{"id":1587,"date":"2015-12-14T06:51:00","date_gmt":"2015-12-14T05:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1587"},"modified":"2020-07-09T10:27:19","modified_gmt":"2020-07-09T08:27:19","slug":"pat-green-songs-we-wish-wed-written-ii-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/pat-green-songs-we-wish-wed-written-ii-cd-review\/","title":{"rendered":"Pat Green &#8211; Songs We Wish We&#8217;d Written II &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Pat_2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Pat Green z\u00e4hlt zu den unbestrittenen Schwergewichten der Red Dirt-Szene und weit dar\u00fcber hinaus. Der mehrfach Grammy-nominierte Singer\/Songwriter bewegte sich seit dem von mir vor elf Jahren besprochenen Three Days best\u00e4ndig auf Major Label-Pfaden und weckte dank seiner mitrei\u00dfenden Live-Shows und seinem Wechsel 2006 zu BNA auch Nashville-Begehrlichkeiten.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist er aber zu seinen Roots zur\u00fcckgekehrt und fr\u00f6nt auf seinem zehnten Album wieder der Unabh\u00e4ngigkeit bei Sugar Hill Records. Als Einstieg w\u00e4hlte er die Neuauflage einer Cover-Geschichte (&#8222;Songs We Wish We&#8217;d Written II&#8220;), die er 2001 mit<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s= Cory+Morrow\"> Cory Morrow<\/a> (einem weiteren sehr beliebten texanischen Interpreten) in Kooperation begonnen hatte.<\/p>\n<p>Morrow ist hier nur noch sporadisch vertreten, gesanglich zu h\u00f6ren lediglich beim Lyle Lovett-St\u00fcck&#8220;If I Had A Boat&#8220;. Trotzdem hat Pat Green ganze Arbeit geleistet und ein tolles Werk zusammengestellt. Das Sch\u00f6ne daran ist, dass die auserw\u00e4hlten Lieder bis auf Tom Pettys (sch\u00f6n hier als Thomas Earl Petty in den Credits benannt) &#8222;Even The Losers&#8220;, als sich dynamisch aufbauende, pianotr\u00e4chtige Powerballade konstruiert, und das von Warren Haynes f\u00fcr die Allman Brothers geschriebene &#8222;Soulshine&#8220; (auch f\u00fcr Gov&#8217;t Mule verwendet) eher nur Insidern bekannt sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Die &#8222;Soulshine&#8220;-Aufarbeitung von Green (mit dabei Gitarrenvirtuose Monte Montgomery an der Akustikklampfe) ist saustark, verfehlt eine Live-Version, die ich neulich mal von den aktuellen ABB auf YouTube gesehen habe, nur um Haaresbreite. Klasse der Abwechslungsreichtum, was die Art, Umsetzung und auch die hervorragend gew\u00e4hlte Anordnung der Tracks betrifft, die das Ganze zu einer \u00e4u\u00dferst kurzweiligen Geschichte machen. Die Spielzeit vergeht im Nu.<\/p>\n<p>&#8222;All Just To Get To You&#8220; von Texas-Blueser Joe Ely verwandelt Pat in eine f\u00fcr ihn typische Red Dirt-Version (Spa\u00df bereiten hier die Slide-Gitarren). Beim folkigen &#8222;Streets Of Galilee&#8220; verhilft er Jungtalent Aaron Lee Tasjan (auch Autor des Songs, gesangs- und spieltechnisch beteiligt) zu etwas Publicity. Shelby Lynnes &#8222;Jesus On A Greyhound&#8220; (Mandofills, Slidegitarre) kommt im sch\u00f6nen Country Rock-Gewand daher.<\/p>\n<p>Mein Lieblingsst\u00fcck ist hier &#8222;Austin&#8220; aus der Feder vom ebenfalls in Nashville sehr umtriebigen Songwriter <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jon+Randall\">Jon Randall<\/a><\/span>. Eine herrliche HT-Nummer zum Mitwippen, veredelt mit Backing Vocals von Ex-<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sons+Of+The+Desert\">Sons Of The Desert<\/a><\/span>-Frontmann <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Womack\">Drew Womack<\/a><\/span>. Herrlich! Wunderbar melancholisch die Ballade &#8222;If It Weren&#8217;t For You&#8220; (entspanntes E-Solo, traurige Fiddle) urspr\u00fcnglich vom Songwriter-\/Musiker-Duo Walt Wilkins und Liz Rose.<\/p>\n<p>Mit &#8222;The World I Know&#8220; kn\u00f6pft sich Green einen Song einer Band, der j\u00fcngeren Generation nahe stehend, vor, n\u00e4mlich von Collective Soul. Hier nahm er dann auch deren Chef Ed Roland direkt mit ins Boot. Eine power-folkige Meisterleistung garniert mit Banjo, starken Gitarren und atmosph\u00e4rischem Violinenspiel. Am Ende l\u00e4sst es Pat nochmal unter der Mithilfe von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a><\/span> beim Todd Snider-Song &#8222;I Am Too&#8220; (Drum-Poltern, fette E-Soli) so richtig krachen &#8211; der wohl rockigste Track der CD.<\/p>\n<p>&#8222;Songs We Wish We&#8217;d Written II&#8220; von Pat Green macht richtig Spa\u00df. Ein Silberling, der vom Protagonisten selbst bis hin zu allen restlichen Involvierten, sei es Originalautoren oder umsetzenden Musikern ungemein starkes Niveau vermittelt. Vor allem ein Cover-Album, das sich nicht der sonst \u00fcblichen Klischees bedient und von daher uneingeschr\u00e4nkt empfohlen werden kann! Dazu eine sch\u00f6ne \u00dcberbr\u00fcckung bis zu Pats neuem eigenst\u00e4ndigen Werk, f\u00fcr das er sich bereits im Songwriting-Prozess befindet und Anfang n\u00e4chsten Jahres ins Studio gehen wird.<\/p>\n<p><strong>Sugar Hill\/Vanguard Records (2012)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. All Just To Get To You<br \/>\n02. Streets Of Galilee<br \/>\n03. Jesus On A Greyhound<br \/>\n04. Even The Losers<br \/>\n05. Austin<br \/>\n06. If It Weren&#8217;t For You<br \/>\n07. Soulshine<br \/>\n08. The World I Know<br \/>\n09. If I Had A Boat<br \/>\n10. I Am Too<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patgreen.com\">Pat Green<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/patgreen\">Pat Green bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"www.www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pat Green z\u00e4hlt zu den unbestrittenen Schwergewichten der Red Dirt-Szene und weit dar\u00fcber hinaus. 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