{"id":1696,"date":"2015-12-14T06:36:00","date_gmt":"2015-12-14T05:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1696"},"modified":"2020-07-09T10:33:35","modified_gmt":"2020-07-09T08:33:35","slug":"big-rich-hillbilly-jedi-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/big-rich-hillbilly-jedi-cd-review\/","title":{"rendered":"Big &#038; Rich \u2013 Hillbilly Jedi &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/RR_1-e1432997916622.jpg\" \/><\/p>\n<p>Big &amp; Rich are back! Fast f\u00fcnf Jahre sind seit ihrem letzten Album &#8222;Between Raising Hell And Amazing Grace&#8220; vergangen. Die beiden hatten sich eine Auszeit genommen, um einerseits zu regenerieren, andererseits aber auch die Arbeit an ihren Solo-Projekten voranzutreiben. Zwar war der eine oder andere sporadische Erfolg mit dabei (zum Beispiel<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s= John+Rich\"> John Richs<\/a> fabelhaftes Album &#8222;Son Of A\u00a0Preacher Man&#8220; mit der herausragenden Single &#8222;Shuttin&#8216; Detroit Down&#8220;), aber so richtig erfolgreich und gut sind John Rich und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+Kenny\">Big Kenny<\/a><\/span>, wenn man ehrlich ist, eigentlich nur im gemeinsamen Verbund.<\/p>\n<p>Das demonstrieren sie aufs Neue sehr eindrucksvoll auf ihrem branaktuellen Werk &#8222;Hillbilly Jedi&#8220;, auf dem sie wieder ein absolutes Feuerwerk an hittr\u00e4chtiger New Country-&#8222;Comedy&#8220; entfachen (mit &#8222;Comedy&#8220; meinen wir die typischen, wunderbar &#8222;verr\u00fcckten&#8220; Einf\u00e4lle, die sie immer wieder mal in ihre gro\u00dfartigen Songs einbauen) und mit genauso rockigem, wie auch balladesken, immer melodischem Liedgut \u00fcberzeugen. St\u00e4rker waren sie seit ihrem Deb\u00fct in 2004 wohl nie.<\/p>\n<p>Allein schon das aufwendige, mehrfach aufklappbare Coverartwork (mit allen Texten), das diese beiden abgefahrenen &#8222;Hillbilly Jedis&#8220; vor galaktischer Cowboykulisse in herrlich durchgeknallten Posen portr\u00e4tiert, ist schon eine dicke W\u00fcrdigung wert. Ein echter Hingucker! Und auch die Musik kn\u00fcpft nahtlos an die etwas verr\u00fcckt klingende Thematik an. So sind sie halt, ohne Spa\u00df g\u00e4be es dieses Duo wohl nicht. Die CD beginnt direkt mit einem &#8222;Hammer&#8220;. Jon <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bon+Jovi\">Bon Jovi<\/a> und Richie Sambora werfen beim Opener &#8222;Born Again&#8220; den Ball zur\u00fcck, den Big &amp; Rich ihnen auf ihrem damaligen &#8222;Lost Highway&#8220;-Album zugespielt hatten (da hatten die Vier &#8222;We Got It Going On&#8220; gemeinsam komponiert und Big &amp; Rick auch tatkr\u00e4ftig gesangstechnisch mitgewirkt). Wieder h\u00f6ren wir eine gemeinsame Kreation, bei der Jon eine Strophe singt und Richie ein baumstarkes E-Gitarren-Solo abliefert. Rockt richtig fett!<\/p>\n<p>Auch das sp\u00e4ter folgende, sehr melodische &#8222;Can\u2019t Be Satisfied&#8220; stammt aus der gemeinsamen Feder. Wie richtige Cowboys ordentlich feiern, zeigt dann das folgende &#8222;Party Like Cowboys&#8220;, ein typischer, abgefahrener Countrystampfer mit der f\u00fcr sie typischen, kleinen Rap-Einlage im Bridge. Gleiches gilt f\u00fcr Tracks wie &#8222;Rock The Boat&#8220; und &#8222;Get Your Game On&#8220;, bei denen der sich schon immer in Big &amp; Rich-Dunstkreis befindliche Cowboy Troy seine Sprecheinlagen zum Besten gibt. Alles St\u00fccke, die m\u00e4chtig Dampf entfachen und jede Menge gute Laune verbreiten. Zudem wurde das Material von Produzent Dann Huff (auch an den Keyboards und der E-Gitarre mit teilweise grandiosen Soli vertreten) und den vielen Klassemusikern (u. a. Chris McHugh, Greg Morrow, Jimmie Sloas, Mark Hill, Danny Rader, Adam Shoenveld, Tom Bukovac, Jonathan Yudkin, Paul Franklin, Eric Darken, Charlie Judge) absolut anspruchsvoll und kraftvoll in Szene gesetzt.