{"id":15689,"date":"2017-07-05T20:32:13","date_gmt":"2017-07-05T18:32:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=15689"},"modified":"2017-07-06T14:58:39","modified_gmt":"2017-07-06T12:58:39","slug":"dead-bronco-04-07-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/07\/05\/dead-bronco-04-07-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Dead Bronco &#8211; 04.07.2017, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/DB_Haupt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15761\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/DB_Haupt.jpg\" alt=\"DB_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/DB_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/DB_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/DB_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dadurch bedingt, dass ich erst am 02.07.2017 aus Zeeland zur\u00fcckgekehrt war, befand ich mich eigentlich noch so ein wenig im Urlaubsmodus, zumal ich mich erst n\u00e4chsten Montag wieder meiner &#8218;lebenserhaltenden&#8216; Arbeit zuwenden muss.<\/p>\n<p>Kollege Gernot schickte eine spontane Mail, ob wir nicht kurzfristig zu Dead Bronco in unsere geliebte knuddelige Rampe fahren sollen. Na ja, warum nicht, dachte ich, und so zogen wir am Dienstag Abend f\u00fcr die uns beiden v\u00f6llig unbekannte amerikanisch-spanische Formation, Richtung Krefeld los.<\/p>\n<p>Kopf des seit 2012 bestehenden Quintetts ist der aus Florida stammende, nach Spanien \u00fcbergesiedelte\u00a0Matt Horan, der mit Dani Merino,\u00a0 Manu Heredia,\u00a0 Oscar Calleja und Danel Mar\u00edn mittlerweile drei Alben und eine EP vorweisen kann. Kleine weitere interessante Randnotizen zur Band : Horan hat eine Schauspiel-Neben-Rolle im 2016er Horrorfilm &#8222;The Night Watchmen&#8220; ergattern k\u00f6nnen\u00a0und die Band ist Labelinhaber einer Biersorte &#8218;La Bronca&#8216;.<\/p>\n<p>Bei unserer Ankunft erlebten wir zun\u00e4chst wie Rampen-Kultfigur und Tattoo-Studio-Besitzer Mario Scholten, aufgrund eines personellen Engpasses, Dienst an der Kasse schieben musste. Er hatte sicher seine helle Freude, als der im Unterhemd bekleidete und reichhaltig am K\u00f6rper verzierte Bandleader mit seinen Jungs um 20:45 Uhr die B\u00fchne betrat.<\/p>\n<p>In der kleinen Krefelder Location scheint sich in Sachen Country peu\u00a0\u00e0 peu eine Countryfangemeinde zu bilden und so konnte Rampen-Chef Pille Peerlings zur Ansage knapp 60 Zuschauer f\u00fcr einen Dienstag in der Woche begr\u00fc\u00dfen. Recht ordentlich, wie ich meine.<\/p>\n<p>Horan und Co.\u00a0arbeiteten dann in einem 27 St\u00fccke umfassenden, schwei\u00dftreibendem\u00a0Programm s\u00e4mtliche Facetten des traditionell gespielten Country ab, wobei der Fokus auf ziemlich abgehenden, oftmals punkig angehauchten Stoff dieser Art gelegt wurde. Der hohe Anteil an Uptemponummern trug nat\u00fcrlich erheblich dazu bei, dass viele der Anwesenden, vor allem einige Frauen, richtig in Tanzwallung gerieten.<\/p>\n<p>Die Stimmung war somit pr\u00e4chtig, weshalb letztendlich auch noch satte vier Zugaben (u. a. das starke,\u00a0an die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrdsche<\/a> Version von &#8222;T For Texas&#8220; erinnernde &#8222;Working Man Blues&#8220; und das launige &#8222;Hillbilly Joker&#8220;) aus der Band herausgeholt wurden.<\/p>\n<p>Lobenswert finde ich, dass die f\u00fcnf Burschen ihr neues Album &#8222;Bedridden And Hellbound&#8220;, laut meinen Notizen, so gut wie komplett vorstellten und bei den Covernummern auf unbekanntere, bzw. eigenwillige\u00a0Tracks wie z. B. &#8222;False Hearted Lover&#8217;s Blues&#8220; von Hank Williams sr., Merle Haggards &#8222;Mama Tried&#8220; (mit klasse Bariton-E-Solo)\u00a0oder Glenn Danzigs &#8222;I&#8217;m The One&#8220; zur\u00fcckgriffen.