{"id":14189,"date":"2017-05-03T10:52:41","date_gmt":"2017-05-03T08:52:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=14189"},"modified":"2017-05-03T10:52:41","modified_gmt":"2017-05-03T08:52:41","slug":"the-regulators-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/03\/the-regulators-same-cd-review\/","title":{"rendered":"The Regulators &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14199\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same.jpg\" alt=\"Regulators_Same\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Regulators_Same-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>1992, als die noch amtierenden bekannten Southern Rock Bands, aus vielerlei Gr\u00fcnden (aufbl\u00fchende Popularit\u00e4t des Synthesizers, Druck der Plattenfirmen in Richtung Mainstream, aufkommende Konkurrenz-Stile wie u. a. Grunge, Sleaze Rock, personelle Ver\u00e4nderungen) \u00a0geh\u00f6rig daran zu knabbern hatten, ihr Musik-Genre halbwegs gewinntr\u00e4chtig am Laufen zu halten und dabei ihre Fan-Gemeinschaft nicht vollst\u00e4ndig zu vergr\u00e4tzen, brachte ein Sextett aus Huntington Beach, S\u00fcd-Kalifornien, relativ unbemerkt ihr Deb\u00fct heraus. Und dies direkt mit einem Major-Kontrakt im R\u00fccken. Ein Grund, die Scheibe wurde zun\u00e4chst nur f\u00fcr den amerikanischen Markt produziert und war hier damals demnach sehr\u00a0schwierig zu beziehen.<\/p>\n<p>Die sechs Herren Clifford Smith (lead vocals , harmonica), Jimi Hughes (acoustic and electric guitars, keys, bgv), Johnny Barnes (acoustic and electric guitars, bgv), Bobby Bird\u00a0(acoustic and electric guitars), Randy Smith (bass, bgv) und Mark Aceves (drums, percussion, bgv) pr\u00e4sentierten sich im s\u00fcdstaatlich klassischen 3er-Gitarren-Line-up und erzielten mit ihrem Erstling einen hochwertigen, launigen Kompromiss, Southern Rock, im Rahmen der damaligen Begebenheiten, eine Frischzellenkur zu verabreichen.<\/p>\n<p>Auch wenn das JFK-Attentat bereits zu diesem Zeitpunkt thematisch ausgelutscht erschien, kann der treibende Opener &#8222;Trouble In Dallas&#8220; mit seinen krachenden E-Riffs und sch\u00f6nem Solo musikalisch punkten. &#8222;Outskirts&#8220; brodelt und stampft in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-m\u00e4\u00dfiger Tradition. Mit &#8222;Let It Ride&#8220; l\u00e4sst man <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a>-Ingredienzien mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a>-typischen Vokal-Harmonien wie zu besten Zeiten wunderbar verschmelzen, toller Song.<\/p>\n<p>&#8222;Good To Go&#8220; versucht\u00a0ein wenig, sich an\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Tops<\/a>\u00a0 einstigen &#8222;Eliminator&#8220;-Erfolgskonzept\u00a0zu berauschen, klasse hier das Honkytonk-Piano, diesmal in der eher seltenen E-Variante. \u00dcberhaupt kommt die Scheibe mit recht wenig Keyboard-Anteilen aus, der ungeliebte Synthesizer bleibt, f\u00fcr ein Major-Projekt in dieser \u00c4ra, sogar erfreulicher und erstaunlicher Weise, ganz au\u00dfen vor.<\/p>\n<p>Hymnen-Charakter hat die Ballade &#8222;Last Chance&#8220;, die wieder viel Outlaws-Esprit aufweist, Clifford Smiths Gesang erinnert tendenziell an Hughie Thomasson. H\u00e4tte man vielleicht mit einem Gitarrenfinish noch erg\u00e4nzen und am Schluss platzieren k\u00f6nnen. Das befreiende &#8222;Lay Down Your Money&#8220; ist ein shuffliger Gute-Laune-Rocker, bei dem der Titel zum Mitgr\u00f6len animiert.