<\/p>\n<p>Aber auch die ruhigere Seite des Duos birgt ihre Reize &#8211; und zwar sehr eindrucksvoll. St\u00fccke wie &#8222;That\u2019s Why I Pray&#8220; (unwiderstehlich und auffallend stark hier ihr unverwechselbarer, zweistimmiger Lead-Gesang), der ersten Single &#8222;Lay It All On Me&#8220; (kletterte bereits hoch in die Billboard Country Singles-Charts), &#8222;Last Words&#8220;, &#8222;Cheat On You&#8220; (starke Powerballade) oder der schon fast mit Roy Orbinson-Flair umgarnte Schwofer &#8222;Never Far Away&#8220; bieten feinste Melodik pur. Trotzdem hat man immer irgendwie das Gef\u00fchl, hier w\u00e4ren W\u00f6lfe im Schafspelz zugange. Irgendwann bricht dann doch wieder ihre Power, die Dynamik und der Hang zum ausgelassenen Abfeiern durch.<\/p>\n<p>Und wenn die beiden dann mit &#8222;Cause I Play Guitar&#8220; einen Honkytonk-tr\u00e4chtigen (klasse Piano von Charlie Judge) Southern Rocker vom Stapel lassen (herrliche E-Gitarrenarbeit von Adam Shoenveld, Tom Bukovac und Dann Huff &#8211; letzgenannter mit gro\u00dfartigem Solo), f\u00e4llt einem &#8222;glatt die Kinnlade runter&#8220;. Saustark! Ganz verr\u00fcckt wird es am Ende, wenn die Herren den Titeltrack in einem Medley zelebrieren. Das ist dann der reinste Klamauk. Der erste Teil bietet Musik schon fast im Stil der Comedian Harmonists (auf dem Countrytrip) und geht dann flie\u00dfend \u00fcber in Dixieland-Jazz-artige Sph\u00e4ren (mit Klarinette, Posaune und Trompete) &#8211; Big &amp; Rich in ihrem Element. V\u00f6llig unberechenbar.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Hillbilly Jedi&#8220; (Jon Bon Jovi, auf den Albuntitel angesprochen, sagt. &#8222;Hillbilly Jedis? That\u2019s it. I\u2019d buy that shirt!&#8220;) kehren Big Kenny &amp; John Rich nach l\u00e4ngerer Pause mit Vehemenz auf die New Country-B\u00fchne zur\u00fcck. Das Werk bietet sowohl Spa\u00df als auch Einkehr mit reichhaltiger Abwechslung und Kurzweiligkeit auf h\u00f6chstem musikalischen Niveau. Big &amp; Richs &#8222;Hillbilly Jedi&#8220; &#8211; das ist galaktisch starker New Country ohne jeden Durchh\u00e4nger!<\/p>\n<p><strong>Warner Bros. Records (2012)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Born Again<br \/>\n02. Party Like Cowboyz<br \/>\n03. That&#8217;s Why I Pray<br \/>\n04. Lay It All On Me<br \/>\n05. Last Words<br \/>\n06. Rock The Boat<br \/>\n07. Can&#8217;t Be Satisfied<br \/>\n08. Get Your Game On<br \/>\n09. &#8218;Cause I Play Guitar<br \/>\n10. Cheat On You<br \/>\n11. Never Far Away<br \/>\n12. M-E-D-L-E-Y Of The Hillbilly Jedi<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bigandrich.com\">Big &amp; Rich<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/bigandrich\">Big &amp; Rich bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Big &amp; Rich are back! Fast f\u00fcnf Jahre sind seit ihrem letzten Album &#8222;Between Raising Hell And Amazing Grace&#8220; vergangen. Die beiden hatten sich eine Auszeit genommen, um einerseits zu regenerieren, andererseits aber auch die Arbeit an ihren Solo-Projekten voranzutreiben. Zwar war der eine oder andere sporadische Erfolg mit dabei (zum Beispiel John Richs fabelhaftes &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/big-rich-hillbilly-jedi-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Big &#038; Rich \u2013 Hillbilly Jedi &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[94,95,458,561,769,783,791],"class_list":["post-1696","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-big-rich","tag-big-kenny","tag-hillbilly-jedi","tag-john-rich","tag-music-mafia","tag-nashville","tag-new-country"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1696"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1696\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44213,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1696\/revisions\/44213"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}