{"id":1750,"date":"2015-12-14T06:45:00","date_gmt":"2015-12-14T05:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1750"},"modified":"2019-06-19T17:51:25","modified_gmt":"2019-06-19T15:51:25","slug":"casey-donahew-band-moving-on-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/casey-donahew-band-moving-on-cd-review\/","title":{"rendered":"Casey Donahew Band \u2013 Moving On &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Don_300.jpg\" alt=\"Don_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-35713\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Don_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Don_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Don_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Don_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Pr\u00e4chtiger &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock voller Leidenschaft, herrlicher Melodien, w\u00fcrziger Instrumentierung und mit einem ungemein erfrischend klingendem Sound. Die aus Burleson\/Texas stammende Casey Donahew Band gilt, obwohl sie bereits schon drei CDs ver\u00f6ffentlicht hat, in hiesigen Red-Dirt-Kreisen noch immer als so etwas wie ein gut beh\u00fctetes Geheimnis der Szene. Das mu\u00df sich, und wird sich sicher auch, mit ihrem von Erik Herbst (u.a. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, Macon Greyson, Kyle Bennett Band) hervorragend produziertem, vierten Werk &#8222;Moving On&#8220; schlagartig \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Scheibe ist ein Kn\u00fcller und meistert den gar nicht so einfachen Spagat zwischen radiofreundlicher Melodik und anspruchsvoller, \u00fcberaus kompetenter instrumenteller Umsetzung, genau wie auch den zwischen erdigem, unbek\u00fcmmertem, rootsigen Texas Roots-Staub und traditionell verwurzelter Nashville-Kompatibilit\u00e4t als w\u00e4re es das nat\u00fcrlichste von der Welt. Das ist richtig klasse! Leader der Band ist, wie der Name es schon vorgibt, Casey Donahew, der als S\u00e4nger, Gitarrist und Songschreiber klar den Takt vor gibt. Begleitet wird er von Steve Stone (Bass), Donte \u201cTaz\u201c Gates (Drums), Josh Moore (Fiddle) und John \u201cJZ\u201d Zaskoda (Electric guitars), alles gro\u00dfartige Musiker.<\/p>\n<p>Gemanagt wird das Quintett von Caseys Frau, Melinda. Laut eigener Aussage bezeichnet die Band ihren Stil als &#8222;Pure Texas Country&#8220; und sieht sich beeinflusst von Interpreten wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a><\/span>, Cross Canadian Ragweed, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Earl+Keen\">Robert Earl Keen<\/a><\/span>, wobei hier aber auch Acts wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a><\/span>, die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span>, die Eli Young Band, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a><\/span>, die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tommy+Gallagher+Band\">Tommy Gallagher Band<\/a><\/span> oder Zack Walther and The Cronkites genannt werden k\u00f6nnen. Dieses &#8222;Pure Texas Country&#8220;, wie sie ihre Musik nennen, mu\u00df man allerdings schon um das W\u00f6rtchen &#8222;Rock&#8220; erg\u00e4nzen, denn die Casey Donahew Band weist wirklich alle Mermale einer klassischen Countryrock-Formation auf und l\u00e4sst durchaus auch Erinnerungen an die goldenen Tage des &#8222;vintage Countryrocks&#8220; der Siebziger aufkommen.<\/p>\n<p>Zudem gilt die Trupper als hei\u00df begehrter Live-Act, die das Publikum mit langen, ausgedehnten Sets und unb\u00e4ndiger Energie (in ihrer Live-Pr\u00e4senz vergleicht man sie sogar mit der Power Springsteen&#8217;s) mitreisst. Los geht&#8217;s mit der ersten Single des Albums, dem beeindruckenden, dynamischen, lockeren, aber sehr knackigen Countryrocker &#8222;Ramblin&#8216; Kind&#8220;, der nicht nur aufgrund des Songtitels unterschwellige Parallelen zu Dickey Betts&#8216; &#8222;Ramblin&#8216; Man&#8220;, bzw. der &#8222;Brothers and sisters&#8220;-\u00c4ra der Allman Brothers aufweist.<\/p>\n<p>Dazu kommen nat\u00fcrlich die typischen, unwiderstehlichen &#8222;Red Dirt&#8220;-Anlagen, wie man sie so eben nur in Texas spielt. Beinhaltet zwei exzellente, jeweils wechselnde Solo-Passagen zwischen Fiffle und elektrischer Lead Gitarre (zun\u00e4chst heulende Fiddle\/E-Gitarren-Solo dann in umgekehrter Reihenfolge E-Solo mit anschlie\u00dfendem Fiddle-Konter), wobei die flinken Finger von Gitarrist John Zaskoda in einer W\u00fcrze ind Lockerheit \u00fcber die Saiten gleiten wie einst bei Dickey Betts oder Hughie Thomasson (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a><\/span>). Der Song ist ein richtiger Leckerbissen f\u00fcr die Countryrock- und &#8222;Red Dirt&#8220;-Enthusiasten.