{"id":14289,"date":"2017-05-21T11:31:29","date_gmt":"2017-05-21T09:31:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=14289"},"modified":"2018-03-30T11:12:05","modified_gmt":"2018-03-30T09:12:05","slug":"them-dirty-roses-same-trouble-deluxe-edition-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/21\/them-dirty-roses-same-trouble-deluxe-edition-cd-review\/","title":{"rendered":"Them Dirty Roses &#8211; Same \/ Trouble (Deluxe Edition) &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15026\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1.jpg\" alt=\"image1\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/image1-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Newcomerband Them Dirty Roses, das sind die Br\u00fcder James und Frank Ford sowie deren Freunde Andrew Davis und Ben Crain. Sie alle stammen aus Gadsden, Alabama und leben inzwischen in Nashville, dem Mekka des Country und in letzter Zeit vermehrt auch des S\u00fcdstaaten Rocks, gemeinsam unter einem Dach, was entweder f\u00fcr hohe Toleranzschwellen der vier Jungs oder f\u00fcr gemeinsame Vorlieben wie Musik, Bier und Whiskey spricht. Immerhin kommen Bier, Whiskey und Kokain in einigen ihrer Songtitel vor&#8230; Wobei wir bei ihrem neuen Album angekommen sind.<\/p>\n<p>Es enth\u00e4lt 14 reinrassige Southern Rock-St\u00fccke, die fast ausschlie\u00dflich von der 2014&#8217;er EP und dem 2016&#8217;er Album &#8222;Trouble&#8220; stammen plus zwei weitere Songs. Es ist also kaum neues Material drauf, was aus hiesiger Sicht nicht weiter tragisch ist, da hierzulande bisher wohl kaum jemand von Band geh\u00f6rt haben d\u00fcrfte. Aufgrund des einfachen Pappcovers und des fehlenden Booklets dr\u00e4ngt sich zun\u00e4chst auch der Verdacht auf, dass es sich bei dem Album um eine Low-Budget Produktion handelt, es sei denn die zur Rezension vorgelegte Scheibe dient lediglich zu Marketingzwecken und ist so f\u00fcr den Handel nicht vorgesehen.<\/p>\n<p>Ist aber auch egal, denn beim H\u00f6ren begeistert das Teil sofort und die Songs klingen ganz und gar nicht nach Billigproduktion. Sie haben es allesamt in sich, es sind klassisch sch\u00f6ne S\u00fcdstaaten-Rock St\u00fccke, wie ihn Redaktion und sicherlich auch die Leser dieses Magazins lieben. Aufgenommen und abgemischt wurde das Album im haupts\u00e4chlich analoge Technik bevorzugende &#8218;Welcome To 1979&#8242;-Studio in Nashville.<\/p>\n<p>Mal kommen die Songs hart und rockig daher, wie zum Beispiel das von der Rhythmusgitarre beherrschte und mit Background Vocals zum Mitsingen einladende &#8222;What Your Daddy Doesn&#8217;t Know&#8220;, oder &#8222;A Bad Hand&#8220; (eing\u00e4ngig und mit Rock&#8217;n&#8216; Roll Elementen behaftet) oder das kraftvolle &#8222;Shake It&#8220; (welches gleich zweimal in leicht unterschiedlichen Versionen auf der Scheibe vertreten ist), ein anderes Mal sind die St\u00fccke zwar auch southernm\u00e4ssig rhythmisch, aber dabei doch wesentlich melodi\u00f6ser.<\/p>\n<p>So ist der Opener des Albums &#8222;Cocaine And Whiskey&#8220; ein mit einer eing\u00e4ngigen Grundmelodie, die sich immer wiederkehrend durch den Song zieht, versehener, recht melodi\u00f6ser Track, ebenso wie der an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrds<\/a> &#8222;Sweet Home Alabama&#8220; erinnernde Song &#8222;Beer Cans And Tire Swings&#8220;. Diese St\u00fccke und die etwas ruhiger angelegten Songs wie z. B. &#8222;Back Home&#8220; und &#8222;Fix You&#8220; d\u00fcrften sicherlich auch vor den Ohren unserer Herzensdamen Gnade finden. Ein weiteres starkes Highlight dieses Albums ist der Track &#8222;Head On&#8220; mit der Country-S\u00e4ngerin Kirstie Lovelady am Mikrofon und teilweise im Duett mit James Ford.<\/p>\n<p>Alle Songs dieses Them Dirty Roses-Albums sind southern-typisch ehrliche, straighte St\u00fccke, die ohne \u00fcberfl\u00fcssigen musikalischen Firlefanz auskommen und trotz ihrer Eigenst\u00e4ndigkeit eine gewisse N\u00e4he zu den gro\u00dfartigen Lynyrd Skynyrd erkennen lassen. Teils rockig-melodi\u00f6s, teils wunderbar relaxt, laden sie f\u00f6rmlich dazu ein, sich mit einem Glas &#8218;Southern Comfort&#8216; oder einem &#8218;Jackie&#8216; in der Hand, an einem hei\u00dfen Sommertag, ein schattiges Pl\u00e4tzchen zu suchen, den Alltag zu vergessen und gedankenverloren abzuspannen.<\/p>\n<p>Eine tolle Scheibe von einer klasse Band von der wir hoffentlich in Zukunft noch viel h\u00f6ren werden!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nJames Ford &#8211; guitar, vocals<br \/>\nAndrew Davis &#8211; guitar<br \/>\nBen Crain &#8211; bass<br \/>\nFrank Ford &#8211; drums<\/p>\n<p><strong>Teenage Head Music (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Cocaine And Whiskey<br \/>\n02. What Your Daddy Doesn&#8217;t Know<br \/>\n03. Whiskey In My Cup<br \/>\n04. Shake It<br \/>\n05. Beer Cans And Tire Swings<br \/>\n06. Songs About You<br \/>\n07. Molly<br \/>\n08. Back Home<br \/>\n09. Trouble<br \/>\n10. Grew Up In The Country<br \/>\n11. Fix You<br \/>\n12. Head On (feat. Kirstie Lovelady)<br \/>\n13. A Bad Hand (live)<br \/>\n14. Shake It (live)<\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ThemDirtyRoses.com\">Them Dirty Roses<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ThemDirtyRoses\">Them Dirty Roses bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Newcomerband Them Dirty Roses, das sind die Br\u00fcder James und Frank Ford sowie deren Freunde Andrew Davis und Ben Crain. 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