{"id":1556,"date":"2015-12-14T06:26:00","date_gmt":"2015-12-14T05:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1556"},"modified":"2020-07-09T10:38:11","modified_gmt":"2020-07-09T08:38:11","slug":"radney-foster-del-rio-texas-revisited-unplugged-lonesome-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/radney-foster-del-rio-texas-revisited-unplugged-lonesome-cd-review\/","title":{"rendered":"Radney Foster \/ Del Rio Texas: Revisited Unplugged &#038; Lonesome &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Fos.jpg\" \/><\/p>\n<p>Zwanzig Jahre nach seinem Solo-Deb\u00fct &#8222;Del Rio. Texas 1959&#8220; hat Radney Foster auf vielfachen Wunsch seiner Fangemeinde, das Album in einer Unplugged-Version neu eingespielt. Zuvor hatte er als Part des Duos Foster &amp; Lloyd bereits Erfolge erzielt, sich aber 1990 von seinem Partner getrennt (\u00fcbrigens haben er und Bill Lloyd letztes Jahr auch ein recht sch\u00f6nes Comeback-Werk ver\u00f6ffentlicht).<\/p>\n<p>Radney Foster hat sich seit jener Zeit pr\u00e4chtig entwickelt. Mittlerweile ist er in den Staaten ein hochangesehener Interpret, Songwriter und auch Produzent, der f\u00fcr Qualit\u00e4tsprodukte garantiert. Viele Kollegen wie z. B. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span>, Dixie Chicks, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sara+Evans\">Sara Evans<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Darius+Rucker\">Darius Rucker<\/a><\/span> (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hootie+%26+The+Blowfish\">Hootie &amp; The Blowfish<\/a><\/span>) wurden durch ihn inspiriert und coverten seine Songs. Hier bei uns in Deutschland ist er aber ein immer noch viel zu wenig beachteter K\u00fcnstler. \u00c4hnlich wie bei Keith Urban, darf ich mir auf die Fahne schreiben, ihn schon relativ fr\u00fchzeitig mit seiner CD Another Way To Go mal bei uns vorgestellt zu haben.<\/p>\n<p>Wenn man so ein Projekt bespricht, bietet es sich quasi an, beide Werke zu vergleichen, obwohl dies nach so vielen Jahren hier eher wenig bringt, zumal das eine elektrisch und das andere richtig \u201anaturbelassen&#8216; eingespielt wurde. Fosters Erstling wirkt &#8211; kurz zusammengefasst &#8211; in der Nachbetrachtung viel mehr retro (teilweise wie im Jukebox-Sound der 60er) und mit einem deutlich h\u00f6heren Honkytonk-, und Dancehall-Flair behaftet.<\/p>\n<p>Was in jedem Fall aber deutlich erkennbar ist, ist der sp\u00fcrbare Reifeprozess, den Foster im Laufe der Zeit durchlebt hat, und vor allem das Zulegen an Charisma, das durch seine angenehme Stimme heute deutlich offenbart wird. F\u00fcr die Unplugged-Version hat Radney einen edlen Kreis an Musikern (Marty McGuire, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jon+Randall\">Jon Randall Stewart<\/a><\/span>, Steve Fishell, Brady Black von der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rodgers+Band\">Randy Rodgers Band<\/a><\/span>, Michael Ramos, Matt Borer und Glenn Fukunaga) und Backgrounds\u00e4ngern (Dan Baird, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marc+Broussard\">Marc Broussard<\/a><\/span>) und -s\u00e4ngerinnen (Jessi Alexander, Ashley Arrison, Georgia Middleman) im Kreise versammelt und alles an einem Wochenende ohne jeglichen technischen Firlefanz eingespielt. Sicherlich beneidenswert, wer diese magisch anmutende Arbeit, live im Studio verfolgen durfte.<\/p>\n<p>Die Trackliste wurde zum Deb\u00fct variiert, dazu gibt es mit &#8222;Me And John R.&#8220; noch einen herrlichen neuen Track, der sich im Gesamtgef\u00fcge einordnet, als h\u00e4tte er immer schon dazugeh\u00f6rt. Aus den herbeigeschafften Saiteninstrumenten (Akustikgitarre, Mandoline, Dobro, Weisenborn, Shuitar, Fiddle, Cello, Upright Bass) wird wirklich so alles herausgeholt, was m\u00f6glich ist. Hier klingt, surrt, zirpt, quietscht und leiert es an allen Ecken und Enden, dass es eine Freude ist. Dazu kommen noch wohlige, grandios unterst\u00fctzende Wurlitzer-, Akkordeon- und dezente (Pinsel-) Drum- und Percussion-Zutaten.<\/p>\n<p>Steve Fishell, der das Deb\u00fct damals produziert hatte, mit seiner filigranen Dobro-Arbeit und die Fiddler McGuire und Black sowie nat\u00fcrlich Foster mit seinem hervorragenden, trockenen, teilweise introvertiert klingenden Gesang hinterlassen dabei, den bleibendsten Eindruck. Auch die s\u00fc\u00dfen Harmonies der o. a. Damen (ihre m\u00e4nnlichen viel prominenteren Pendants bleiben dagegen eher unauff\u00e4llig) bereiten dem Rezensenten s\u00fcffisanten Genuss. Eine, was diese Musik betrifft, zugetane Arbeitskollegin von mir, war auch direkt nach nur wenigen Kl\u00e4ngen vom klaren und reduzierten Sound fasziniert. OT:\u00a0 &#8222;Da kann man ja fast jeden String einzeln h\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>Insgesamt betrachtet ist Radney Fosters &#8222;Del Rio. Texas Revisited Unplugged &amp; Lonesome&#8220; die perfekte Umsetzung einer tollen Idee. Hier macht es Spa\u00df sich zur\u00fcckzulehnen und relaxt dem Gebotenen zu lauschen und dabei nat\u00fcrlich viel feines musikalisches Fingerspitzengef\u00fchl und K\u00f6nnen zu entdecken. Teilweise kommt es einem vor, als wenn man mit dabei s\u00e4\u00dfe. Ich bin jetzt schon gespannt (falls Radney und meine Wenigkeit es hoffentlich noch erleben sollten&#8230;) was dieser sympathische Musiker aus Del Rio sich im Jahre 2032 zu dieser Platte einfallen lassen wird&#8230;<\/p>\n<p><strong>Devil&#8217;s River Records (2012)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Just Call Me Lonesome<br \/>\n02. Don&#8217;t Say Goodbye<br \/>\n03. Easier Said Than Done<br \/>\n04. A Fine Line<br \/>\n05. Me And John R.<br \/>\n06. Nobody Wins<br \/>\n07. Old Silver<br \/>\n08. Louisiana Blue<br \/>\n09. Closing Time<br \/>\n10. Hammer And Nails<br \/>\n11. Went For A Ride<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radneyfoster.com\">Radney Foster<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/radneyfoster\">Radney Foster bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwanzig Jahre nach seinem Solo-Deb\u00fct &#8222;Del Rio. Texas 1959&#8220; hat Radney Foster auf vielfachen Wunsch seiner Fangemeinde, das Album in einer Unplugged-Version neu eingespielt. 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