{"id":17297,"date":"2017-10-08T19:30:43","date_gmt":"2017-10-08T17:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=17297"},"modified":"2017-10-09T06:29:31","modified_gmt":"2017-10-09T04:29:31","slug":"skinny-molly-07-10-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/10\/08\/skinny-molly-07-10-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Skinny Molly &#8211; 07.10.2017, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17653\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKMO_haupt.jpg\" alt=\"SKMO_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKMO_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKMO_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKMO_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Dritter Abend unserer Konzerttriologie an diesem Wochende mit Skinny Molly, einer Band, die nat\u00fcrlich, als lupenreiner Southern Rock-Act, am perfektesten in unser eigentliches Anforderungsprofil passt.<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet einst von Mike Estes (Drivin&#8216; Sideways,\u00a0zeitweise <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>\/<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackfoot\">Blackfoot<\/a>) und dem vor kurzem leider verstorbenen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a>-Gitarristen Dave Hlubek, sind sie heute im Quartett, bestehend aus Estes, einer weiteren Southern Rock-Legende, dem Kraftpaket Jay Johnson (Blackfoot, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rossington\">Rossington<\/a> Band), Luke Bradshaw und dem aus Wien stammenden\u00a0Christoph Ullmann, der auch schon fr\u00fcher f\u00fcr Blackfoot getrommelt hat, unterwegs.<\/p>\n<p>Das anwesende Publikum an diesem Abend im sch\u00f6nen Musiktheater Piano in Dortmund war mit zwischen 70-80 Zuschauern doch recht \u00fcberschaubar, die Leute hatten sich aber im Raum recht gut verteilt, sodass es \u00fcberhaupt nicht trist wirkte.<\/p>\n<p>Kleine Randnotiz: Zur Auflockerung der Stimmung trug vor dem Konzert dann\u00a0noch ein kauziger Besucher bei, der im Vorfeld des Gigs augenscheinlich erheblich zu tief ins Glas geschaut hatte. Der wankte schon leicht angeschlagen, als die Musiker gerade zur B\u00fchne schritten, vor diese, stellte sich dann quasi vors anwesende Plenum und br\u00fcllte mit erhobener Flasche, wie auch sp\u00e4ter immer mal zwischendurch, erstmal ein lautes &#8218;Yeah&#8216;, heraus. Das kam aber wohl eher aus erheblich &#8218;beschwingter&#8216; Freude heraus, nicht aus irgendeinem Geltungsdrang.<\/p>\n<p>Ich hatte Skinny Molly bisher nur ein einziges Mal zuvor live gesehen und das war vor einigen Jahren in Holland, im Rahmen eines Festivals (was ich aber gar nicht so zur Kenntnis genommen hatte,\u00a0da ich mich ganz spontan, auf die &#8218;letzte Minute&#8216; aufgemacht hatte). Da spielte die Band am Ende als Headliner nach zwei langatmigen, mir nicht zusagenden Voracts, erst gegen 1 Uhr nachts und wurde von mir somit nur sehr erm\u00fcdet und angenervt\u00a0aufgenommen, was demnach also nicht\u00a0ihrer\u00a0ordentlichen Leistung geschuldet war.<\/p>\n<p>Umso sch\u00f6ner, dass\u00a0sich jetzt im geliebten Piano bei &#8218;voller Konzentration&#8216; im Rahmen ihrer jetzt stattfindenden &#8218;Southern Fried World Tour 2017&#8216;, nochmals die Gelegenheit ergab, den Vierer zu begutachten. Estes, Johnson und Co. starteten zum Auftakt mit &#8222;Here For A Good Time&#8220;, von ihrem, immer noch aktuellen, gleichnamigen Album von 2014. Mike riss am Ende des Liedes eine Saite und schwenkte dann im weiteren Verlauf des ersten Sets (die Pause nutzte er dann zur Reparatur), etwas unplanm\u00e4\u00dfig, zu einer anderen Gibson Les Paul-E-Gitarre.