{"id":16101,"date":"2017-08-07T21:39:15","date_gmt":"2017-08-07T19:39:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=16101"},"modified":"2017-08-08T19:01:01","modified_gmt":"2017-08-08T17:01:01","slug":"blues-n-jazz-meeting-5tes-05-08-2017-walzwerk-dinslaken-festivalbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/07\/blues-n-jazz-meeting-5tes-05-08-2017-walzwerk-dinslaken-festivalbericht\/","title":{"rendered":"Blues &#8217;n Jazz Meeting (5tes) &#8211; 05.08.2017, Walzwerk, Dinslaken &#8211; Festivalbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Haupt2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16120 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Haupt2.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Haupt2.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Haupt2-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Haupt2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr das bereits 5. Open Air Blues &#8217;n Jazz Meeting &#8211; f\u00fcr Gernot und mich Premiere &#8211; \u00a0hatten die Organisatoren um Klaus Diessner mit zwei deutschen Acts, den Duisburgern The BlueBones und dem nieders\u00e4chsischen Emsemble, der Tommy Schneller Band, sowie dem britischen Blues Rocker <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ben+Poole\">Ben Poole<\/a> und seinen Mannen, wieder einen schmucken und musikalisch bunten Blumenstrau\u00df, im\u00a0sehr einladend wirkenden, historisch industriell anmutenden Ambiente der Lokalit\u00e4t\u00a0am Walzwerk in Dinslaken, zusammengestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BB_innen-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16122 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BB_innen-1.jpg\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BB_innen-1.jpg 450w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BB_innen-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit etwas Versp\u00e4tung, die den sintflutartigen Regenf\u00e4llen am Nachmittag geschuldet war, begann das uns, bis dato, nicht bekannte Quartett The Blue Bones, mit ihrem immerhin 21 St\u00fccke umfassenden Programm. Die vier, allesamt mit \u00fcberschaubarer Haarpracht ausgestatteten Protagonisten, hatten\u00a0sich daf\u00fcr in feine Anz\u00fcge gekleidet.<\/p>\n<p>Ihre Setliste war \u00fcberwiegend gepr\u00e4gt von knackig abgehendem, zum Teil Harp-best\u00fcckten Rhythm &#8217;n Blues in der Tradition von Dr. Feelgood, was nat\u00fcrlich u. a. auch in den Adaptionen ihrer \u00a0Klassiker &#8222;As Long As The Price Is Right&#8220; und &#8222;Milk And Alkohol&#8220; zum Ausdruck kam. In manchen, recht punkig ausgelegten\u00a0Tracks, meinte Kollege Gernot manchmal auch die Stooges ein wenig durchschimmern zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Zu meinen Favoriten z\u00e4hlten Songs wie das <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ-Top<\/a>-umwehte &#8222;Boogie Baby&#8220; und &#8222;Tell Me No Lies&#8220;, bei dem Gitarrist\u00a0Kai Kaschura sich mit sch\u00f6nem E-Solo ins Publikum begab. Mit dem Gassenhauer &#8222;See You Later Alligator&#8220; verabschiedete die Truppe.<\/p>\n<p>Ach ja, auch wenn es nat\u00fcrlich\u00a0als Joke gemeint war: \u00a0S\u00e4nger Torsten Peters hatte mitbekommen, dass ich mir, wie gewohnt, in Ewald Lienen-Manier flei\u00dfig Notizen auf meinem Block zum Gig geschrieben hatte und dann hinter mir einen Beamten der allseits geliebten GEMA-Beh\u00f6rde vermutet. Wer einen der wichtigsten deutschen, hart arbeitenden freiberuflichen Musik-Journalisten (kleiner Scherz meinerseits) derartig \u00f6ffentlich diskreditiert, begibt sich nat\u00fcrlich, gerade, was das folgende Review betrifft, auf ganz ganz d\u00fcnnes Eis&#8230;<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz, die Burschen machten trotz einiger L\u00e4ngen und ein wenig fehlender Variabilit\u00e4t, einen \u00fcberaus passablen Job als Anheizer des Festivals.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nTorsten Peters (lead vocals, harp)<br \/>\nKai Kaschura (electric guitar)<br \/>\nDominik Hayck (bass)<br \/>\nRalf Persin (drums)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Poole_innen-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16124 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Poole_innen-2.jpg\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Poole_innen-2.jpg 450w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Poole_innen-2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als mittlerer Act startete der eigentliche Anlass unseres Besuchs,\u00a0der britische Blues Rock-Wunderknabe, Ben Poole, der uns ja mit seinem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/02\/19\/ben-poole-18-02-2017-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/\">Gig<\/a> im heimischen Schwarzen Adler im Februar schon in Verz\u00fcckung hatte geraten gelassen.<\/p>\n<p>Mit ge\u00e4ndertem Line-up &#8211; diesmal mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=King+King\">King King<\/a>-Drummer Wayne Proctor und Beau Bernard (The Upper Room) als Rhythmus-Fraktion &#8211; servierte er den mittlerweile knapp 400 Anwesenden, eine weitere Lehrstunde \u00a0in Sachen heutig gebotenem, modernen Blues Rock. Was f\u00fcr ein Feuerwerk an Spielfreude und Dynamik!<\/p>\n<p>Die Trackliste bestand aus \u00e4hnlichen Ingredienzien wie in Rheinberg, allerdings in nummerisch verifizierter Form. Grandios Pooles Version des Freddie King-St\u00fcckes, bekannt aber eher durch die Derek And The Dominos, &#8222;Have You Ever Loved A Woman&#8220;, das von Ben zun\u00e4chst solo eingeleitet wurde und nachher mit Einsetzen der Band in einem wahren Spielrausch endete.