<\/p>\n<p>Als weitere Earcatcher habe ich St\u00fccke wie den in Bakersfield-Manier gebrachten Heuler &#8222;My True Love&#8220; (hier geht es um Bier, nicht um eine Frau&#8230;), den dezent <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a>-angelehnten &#8222;Make My Eyes Bleed Boogie&#8220;, das nach sich selbst benannte, ein wenig mit &#8222;Ghost Riders In The Sky&#8220;-Flair bedachte &#8222;Dead Bronco&#8220;, das polternde &#8222;Mudd The Demon&#8220; (sch\u00f6nes bluesiges Bridge plus quirligem E-Solo) und das sich am Ende des Hauptteils fast selbst \u00fcberschlagene punkige\u00a0&#8222;Penitent Man&#8220; (Horan schreit, tanzt\u00a0und headbangt) vermerkt.<\/p>\n<p>Insgesamt auch eine sehr geschlossene Bandleistung. Horan\u00a0gab\u00a0sich als F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit sehr kommunikativ und\u00a0erz\u00e4hlte oft kleine Anekdoten zu den Songs. Die Rhytmusfraktion mit dem solide polternden Danel Mar\u00edn wurde nat\u00fcrlich durch den Upright Bass von Oscar Calleja auch visuell bereichert, f\u00fcr das Solieren waren der quirlig, auf einer markanten Gretsch-Gitarre spielende Manu Heredia\u00a0und sein kongenialer, recht introvertiert wirkende Partner an der Lap Steel, Dani Merino, verantwortlich, die auch beide vereinzelt Harmonie-Ges\u00e4nge beisteuerten.<\/p>\n<p>Wer auf launigen, recht ruppig und gr\u00f6\u00dftenteils fett abgehend gespielten Country der traditionelleren Sorte steht, hat in den n\u00e4chsten Tage nur noch zweimal die Gelegenheit,\u00a0 Dead Bronco in unserem Lande beizuwohnen. F\u00fcr Gernot und mich war es eine unterhaltsame Abwechslung zu Beginn der Woche, deren Besuch sich durchaus gelohnt hatte. Ein quicklebendiger Gig von Dead Bronco!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nMatt Horan (lead vocals, acoustic guitar)<br \/>\nDani Merino (lap steel, vocals)<br \/>\nManu Heredia (electric guitar, vocals)<br \/>\nOscar Calleja (upright bass)<br \/>\nDanel Mar\u00edn (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.deadbronco.com\">Dead Bronco<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/www.deadbronco.es\/\">Dead Bronco bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dadurch bedingt, dass ich erst am 02.07.2017 aus Zeeland zur\u00fcckgekehrt war, befand ich mich eigentlich noch so ein wenig im Urlaubsmodus, zumal ich mich erst n\u00e4chsten Montag wieder meiner &#8218;lebenserhaltenden&#8216; Arbeit zuwenden muss. Kollege Gernot schickte eine spontane Mail, ob wir nicht kurzfristig zu Dead Bronco in unsere geliebte knuddelige Rampe fahren sollen. Na ja, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/07\/05\/dead-bronco-04-07-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Dead Bronco &#8211; 04.07.2017, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1944,242,1941,366,1446,612,621,1942,783,1945],"class_list":["post-15689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-bedridden-and-hellbound","tag-country","tag-dead-bronco","tag-florida","tag-konzertbericht","tag-krefeld","tag-kulturrampe","tag-matt-horan","tag-nashville","tag-the-night-watchmen"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15689"}],"version-history":[{"count":16,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15784,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15689\/revisions\/15784"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}