{"id":16427,"date":"2017-08-25T19:17:43","date_gmt":"2017-08-25T17:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=16427"},"modified":"2017-09-17T10:53:48","modified_gmt":"2017-09-17T08:53:48","slug":"robert-jon-the-wreck-24-08-2017-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/25\/robert-jon-the-wreck-24-08-2017-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 24.08.2017, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/RJon_Haupt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16433\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/RJon_Haupt.jpg\" alt=\"RJon_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/RJon_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/RJon_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/RJon_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>High Noon f\u00fcrs SoS! Unsere Freunde Robert Jon &amp; The Wreck kehrten zum dritten Mal in die Kulturrampe ein, was nat\u00fcrlich ausverkaufte H\u00fctte bedeutete. Schon beim letztj\u00e4hrigen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/05\/21\/robert-jon-the-wreck-20-05-2016-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">Auftritt<\/a> wusste der F\u00fcnfer um Leader Jon Burrison mit einer fantastischen Vorstellung zu \u00fcberzeugen, sodass die spannende Frage war, ob es da \u00fcberhaupt noch ein gewisses Steigerungspotential gab.<\/p>\n<p>Aber rollen wir das Feld von vorne auf. KR-Chef Pille Peerlings musste zur\u00fcck zur Basis und Dienst an der Kasse schieben, w\u00e4hrend es Urgestein Mario Scholten diesmal vorbehalten blieb, die kalifornische Band anzusagen. Mario l\u00e4utete den Gig mit der Bitte um ein St\u00e4ndchen f\u00fcr Keyboarder Steve Maggiora ein, denn der hatte an diesem Tag Geburtstag, der das Publikum nat\u00fcrlich lauthals nachkam.<\/p>\n<p>Dann ging es mit altbekannten St\u00fccken wie \u201eGood Lovin\u2018\u201c (klasse Maggioras &#8218;unterk\u00fchlte&#8216; Keyboard-Kl\u00e4nge), \u201eThe Devil Is Your Only Friend\u201c und \u201eBlame It On The Whiskey\u201c direkt in die Vollen, wobei der Faible der Jungs f\u00fcr die Allman Brothers klar zum Ausdruck kam, was nicht nur bei Kristopher Butchers, an Duane Allmans angelehntes Slidespiel, zu erkennen war. Butcher hatte im Vergleich zum Vorjahr gewichtsm\u00e4\u00dfig ordentlich abgenommen und wirkte jetzt fast wie ein Strich in der Landschaft.<\/p>\n<p>Die Burschen aus Orange County hatten aber auch ein neues 8-St\u00fccke-Kurzwerk mit dabei (Besprechung folgt demn\u00e4chst), aus dem dann allesamt starke Songs wie \u201eOld Friend\u201c, \u201eLet It Go\u201c, \u201eI Know It\u2019s Wrong\u201c oder \u201eHigh Time\u201c erstmals pr\u00e4sentiert wurden. Also auch in kreativer Hinsicht, lassen die Burschen nicht locker. Highlight vor der Pause, die mit dem ebenfalls neuen \u201eI Got My Eyes On You\u201c eingel\u00e4utet wurde, war sicherlich die sensationelle Version von \u201eCold Night\u201c von der &#8222;Good Life Pie&#8220;-Scheibe, bei der Kristopher Butcher sich mit gleich drei Solo-Passagen (am Ende mit kleinem \u201eJessica\u201c-Intermezzo) in einen regelrechten Rausch spielte.<\/p>\n<p>Nach dem Break wurde erstmal kr\u00e4ftig in Allman-Tradition gejammt. \u201eTightrope\u201c ist da der passende Song aus ihrem eigenen Fundus, an diesem Abend fast 20 Minuten lang. Hier hatte dann auch die Rhythmusfraktion, bestehend aud Dave Pelusi und dem spindeld\u00fcrren, aber wie ein Kraftprotz trommelnder Andrew Espantman (\u00fcberragend wieder sein agil wirbelndes Drumming) Gelegenheit zu ausgiebigem Solieren. Espantman wurde dann auch zurecht mit heftigen Klatschrhythmen der Anwesenden gefeiert.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6ne \u201eMary Anne\u201c, der launige Schunkler \u201eOld Friend\u201c (da schwang selbst Burrison das Tanzbein auf der B\u00fchne) und das stoneske \u201eRollin\u2018\u201c (Maggiora mit klimperndem HT-Piano, Publikums-Einbindung beim Refrain) standen f\u00fcr Teil 2 dieses wahrlich grandiosen Gigs. Der lauthals \u201aerzwungenen\u2018 Zugabe wurde mit einer regelrecht krachenden Version von \u201eGypsy Love\u201c (Butcher mit quirilgem Wah-Wah-Spiel) nachgekommen. Fettes Psychedelic-Rock-Feeling der 70er Jahre in der Rampe.<\/p>\n<p>Ich glaube, sowohl alle Leute, die eigentlich durchgehend begeistert mitgegangen waren, als auch die anwesenden SoS-Kollegen Mangold und Segets, waren sich einig, mit Robert Jon &amp; The Wreck das bisherige, und kaum zu toppende Konzert-Highlight des Jahres in der Kulturrampe gesehen und geh\u00f6rt zu haben.<\/p>\n<p>Ach ja, da war doch noch die Frage nach dem Steigerungspotential. Uns gefiel, dass die Burschen, anders als bei den vorherigen Auftritten, wo sie sich doch mehr introvertiert gaben und um rein spielerische Klasse bem\u00fcht waren, diesmal den Austausch mit dem Publikum suchten. Gut, Jon redet immer noch nicht wie ein Wasserfall vor den Liedern, aber ihm und seinen Kumpels war der Spa\u00df sichtlich anzumerken (es wurde viel gel\u00e4chelt und auch zum Mitsingen und Klatschen animiert) was sich nat\u00fcrlich auf die tolle Atmosph\u00e4re bestens auswirkte. Somit war es ein nahezu perfekter Abend, der Robert Jon &amp; The Wreck zum ganz hei\u00dfen Kandidaten in unserem Magazin f\u00fcr den Titel \u201aKonzert des Jahres\u2018 avancierte.<\/p>\n<p>Kurz-Fazit: Gro\u00dfartiger, dynamischer Southern Rock in proppenvoller Rampe, die am Ende einem Hexenkessel glich. Ganz starker Live-Tobak!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nRobert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nKristopher Butcher (electric guitar, vocals)<br \/>\nDave Pelusi (bass, vocals)<br \/>\nAndrew Espantman (drums)<br \/>\nSteve Maggiora (keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>High Noon f\u00fcrs SoS! Unsere Freunde Robert Jon &amp; The Wreck kehrten zum dritten Mal in die Kulturrampe ein, was nat\u00fcrlich ausverkaufte H\u00fctte bedeutete. Schon beim letztj\u00e4hrigen Auftritt wusste der F\u00fcnfer um Leader Jon Burrison mit einer fantastischen Vorstellung zu \u00fcberzeugen, sodass die spannende Frage war, ob es da \u00fcberhaupt noch ein gewisses Steigerungspotential gab. &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/25\/robert-jon-the-wreck-24-08-2017-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Robert Jon &#038; The Wreck, 24.08.2017, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[582,612,621,925,1040,1350],"class_list":["post-16427","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-kalifornien","tag-krefeld","tag-kulturrampe","tag-robert-jon-the-wreck","tag-southern-rock","tag-teenage-head-music"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16427"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17016,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427\/revisions\/17016"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}