<\/p>\n<p>Toll auch &#8222;Longing For A Woman&#8220;, das mit herrlichem Southern Rock-Flair im Stile einer <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a>\u00a0zu Glanzzeiten, r\u00fcberkam. Fantastisch auch der Gary Moore gewidmete Slow Blues\u00a0\u201eTime Might Never Come\u201c und das vom \u00a0ersten Album stammende, wahnsinnig atmosph\u00e4rische &#8222;Hanging In A Balance&#8220;, bei dem Ben ebenfalls ein ganz intensives Bad in der Menge genoss und dabei so ziemlich bis in den hintersten Winkel der Location wanderte und seinem Road Manager so manche Sorgenfalte bescherte.<\/p>\n<p>Die\u00a0Kicks des Konzerts waren neben Pooles &#8218;M\u00f6rder&#8216;-Soli\u00a0sicher auch die furiosen E-Piano- und Orgel-Einlagen des wieder brillant aufspielenden Keyboarders Joe Mac, zum Teil auch in Duellen mit Ben. Proctor und Bernard hauchten der Musik vielleicht etwas mehr Gef\u00fchl und Seele ein, als es im Adler der Fall war.<\/p>\n<p>Die Briten aus Brighton brachten mit der vehement eingeforderten und launigen Zugabe &#8222;Let&#8217;s Go Upstairs&#8220; das Publikum zum Schluss in absolute Tanzstimmung. Die Jungs\u00a0schienen sich f\u00fcr den letztj\u00e4hrig unverschuldet verpassten Auftritt, besonders ins Zeug gelegt zu haben. Erneut eine fantastische Darbietung, ganz gro\u00dfes Blues Rock Kino!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nBen Poole (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nJoe Mac (keys, vocals)<br \/>\nBeau Bernard (bass, vocals)<br \/>\nWayne Proctor (drums)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Schneller_innen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16126 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Schneller_innen.jpg\" width=\"450\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Schneller_innen.jpg 450w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Schneller_innen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Tommy Schneller und seine Begleit-Combo war mit dem Poole-Auftritt\u00a0die Messlatte als Headliner des Festivals in fast unerreichbare H\u00f6hen gelegt. Und ich muss auch zugeben, dass ich so meine Bedenken hatte, ob\u00a0der Spannungsbogen weiter aufrecht gehalten werden konnte, zumal sich das Besucherfeld dann auch schon ein wenig gelichtet hatte.<\/p>\n<p>Der Schwenk in nun soulige, bzw. dezent angejazzte Rockmusik, war zun\u00e4chst auch etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.\u00a0Aber Schneller hatte seine feste Fangemeinde zugegen und sp\u00e4testens mit der sehr charmant gebrachten Ballade &#8222;For The Ladies&#8220;, in\u00a0der Tommy bei diversen, im Publikum anwesende Damen mit kleinen wunderbaren Saxofon-Solo-St\u00e4ndchen punktete, hatte er auch meine Sympathien gewonnen. Sehr stimmungsvoll!<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf wurde nat\u00fcrlich gegroovt und gesoult, was das Zeug hielt, der gute Gitarrist\u00a0Jens Filser mit seinem filigranen Spiel hatte dabei gegen eine regelrechte &#8218;Bl\u00e4ser-Wand&#8216; anzuk\u00e4mpfen. Mein Favorit des Gigs waren die Southern-umwehten &#8222;Backbeat&#8220; (Titelst\u00fcck von Schnellers, hier auch ausgewogen pr\u00e4sentierten Studioalbums &#8211; mit klasse Slide-Spiel von Filser) und das einem Club in Brunswick, Georgia, angedachte &#8222;Tipsy&#8217;s&#8220;.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Laut H\u00f6r Ich Dich Denken&#8220; und &#8222;Lass Die Seele Fliegen&#8220; (mit Publikums-Mitsing- Interaktion) als Zugabe, gab es auch zwei deutsch gesungene Kreationen. Insgesamt ein sehr gelungener und kommunikativ mitnehmender Auftritt der Tommy Schneller Band, die sich hinter\u00a0Acts amerikanischer Kollegen wie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Josh+Hoyer+%26+Colossal+Soul\">Josh Hoyer<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=JJ+Grey+%26+Mofro\">JJ Grey<\/a>\u00a0wahrlich nicht zu verstecken braucht und somit den Abschluss eines weitgehend sehr ansprechenden Festivals mit\u00a0toller Kulisse bildete.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nTommy Schneller (lead vocals, saxophone)<br \/>\nRobert Hunecke (bass)<br \/>\nRaphael Becker Foss (drums)<br \/>\nJens Filser\u00a0(electric guitar, vocals)<br \/>\nHelge Adam (keys, vocals)<br \/>\nDieter Kuhlmann (trombone, vocals)<br \/>\nGary Winters (trumpet, vocals)<\/p>\n<p>P.S. Vielen Dank an\u00a0Florence Miller und Klaus Diessner f\u00fcr die kurzfristig arrangierte Akkreditierung. Das 6te\u00a0Event steht, falls erw\u00fcnscht, \u00a0ganz sicher auch im n\u00e4chsten Jahr auf unserer To-Do-Liste!<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BlueBones.de\/\">The BlueBones<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thebluebones\/\">The BlueBones bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.BenPooleBand.com\">Ben Poole<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/benpooleofficial\/\">Ben Poole bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tommyschneller.de\/\">Tommy Schneller Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Tommy.Schneller.Band\/\">Tommy Schneller Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.walzwerk-din.de\">Walzwerk Dinslaken<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/florencemilleragencylive\">Florence Miller Agency bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr das bereits 5. 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