{"id":16598,"date":"2017-08-30T06:35:49","date_gmt":"2017-08-30T04:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=16598"},"modified":"2017-08-30T06:39:33","modified_gmt":"2017-08-30T04:39:33","slug":"steve-earle-the-dukes-so-you-wannabe-an-outlaw-deluxe-cddvd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/30\/steve-earle-the-dukes-so-you-wannabe-an-outlaw-deluxe-cddvd-review\/","title":{"rendered":"Steve Earle &#038; The Dukes \u2013 So You Wannabe An Outlaw (Deluxe) \u2013 CD\/DVD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16602\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300.jpg\" alt=\"Earle_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Earle_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Review: Michael Segets<\/strong><\/p>\n<p>Steve Earle lotet in seinen Werken die Grenzen verschiedener Spielarten des Country aus und unternimmt immer wieder Ausfl\u00fcge in Richtung Rock und Folk. Er setzt in seinen Alben unterschiedliche Schwerpunkte und konzipiert sie zumeist um diese herum. Die Grundidee von seinem 21. Album \u201eSo You Wannabe An Outlaw\u201c liegt darin, die Facetten seiner musikalischen Einfl\u00fcsse auf einer Scheibe darzustellen.<\/p>\n<p>Herausgekommen ist dabei eine CD, die die Bandbreite Steve Earles zwar wiedergibt, insgesamt aber einen deutlichen Schwerpunkt auf seine Country-Wurzeln legt. Er besinnt sich auf seine Anf\u00e4nge, die von der Outlaw Music gepr\u00e4gt sind, wobei er sich auf dem vorliegenden Album vor allem an Waylon Jennings orientiert, dem es auch gewidmet ist. Standesgem\u00e4\u00df wurde es in Austin, Texas, aufgenommen und von Richard Bennett produziert.<\/p>\n<p>Das titelgebende Duett \u201eSo You Wannabe An Outlaw\u201d mit der Outlaw-Country-Ikone <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Willie+Nelson\">Willie Nelson<\/a> er\u00f6ffnet die CD. Die beiden \u00fcbernehmen zun\u00e4chst jeder f\u00fcr sich eine Strophe des kratzigen Country-Songs, um die dritte dann gemeinsam zu singen. Mit \u201eLookin&#8216; For A Woman\u201c folgt ein weiteres Country-St\u00fcck, das mit dem gleichm\u00e4\u00dfigen Rhythmus dazu einl\u00e4dt, sich aufs Pferd zu schwingen und Steve Earle auf seiner Suche zu begleiten. Der Ritt wird bei \u201eThe Firebreak Line\u201c dann etwas schneller, wobei Earles markante Stimme besonders gut zur Geltung kommt. Den dort eingeschlagene Weg in Richtung Country-Rock verfolgt das starke \u201eIf Mama Coulda Seen Me\u201d konsequent weiter.<\/p>\n<p>Das absolute Highlight der CD ist aber \u201eFixin&#8216; To Die\u201c. Es ist schon eine Weile her, dass Earle eine so kraftvoll rausgeschriene und dunkle Rock-Nummer ver\u00f6ffentlicht hat. Thematisch greift er die Todesstrafe auf, gegen die er sich bereits bei fr\u00fcheren Songs aussprach, so beispielsweise auf dem Soundtrack zu \u201eDead Man Walking\u201c. Dabei hat ihm das soziale und politische Engagement seiner Songs in der USA immer wieder Kritik eingebracht.<\/p>\n<p>Seine Folk-orientierte Seite zeigt Earle bei den akustisch gehaltenen \u201eNews From Colorado\u201c und \u201eThe Girl On The Mountain\u201d. Unter den Balladen ist \u201eGoodbye Michelangelo\u201c jedoch besonders bemerkenswert. Earles knarziger Gesang transportiert hier viel Gef\u00fchl. Das St\u00fcck ist im Andenken an seinen Mentor, den k\u00fcrzlich verstorbenen Guy Clark, geschrieben.