<\/p>\n<p>\u00dcber &#8222;Too Much&#8220; von ihrem Deb\u00fct &#8222;No Good Deed&#8220; und dem Stampfer &#8222;After You&#8220; sowie dem Skynyrd-tr\u00e4chtigen &#8222;I Don&#8217;t Care&#8220; vom Nachfolger &#8222;Haywire Riot&#8220; wurde der Cover-Reigen mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Steve+Earle\">Steve Earles<\/a> &#8222;Copperhead Road&#8220; in Gang gesetzt, dem im weiteren Verlauf des Abend noch altbekannte St\u00fccke wie &#8222;Wishing Well&#8220; (mit integrierter Vorstellung der Band) , &#8222;Train, Train&#8220; (Jay\u00a0bei beiden mit Lead Gesang, Mitsing-Interaktion), &#8222;Dead Flowers&#8220; und meine geliebten &#8222;Call Me The Breeze&#8220; und &#8222;SHA&#8220; (beide jetzt in der gef\u00fchlt 1.000sten Variante geh\u00f6rt&#8230;, aber nat\u00fcrlich gut gespielt!) folgen sollten.<\/p>\n<p>Das ebenfalls bekannte &#8222;Devil In The Bottle&#8220; (hier aber legitim, da von Estes mitgeschrieben),\u00a0 &#8222;When The Goin&#8216; Gets Tough The Tough Go Fishin'&#8220;, &#8222;Me And The Devil Himself&#8220; (atmosph\u00e4rischer Opener des 2. Sets, Erz\u00e4hlgsang), &#8222;Snakebit&#8220; (Mike mit Slide und Anschluss von Jay im Solo-Part), &#8222;Two Good Wheels&#8220; und das starke &#8222;Better Than I Should&#8220;\u00a0sowie das von Estes mit einer kleinen Tr\u00e4ne der Dankbarkeit im Auge (bez\u00fcglich der Treue), der Southern Rock-Fan-Gemeinde gewidmete &#8222;For Y&#8217;all&#8220; (1. Zugabe), waren die selbst-kreierten St\u00fccke, die mir pers\u00f6nlich im Verlauf des Konzerts am meisten Spa\u00df bereiteten.<\/p>\n<p>Am Ende durfte nat\u00fcrlich &#8222;Free Bird&#8220; nicht fehlen, das auch in einer starken Version\u00a0performt wurde. Jay \u00fcbernahm die ber\u00fchmten Rossington-Slide-Parts, und lieferte sich mit Mike (Gesang) im ber\u00fchmten Finish w\u00fcste Duelle, um sich auch kurz in Twins zu &#8218;vereinigen&#8216;. Hier hatte dann auch die insgesamt stark agierende\u00a0 Rhythmusfraktion ihren Glanzpunkt, die sich mit kr\u00e4ftigen Mitteln,\u00a0zur Gitarrenpower von Estes und Johnson gesellte (Bradshaw lie\u00df den Bass ganz hart pumpen und stampfte heftig mit den F\u00fc\u00dfen, dass man fast Angst bekam, dass er den unter Teppichen verborgenen B\u00fchnenholzboden durchtreten k\u00f6nnte; Ullmann mit deftig\u00a0polterndem Drumming). Gernot wurde sogar gestattet, aus der Bandperspektive vom hinteren B\u00fchnenteil, zu fotografieren.<\/p>\n<p>Am Ende nach dem Gig gab sich das \u00e4u\u00dferst sympathische und kooperative Quartett sehr publikumsnah, erf\u00fcllte jeden Autogrammwunsch und lie\u00df sich ganz locker f\u00fcr\u00a0die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/sounds-of-south-vips\/\">SoS-VIP-Galerie<\/a> mit unserer Logotafel ablichten. Mit gutem Gelingen in Richtung der vier Musiker f\u00fcr ihre restlichen Auftritte in Spanien, Frankreich und England und herzlichen &#8218;Handshakes&#8216; verabschiedeten wir uns dann zur R\u00fcckfahrt in die regnerische Nacht. Auch der dritte Konzert-Abend hintereinander mit gut aufgelegten Skinny Molly hatte sich f\u00fcr uns absolut gelohnt! Tolle Musiker!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nMike Estes (lead vocals, lead guitar)<br \/>\nJay Johnson (lead guitar, lead vocals)<br \/>\nLuke Bradshaw (bass, vocals)<br \/>\nChristoph Ullmann (drums)<\/p>\n<p>Bilder:\u00a0Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.skinnymollyrocks.com\">Skinny Molly<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/skinnymolly\">Skinny Molly bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dritter Abend unserer Konzerttriologie an diesem Wochende mit Skinny Molly, einer Band, die nat\u00fcrlich, als lupenreiner Southern Rock-Act, am perfektesten in unser eigentliches Anforderungsprofil passt. 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