{"id":15944,"date":"2017-08-20T19:24:00","date_gmt":"2017-08-20T17:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=15944"},"modified":"2017-08-21T19:23:06","modified_gmt":"2017-08-21T17:23:06","slug":"jonny-lang-signs-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/08\/20\/jonny-lang-signs-cd-review\/","title":{"rendered":"Jonny Lang &#8211; Signs &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16375\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300.jpg\" alt=\"jonny_Lang_signs_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jonny_Lang_signs_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Es gibt wohl kaum einen Text \u00fcber Jonny Lang, in dem nicht darauf verwiesen wird, dass er als Blues-Wunderknabe mit f\u00fcnfzehn Jahren seine ersten Erfolge feierte. Dies war Mitte der 1990er. Seitdem arbeitete er mit einigen Blues- und Rockgr\u00f6\u00dfen zusammen, wie B. B. King, den Rolling Stones, Aerosmith oder Buddy Guy. Nun legt er nach einer vierj\u00e4hrigen Pause mit \u201eSigns\u201c sein achtes Album vor und pr\u00e4sentiert sich als gereifter Gitarrenvirtuose, der dem Blues einen neuen Anstrich geben will. Dabei finden Elemente aus Funk und Rock ihren Platz. Die Texte kreisen und die Themen Selbstfindung und Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>Das vorab ausgekoppelte \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PfmIMISJS9c\">Make It Move<\/a>\u201c kommt als stampfender und groovender Blues daher. Lang holt bei den hohen Intermezzos alles aus seiner Stimme heraus und setzt so einen Kontrapunkt zu dem tiefen, mehrstimmigen Background im Chorus. Meinem Favoriten der Scheibe folgen mit \u201eSnakes\u201c und \u201eLast Man Standing\u201c zwei gelungene, schnelle Rockst\u00fccke. Vor allem der letztgenannte Song l\u00e4sst es mit dem treibenden Schlagzeug richtig krachen. Das dem Longplayer namengebende \u201eSigns\u201c bietet Bluesrock mit guter Gitarrenarbeit, aber der gepresste, hoch gesungene Refrain ist zun\u00e4chst gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, entwickelt aber bei mehrmaligem H\u00f6ren durchaus einen Reiz.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten St\u00fccke unternehmen Ausfl\u00fcge in die Grenzbereiche des Bluesrock und \u00fcberschreiten sie. Bei \u201eWhat You&#8217;re Made Of\u201c integriert Jonny Lang Funk-Elemente. W\u00e4hrend der Refrain eing\u00e4ngig ist, \u00fcberzeugt das St\u00fcck mit seinen Breaks und Langs Ausfl\u00fcgen in stimmliche H\u00f6hen nicht in G\u00e4nze. Mit dem hypnotischen Anfang, dem Einsatz von Halleffekten und dem bombastischen Refrain kn\u00fcpft die zweite Vorabauskopplung \u201eBitter End\u201c an die Rockhymnen der 1980er Jahre an. Locker und schon beinahe poppig erscheint hingegen \u201eStronger Together\u201c, das sommerliche Gef\u00fchle aufkommen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Jonny Lang liefert anschlie\u00dfend mit \u201eInto The Light\u201d einen kraftvollen Rocksong ab, der ein Highlight in der zweiten H\u00e4lfte des Longplayers darstellt. Im reduzierten \u201eBring Me Back Home\u201c ist ein sehr gef\u00fchlvolles Gitarrensolo hervorzuheben. Auch in \u201eWisdom\u201c ist die Gitarrenarbeit hervorragend. Der emotionsgeladene Bluessong w\u00e4re ein w\u00fcrdiger Abschluss des Albums gewesen, denn das pathetische \u201eSinging Songs\u201c stellt f\u00fcr mich den schw\u00e4chsten Track dar.<\/p>\n<p>Nach starkem Anfang kann Jonny Langs neues Werk weitgehend \u2013 aber nicht vollst\u00e4ndig \u2013 \u00fcberzeugen. Dass er ein au\u00dferordentlicher Gitarrist ist, steht dabei nicht in Frage. Manche Gesangspassagen sind hingegen Geschmackssache. Bei den Songs wird ein Bluesrock-Purist wohl eine Auswahl treffen. Dennoch bietet das Album einige Perlen, die es zu entdecken gilt.<\/p>\n<p><strong>Provogue &#8211; Mascot Label Group &#8211;\u00a0(2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Make It Move<br \/>\n02.\u00a0Snakes<br \/>\n03.\u00a0Last Man Standing<br \/>\n04.\u00a0Signs<br \/>\n05.\u00a0What You&#8217;re Made Of<br \/>\n06.\u00a0Bitter End<br \/>\n07. Stronger Together<br \/>\n08. Into The Light<br \/>\n09.\u00a0Bring Me Back Home<br \/>\n10.\u00a0Wisdom<br \/>\n11.\u00a0Singing Songs<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JonnyLang.com\">Jonny Lang<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JonnyLang\">Jonny Lang bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netinfect.de\">Netinfect Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Es gibt wohl kaum einen Text \u00fcber Jonny Lang, in dem nicht darauf verwiesen wird, dass er als Blues-Wunderknabe mit f\u00fcnfzehn Jahren seine ersten Erfolge feierte. 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