{"id":14287,"date":"2017-05-29T15:43:33","date_gmt":"2017-05-29T13:43:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=14287"},"modified":"2018-02-05T16:30:49","modified_gmt":"2018-02-05T15:30:49","slug":"greasy-tree-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/29\/greasy-tree-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Greasy Tree &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14972\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300.jpg\" alt=\"Greasy Tree_Same_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Greasy-Tree_Same_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Das selbstbetitelte Deb\u00fct von Greasy Tree bietet 42 Minuten kraftvollen Blues Rock. Greasy Tree sind Cameron Roberts (guitar, vocals), Dustin &#8218;Red&#8216; Dorton (bass, vocals) und Jacob Brumley (drums, vocals). Die jungen M\u00e4nner aus Jonesboro, Arkansas, haben sich \u00fcber die Zusammenarbeit mit Teenage Head Music gefunden und sind in den letzten zwei Jahren unter anderem auf diversen Festivals aufgetreten.<\/p>\n<p>Bei ihrem in Memphis eingespielten Album wurden sie von Pete Matthews (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Devon+Allman\">Devon Allman<\/a>, Evanescence, Paul Simon) sowie Toby Vest unterst\u00fctzt. Die klare Produktion verzichtet auf Spielereien und konzentriert sich stattdessen auf die Qualit\u00e4ten der Band. Greasy Tree loten die Spannbreite des Blues Rock aus und integrieren unterschiedliche musikalische Stilrichtungen in ihre Songs, ohne dass dies aufgesetzt oder bem\u00fcht wirkt. Die Band verarbeitet Einfl\u00fcsse von Blues, Rock, Funk und Soul eigenst\u00e4ndig, sodass ihr insgesamt ein stimmiges Album gelingt. Der Nachteil eines so vielf\u00e4ltigen Angebots liegt naturgem\u00e4\u00df darin, dass sich der H\u00f6rer je nach musikalischem Geschmack eventuell mehr von dem einen oder weniger von dem anderen Element gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Gitarrenriffs, die kraftvolle und an den richtigen Stellen raue Stimme von Cameron Robert pr\u00e4gen den Opener \u201eDon&#8217;t Worry About Me\u201c. Ein kurzes Gitarrensolo und der mehrstimmige Background-Gesang gegen Ende des St\u00fccks setzen die richtigen Akzente, um auf die n\u00e4chsten Songs neugierig zu machen. Mit dem treibenden \u201eLet Love Go\u201c legt die Band einen Zahn zu. Nach einem fast sanften Gitarrenintermezzo setzen die rockigen Riffs wieder ein und Roberts offenbart seine Shouter-F\u00e4higkeiten. Neben dem eing\u00e4ngigen Refrain von \u201eSweet Sugar\u201c mischen sich durch die Breaks und das Bassspiel von Dustin &#8218;Red&#8216; Dorton Funk-Anleihen in den Song. Auch Schlagzeuger Jacob Brumley dreht bei diesem Song m\u00e4chtig auf. Abwechslungsreiche Gitarreneins\u00e4tze sorgen zus\u00e4tzlich f\u00fcr \u00fcberraschende Momente.<\/p>\n<p>Bei \u201eTime, Love and Space\u201c schalten Greasy Tree einen Gang runter. Spannung erh\u00e4lt die Midtempo-Nummer durch das kraftvolle Schlagzeug und die Intensit\u00e4tssteigerung des Gesangs.\u00a0 \u201eGoin\u2018 Home\u201c zeigt die Band von ihrer gef\u00fchlvollen, Blues-orientieren Seite. Der Refrain wartet mit einem Tempowechsel und stampfendem Rhythmus auf. \u201eShame (Behind the Bottle)\u201c ist ein weiterer Blues, bei dem Roberts seine Gef\u00fchle \u00fcber eine ungl\u00fcckliche Kombination von Alkohol und Liebe herausl\u00e4sst. Beschwingt und l\u00e4ssig wirkt hingegen das Soul-durchtr\u00e4nkte \u201eLove That Lady\u201c, das mit passendem Harmoniegesang gute Laune verstr\u00f6mt. Mit \u201eWiskey\u201c ist die Band dann wieder beim Thema Alkohol. Hier wird Dorton Raum gegeben, sein K\u00f6nnen am Bass zu zeigen.<\/p>\n<p>Das \u00fcber sechs Minuten lange \u201eGreasy\u201c startet mit einem Funk-Einschlag. Den zweiten Teil des St\u00fccks pr\u00e4gt ein ausgiebiges, zun\u00e4chst getragenes Gitarrensolo, das zum Ende Fahrt aufnimmt und so zum Refrain des Anfangsteils \u00fcberleitet. Robert legt sich als S\u00e4nger und Gitarrist bei \u201eShe Wild\u201c, dem knackigen Abschluss der CD, nochmal intensiv ins Zeug.<\/p>\n<p>Der Blues Rock von Greasy Tree, der seine Wurzeln in den 60er und 70er Jahren hat, ist weit davon entfernt, angestaubt zu wirken. Vielleicht bietet die CD keine gro\u00dfen Innovationen, aber das abwechslungsreiche Songwriting, die Musiker, die ihre Instrumente beherrschen, und die passende Stimme von Cameron Roberts hebt die Band deutlich aus dem Mittelma\u00df heraus. Insgesamt deb\u00fctiert Greasy Tree mit einem gelungenen Album, das Lust darauf macht, mehr von der Band zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Teenage Head Music (2016)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Don&#8217;t Worry About Me<br \/>\n02. Let Love Go<br \/>\n03. Sweet Sugar<br \/>\n04. Time, Love, And Space<br \/>\n05. Goin&#8216; Home<br \/>\n06. Shame (Behind The Bottle)<br \/>\n07. Love That Lady<br \/>\n08. Whiskey<br \/>\n09. Greasy<br \/>\n10. She Wild<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greasytree.com\">Greasy Tree<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/greasytreeband\">Greasy Tree bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Das selbstbetitelte Deb\u00fct von Greasy Tree bietet 42 Minuten kraftvollen Blues Rock. 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