{"id":1415,"date":"2015-12-14T07:03:00","date_gmt":"2015-12-14T06:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1415"},"modified":"2020-07-09T10:20:06","modified_gmt":"2020-07-09T08:20:06","slug":"melanie-dekker-distant-star-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/melanie-dekker-distant-star-cd-review\/","title":{"rendered":"Melanie Dekker &#8211;  Distant Star &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Mel_2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Melanie Dekker z\u00e4hlt zu den K\u00fcnstlerinnen, die bei unserem Magazin einen ganz dicken Stein im Brett haben. Ihre sympathische, lebensfrohe und unkomplizierte Art ist nahezu ansteckend. Sie ist jemand, der, eigentlich ganz musikeruntypisch, verinnerlicht hat, dass Nehmen und Geben immer in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis stehen sollten. Ich erinnere mich immer wieder gerne an die netten Begegnungen mit ihr nach Konzerten oder nat\u00fcrlich an das unvergessene Weihnachtsvideo, das sie spontan, ohne mit der Wimper zu zucken, mit viel Liebe zum Detail f\u00fcr uns (als ich noch f\u00fcr RockTimes t\u00e4tig war) gedreht hatte.<\/p>\n<p>Auch wenn ihr die gro\u00dfe Anerkennung bisher nur von einem relativ \u00fcberschaubaren Insiderpublikum zuteil wurde, l\u00e4sst die junge Dame aus dem kanadischen Vancouver mit holl\u00e4ndischen Wurzeln nicht locker und tourt flei\u00dfig fast jedes Jahr durch Europa, wobei unseren Gefilde nat\u00fcrlich immer eine wichtige Bedeutung zugemessen wird (siehe unsere Tourtermine). Und in diesem Jahr hat sie mit &#8222;Distant Star&#8220; auch wieder eine brandaktuelle CD mit im Gep\u00e4ck, die dann auf Ihren (hoffentlich immer zahlreicher besuchten) Gigs rei\u00dfenden Absatz finden sollte.<\/p>\n<p>Wer wie ich, was Plattenver\u00f6ffentlichungen betrifft, ihren Werdegang in den letzten Jahren konstant verfolgt hat, erkennt schnell, dass Melanie ihrem bisherigen Stil weiter treu bleibt. Sie offeriert uns auch diesmal eine h\u00fcbsch kreierte Melange aus angenehmen melodischen Liedern, die irgendwo zwischen Country, Roots und Folk mit ganz dezentem poppigen\/rockigen Einschlag liegen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Melissa+Etheridge\">Melissa Etheridge<\/a><\/span> im weitesten Sinne f\u00e4llt mir da immer als sofortiger Vergleich ein, ohne allerdings an deren Popularit\u00e4tswerte, geschweige ihrer Radiopr\u00e4senz hierzulande jemals auch nur ann\u00e4hernd heranzureichen. Die Welt ist halt meistens ziemlich ungerecht\u2026<\/p>\n<p>Melanie hat bei diesem Werk diesmal mit Allan Rodger zusammengearbeitet, der hier als Produzent, Co-Writer, Mitmusiker (diverse Instrumente) und -s\u00e4nger (Harmonies) seine zentrale Position unterstreicht. Nat\u00fcrlich bestimmen Mels variabler Gesang (von elfenhaft bis rauchig) und ihr gutes Akustikgitarrenspiel in aller erster Linie wie gewohnt das Geschehen, aber in fast jedem Lied bekommt immer ein weiteres Instrument seinen speziellen Platz einger\u00e4umt.<\/p>\n<p>So bilden beispielsweise bei &#8222;Worry Gets You Nowhere&#8220; das Banjo, bei &#8222;Black Swan&#8220; eine Klarinette (?, im Booklet als &#8218;Woodwinds&#8216; aufgef\u00fchrt), bei &#8222;Boomerang&#8220; die E-Gitarre (sch\u00f6nes kurzes Solo), bei &#8222;Like Roses&#8220; die Violine, bei &#8222;At The Junkyard&#8220; das Piano und beim abschlie\u00dfenden &#8222;Silver Moon&#8220; die Fl\u00f6te die kleinen Zusatzfarbtupfer des jeweiligen Liedes. Vermutlich haben die beiden da sch\u00f6n zusammen get\u00fcftelt, was am besten wozu passt. Sehr gelungen letzten Endes.<\/p>\n<p>Melanie Dekker setzt mit &#8222;Distant Star&#8220; konsequent ihren musikalisch eingeschlagen Weg fort. Es gilt weiterhin. Wo Melanie Dekker darauf steht, ist auch Melanie Dekker drin. Sie wei\u00df erneut mit ihrer ehrlichen Haut, viel Authentizit\u00e4t (auch in ihren Texten nachempfindbar) und angenehmer, sehr geschmackvoll gestalteter Musik zu punkten. Der kommerzielle Erfolg wird aber auch mit diesem Werk vermutlich leider wieder so weit entfernt bleiben wie die Sterne\u2026<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Singer \/ Songwriter<\/strong><\/p>\n<p>01. Distant Star<br \/>\n02. Worry Gets You Nowhere<br \/>\n03. Powerful<br \/>\n04. Give My Heart A Home<br \/>\n05. Nothing But Time<br \/>\n06. Black Swan<br \/>\n07. Boomerang<br \/>\n08. Like Roses<br \/>\n09. At The Junkyard<br \/>\n10. The Price You Pay<br \/>\n11. Silver Moon<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.melaniedekker.com\">Melanie Dekker<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/meldekker\">Melanie Dekker bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Melanie Dekker z\u00e4hlt zu den K\u00fcnstlerinnen, die bei unserem Magazin einen ganz dicken Stein im Brett haben. Ihre sympathische, lebensfrohe und unkomplizierte Art ist nahezu ansteckend. Sie ist jemand, der, eigentlich ganz musikeruntypisch, verinnerlicht hat, dass Nehmen und Geben immer in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis stehen sollten. 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