<\/p>\n<p>Wenn das kein Riesen-Hit in den Texas Music-Charts wird&#8230;! Auch im weiteren Verlauf strotzt die CD geradezu vor erfrischend gutem, voller toller Melodien best\u00fccktem, tollem Songmaterial. Herrlich beispielsweise die beiden super melodischen &#8222;Next Time&#8220; (mit southern-typischem E-Gitarren-Spiel) und &#8222;Breaks My Heart&#8220; (mit Steel, Fiddle und sch\u00f6nem E-Gitarren-Solo), das flockige &#8222;California&#8220; (starker &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock mit einem Hauch von Westcoast), das rootsig stampfende, grandiose, gitarrenbetonte &#8222;Nowhere Fast&#8220; , das im Fahrwasser von Cross Canadian Ragweed befindliche, rockige &#8222;Burn This House Down&#8220; (feines Southern-Flair, starke Drums), oder die mit wohl dosierten Streicherpassagen verzierte Ballade &#8222;Angel&#8220;, welche allesamt auf Grund ihrer Eing\u00e4ngigkeit wohl kaum von den Radiostationen ignoriert werden d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Die Band hat nat\u00fcrlich, wie in Red Dirt-Kreisen \u00fcblich, das gesamte Material selbst komponiert und in Eigenregie eingespielt, wobei allerdings auch einige wenige, auserw\u00e4hlte Gastmusiker Akzente setzen. Hier dr\u00fcckt besonders der agile Multiinstrumentalist Milo Deering mit Pedal Steel (stark u.a. bei der famosen, recht traditionell in Szene gesetzten, flockigen, lupenreinen New Country-Nummer &#8222;Strong Enough&#8220; mit ihrer frappierenden N\u00e4he zu der nicht unter zu krigenden, gerade wieder mit einem gl\u00e4nzenden Album aufwartenden Nitty Gritty Dirt Band), Mandoline (das wunderbare &#8222;Let Me Love You&#8220;) und Dobro (&#8222;Break Me Down&#8220;) seinen markanten Stempel auf. Am Ende geht mit dem Titelst\u00fcck &#8222;Moving On&#8220; (inkl. eines klasse Hiddentracks, der nach etwas 5.14 Minuten einsetzt) noch mal so richtig die Post ab.<\/p>\n<p>Der ein wenig an <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a>&#8218;<\/span> &#8222;Trudy&#8220; erinnernde, als traditioneller Countrystomper in Cross Canadian Ragweed-Manier abgewandelte Song (Donahes frecher Gesang im Stile von Cody Canada ist klasse), besticht durch seine klug ineinander verschachtelten Tempovariationen und seine instrumentellen Finessen (sch\u00f6n klimperndes Piano, wiehernde Fiddle, starkes E-Gitarren-Solo, prima Orgel) und d\u00fcrfte einen atmosph\u00e4rischen Vorgeschmack auf Casey Donahews kommendes Live-Programm abgeben. &#8222;Moving On&#8220; von der Casey Donahew Band bietet insgesamt eigentlich alles, was eine starke &#8222;Red-Dirt&#8220;-Countryrock-Scheibe ausmacht.<\/p>\n<p>Ein hohes Ma\u00df an Kreativit\u00e4t und eine hervorragende Instrumentierung als Bestandteil authentischer, abwechslungsreicher und eing\u00e4ngiger Songs f\u00fcr das gesamte Spektrum der Klientel &#8211; und das noch ohne jede Schwachstelle. Eines der vielleicht besten &#8222;Red-Dirt&#8220;-Countryrock-Ver\u00f6ffentlichungen des Jahres 2009! Wir sagen respektvoll. &#8222;So kann&#8217;s weitergehen&#8220;, Jungs! &#8222;Move On, Casey Donahew Band&#8220;!<\/p>\n<p><strong>Almost Country Records (2009)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Ramblin&#8216; Kind<br \/>\n02. Next Time<br \/>\n03. Breaks My Heart<br \/>\n04. California<br \/>\n05. Nowhere Fast<br \/>\n06. Let Me Love You<br \/>\n07. Burn This House Down<br \/>\n08. Break Me Down<br \/>\n09. Strong Enough<br \/>\n10. Broken<br \/>\n11. Angel<br \/>\n12. Moving On (incl. Hidden Track)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.CaseyDonahewBand.com\">Casey Donahew Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Casey-Donahew-Band\/121598385287\">Casey Donahew Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4chtiger &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock voller Leidenschaft, herrlicher Melodien, w\u00fcrziger Instrumentierung und mit einem ungemein erfrischend klingendem Sound. Die aus Burleson\/Texas stammende Casey Donahew Band gilt, obwohl sie bereits schon drei CDs ver\u00f6ffentlicht hat, in hiesigen Red-Dirt-Kreisen noch immer als so etwas wie ein gut beh\u00fctetes Geheimnis der Szene. 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