<\/p>\n<p>Mit Miranda Lambert singt Earle \u201eThis Is How It Is\u201c. Auf seinen Alben finden sich gelegentlich Duette mit weiblichen Gesangspartnern. Im letzten Jahr ver\u00f6ffentlichte er sogar einen Longplayer zusammen mit Shawn Colvin.<\/p>\n<p>Bei \u201eYou Broke My Heart\u201d und \u201eWalkin\u00b4 In LA\u201d, einem Duett mit Johnny Bush, orientiert sich Earle am traditionellen Country der f\u00fcnfziger Jahre. Der Twang und der \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einsatz von sanfter Geige und wimmerndem Pedal Steel sind nicht mein Fall. \u201eSunset Highway\u201c ist diesbez\u00fcglich noch im Toleranzbereich.<\/p>\n<p>Auf der LP und der Deluxe-Edition der CD finden sich vier weitere Songs mit denen Earle seine musikalischen Vorbilder w\u00fcrdigt. \u201eAin&#8217;t No God In Mexico\u201c stammt aus der Feder von Billy Joe Shaver, \u201eSister&#8217;s Coming Home\/Down At The Corner Beer Joint\u201c und \u201eLocal Memory\u201d aus der von Willie Nelson. Den Abschluss bildet der Klassiker \u201eAre You Shure Hank Done It This Way\u201d von Waylon Jennings.<\/p>\n<p>Da keines der St\u00fccke die vier Minuten-Marke erreicht, liegt die Gesamtspielzeit bei 50 Minuten, die der Standard-CD ohne die Bonus-Tracks bei unter 39 Minuten. Die DVD der Deluxe-Edition umfasst ein \u201eMaking Of\u201c des Albums, das Video des Titelsongs sowie Track-by-Track-Kommentare von Earle, bei dem die Lieder kurz angespielt und dann von ihm erl\u00e4utert werden.<\/p>\n<p>Insgesamt liefert das Werk einen guten \u00dcberblick \u00fcber Steve Earles vielf\u00e4ltiges musikalisches Schaffen. Daher d\u00fcrfte f\u00fcr jeden Freund von Rootsmusik etwas dabei sein und dazu anregen, seine fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen (nochmal) zu durchforsten. Die von mir favorisierte rockige Spielart des Country kommt etwas zu kurz, dennoch zeigt Earle beeindruckend, dass er diese immer noch beherrscht.<\/p>\n<p><strong>Warner Bros. Records (2017)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Country\/Country Rock<\/strong><\/p>\n<p><strong>CD:<\/strong><br \/>\n01. So You Wannabe An Outlaw<br \/>\n02. Lookin&#8216; For A Woman<br \/>\n03. The Firebreak Line<br \/>\n04. News From Colorado<br \/>\n05. If Mama Coulda Seen Me<br \/>\n06. Fixin&#8216; To Die<br \/>\n07. This Is How It Ends<br \/>\n08. The Girl On The Mountain<br \/>\n09. You Broke My Heart<br \/>\n10. Walkin&#8216; In LA<br \/>\n11. Sunset Highway<br \/>\n12. Goodbye Michelangelo<br \/>\n13. Ain&#8217;t No God In Mexico (Bonus)<br \/>\n14. Sister&#8217;s Coming Home\/Down At The Corner Beer Joint (Bonus)<br \/>\n15. Local Memory (Bonus)<br \/>\n16. Are You Sure Hank Done It This Way (Bonus)<\/p>\n<p><strong>DVD:<\/strong><br \/>\n1. The Making Of The Album<br \/>\n2. \u201cSo You Wannabe An Outlaw\u201d \u2013 Official Video<br \/>\n3. Steve Earle: Album Track-by-Track Video Commentary<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SteveEarle.com\">Steve Earle<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SteveEarleMusic\">Steve Earle bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Steve Earle lotet in seinen Werken die Grenzen verschiedener Spielarten des Country aus und unternimmt immer wieder Ausfl\u00fcge in Richtung Rock und Folk. Er setzt in seinen Alben unterschiedliche Schwerpunkte und konzipiert sie zumeist um diese herum. Die Grundidee von seinem 21. 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