<\/p>\n<p>Mit das gr\u00f6\u00dfte Hitpotential hatte vermutlich der &#8222;Texas Lawman&#8220;, ein herrliches Duett hier von Smith mit dem raunzenden Gastss\u00e4nger Marq Torien. Die gr\u00f6\u00dfte Aufmerksamkeit erzielten aber zwei der folgenden Tracks: Zum einen gelangte &#8222;Need For Speed&#8220;, bei dem die spielerische Gangart wirklich die Bezeichnung \u00a0&#8218;Nomen est Omen&#8216; verdient, in den Film &#8222;Kuffs&#8220; (Ein Kerl zum Schie\u00dfen) mit Christin Slater in der Hauptrolle und das groovige, mit einer satten Horn-Section unterst\u00fctzte &#8222;Whiskey Fever&#8220; in den Kinohit &#8222;Under Siege&#8220; (Alarmstufe: Rot) mit Steven Seagal.<\/p>\n<p>Das launige, poltrige &#8222;The Boys Are Goin&#8216; Out&#8220; und die Bad Co.-Covernummer &#8222;Circles&#8220; zum Ausklang, fallen unter die Rubrik &#8218;angenehmes Beiwerk&#8216;. Aus meiner Sicht ein tolles, kurzweiliges Album mit jeder Menge filigraner und quirliger E-Gitarren, auch inklusiver Twin-Parts, neben dem einstigen Deb\u00fct von Copperhead (mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Neil+Carswell\">Neil Carswell<\/a>) mit die unverhoffte \u00dcberraschung des damaligen Jahres.<\/p>\n<p>Nur ein Jahr sp\u00e4ter, 1993, kam es dann allerdings kn\u00fcppeldick f\u00fcr die Band. Die beiden markantesten Figuren (auch was das Songwriting anging), Jimi Hughes (bei einer Rauferei vor einem Hotel erschossen) und Clifford Smith (exzessive Lebensweise) verstarben unerwartet. Man versuchte 1998 mit ver\u00e4nderter, teils prominenter Neubesetzung (u. a. Ronnie Farrell und Asphalt Ballet-Fronter <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Jeffries\">Gary Jeffries<\/a> &#8211; \u00a0vom Original-Line-up waren nur noch Johnny Barnes und Randy Smith dabei) schlicht unter etwas reduzierter Firmierung &#8218;Regulators&#8216; mit dem Album &#8222;Bar &amp; Grill&#8220; (sp\u00e4ter noch mal modifiziert als &#8222;Above The Law&#8220; herausgebracht) ein Comeback.<\/p>\n<p>Dies lie\u00df, vom Stil her, den Sound und Spirit der einstigen Truppe durchaus wieder aufleben, enthielt auch mit der Jimi Hughes-Hommage &#8222;Sweet Sustain&#8220; eine echte Genre-Hymne (viele SR-Hardliner werden es insgesamt, aufgrund des raueren und weniger kommerziell angelegten Grundschemas, vermutlich sogar besser finden), \u00a0konnte, meiner Ansicht nach, aber gesanglich sowie\u00a0von der Leichtigkeit und Eing\u00e4ngigkeit der Songs, nicht mit dem Erstling mithalten. Die Band (erneut personell ver\u00e4ndert) rief sich im neuen Jahrtausend mit ein paar sporadischen Auftritten mal kurzzeitig in Erinnerung, ist aber sonst bis zum heutigen Tage nicht mehr gro\u00dfartig\u00a0in Erscheinung getreten.<\/p>\n<p><strong>Polydur\u00a0Records (1992)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Trouble In Dallas<br \/>\n02. Outskirts<br \/>\n03. Let It Ride<br \/>\n04. Good To Go<br \/>\n05. Last Chance<br \/>\n06. Lay Down Your Money<br \/>\n07. Texas Lawman<br \/>\n08. Need For Speed<br \/>\n09. Boys Are Goin&#8216; Out<br \/>\n10.\u00a0Whiskey Fever<br \/>\n11. Circles<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.reverbnation.com\/theregulatorsband\">The Regulators bei Reverbnation<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/theregulatorsnation\/\">The Regulators bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1992, als die noch amtierenden bekannten Southern Rock Bands, aus vielerlei Gr\u00fcnden (aufbl\u00fchende Popularit\u00e4t des Synthesizers, Druck der Plattenfirmen in Richtung Mainstream, aufkommende Konkurrenz-Stile wie u. a. 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