Das achteinhalb Minuten St\u00fcck spart nicht an Einsatz von Orgel und Gitarre. Interessant sind dabei besonders die Tempowechsel und das Spiel mit der Lautst\u00e4rke. Durch die Variation von sanften und aufbrausenden Passagen kommt keine Langeweile auf.<\/p>\n<p>\u201eJam\u201c ist dem vorangegangenen Song \u00e4hnlich, auch hier dominiert zun\u00e4chst die Orgel, bis B\u00f6bel dann mit einen ausgedehnten Gitarrensolo einsteigt. Da ich musikalisch einfach gestrickt bin, kann ich langen Instrumentalphasen oftmals nicht besonders viel abgewinnen. Die Songs bleiben aber melodisch, sodass sie auch f\u00fcr mich noch im Toleranzbereich liegen.<\/p>\n<p>Frei von psychedelischen Zwischent\u00f6nen zeigt sich \u201eGet Some\u201d. Der straight gespielte Rocker mit ausgepr\u00e4gtem Background-Gesang kn\u00fcpft an den Einstieg des Albums an. Das abschlie\u00dfende \u201ePlenty Of Nothing\u201d beginnt locker rockig, nimmt zwischenzeitlich das Tempo raus, um Intensit\u00e4t und Geschwindigkeit in Richtung Ende nochmal zu steigern.<\/p>\n<p>Wer auf den Rock der siebziger Jahre steht, hat an der Neubearbeitung der Ingredienzien dieser Musikrichtung durch The Weight sicherlich seine Freude. Kurze komprimierte Rocksongs stehen dabei neben St\u00fccken mit l\u00e4ngeren Instrumentalanteilen und psychedelischen Anfl\u00fcgen.<\/p>\n<p>Kurzentschlossene haben noch die M\u00f6glichkeit, sich auf den Konzerten im K\u00f6lner Yard Club (01.12.2017) oder im Dortmunder Blue Notez Club (02.12.2017) im Rahmen der \u201eHeavy Rhythm &amp; Roll Tour\u201c ein Bild von den Live-Qualit\u00e4ten der Band zu machen.<\/p>\n<p><strong>Heavy Rhythm &amp; Roll Records\/Rough Trade (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Hard Way<br \/>\n02. Trouble<br \/>\n03. Inside<br \/>\n04. Rich Man&#8217;s Pride<br \/>\n05. A Good Thing<br \/>\n06. Money Ain&#8217;t For Keeping<br \/>\n07. Hammer, Cross &amp; Nail<br \/>\n08. Jam<br \/>\n09. Get Some<br \/>\n10. Plenty Of Nothing<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.theweightrock.com\">The Weight<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/theweightrock\/\">The Weight bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oktoberpromotion.com\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets In Sachen Rockmusik sind unsere s\u00fcdlichen Nachbarn momentan im Aufwind. Nahezu zeitgleich zu der neuen Scheibe der Basement Saints aus der Schweiz bringt das \u00f6sterreichische Quartett The Weight ihre Deb\u00fct-CD heraus. 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