{"id":1411,"date":"2015-12-14T07:02:00","date_gmt":"2015-12-14T06:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1411"},"modified":"2020-07-09T10:20:33","modified_gmt":"2020-07-09T08:20:33","slug":"melanie-dekker-acoustic-ride-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/melanie-dekker-acoustic-ride-cd-review\/","title":{"rendered":"Melanie Dekker &#8211; Acoustic Ride &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Mel_1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wie sagt man doch oft so sch\u00f6n im Volksmund. \u00bbHier w\u00e4re Weniger Mehr gewesen\u00ab. Und auch in diversen Reviews ist diese Aussage sicher schon \u00f6fter mal vom Stapel gelassen worden. Im Falle des aktuellen Albums &#8222;Acoustic Ride&#8220; von Melanie Dekker muss ich das Statement zu meinem eigenen Leidwesen (und dem des potentiellen K\u00e4ufers) in folgenden Slogan umm\u00fcnzen. &#8218;Hier w\u00e4re Mehr eindeutig Mehr gewesen!&#8216;<\/p>\n<p>Dabei gibt es komischerweise am reinen Gehalt dieser Scheibe \u00fcberhaupt nichts zu meckern. Die kanadische Dame mit holl\u00e4ndischen Eltern sieht blendend aus (was im Layout der CD nachhaltig untermauert wird &#8211; Booklet mit allen Texten, nette Bilder der Protagonistin), schreibt in Singer\/Songwriter-Manier tolle St\u00fccke mit viel Gef\u00fchl f\u00fcr klasse Melodien, hat eine angenehme, leicht rauchige Stimme (irgendwo zwischen <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shania+Twain\">Shania Twain<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kim+Carnes\">Kim Carnes<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Melissa+Etheridge\">Melissa Etheridge<\/a><\/span> und Ann Wilson) und zupft ausgezeichnet die Gitarre.<\/p>\n<p>Beim Einspielen der Lieder wurden nur die auch an der Produktion mitwirkenden Jason Nett und Eric Reed beteiligt, die neben Gitarrenparts auch noch ganz dezent mit Mandoline und Piano zu gl\u00e4nzen wissen. Die Songs bewegen sich in Bereichen von entspanntem semiakustischem Pop und Rock mit leichtem Indie-, (Sarah Bettens f\u00e4llt mir da auch noch als Vergleichsmuster ein) Country- und Folk-Touch, was nat\u00fcrlich Dekkers variabler Stimme in diesem Fall als zentrales Moment entgegenkommt.<\/p>\n<p>Wenden wir uns wieder meinen einleitenden Worten zu. Ich vermisse hier leider den Bass und auch das Schlagzeug (man hat komplett darauf verzichtet), die den Songs, die zweifellos auch so wundersch\u00f6n sind, noch mehr Volumen, Pepp und vor allem Abwechslungsreichtum verliehen h\u00e4tten. Zum anderen sind neun Lieder f\u00fcr eine CD etwas mager. Angesichts des kreativen Potentials von Melanie h\u00e4tte sie sicherlich locker noch drei Lieder aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln k\u00f6nnen oder man h\u00e4tte zumindest noch ein paar pr\u00e4gnante Tracks von irgendwelchen fr\u00fcheren Live-Auftritten als Bonus hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So kommt man sich nach einer halben Stunde vor, wie Einer, der nach schwei\u00dftreibender sportlicher Bet\u00e4tigung mit einem Mordsdurst an die Theke kommt und der Wirt nach der Bestellung trocken erwidert, dass das Bier alle sei. Apropos Bier. Das Mrs. Dekker auch mit eigenwilligem Humor ausgestattet ist, bewies sie bei einem Auftritt im legend\u00e4ren Rainbow in Horb-Altheim. Dort goss sie sich zur Verbl\u00fcffung der anwesenden Zuschauer ein ihr gereichtes Gerstensaftgetr\u00e4nk am Ende des Gigs spontan \u00fcber die eigene M\u00e4hne, mit der Anmerkung, dass dies doch gut f\u00fcr die Haare sein soll.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, bei Melanie Dekkers sehr sch\u00f6nem Silberling &#8222;Acoustic Ride&#8220; w\u00e4re Mehr letztendlich wirklich Mehr gewesen. &#8218;In der K\u00fcrze liegt die W\u00fcrze&#8216; lasse ich hier nicht gelten. Diese Dame braucht angesichts ihres K\u00f6nnens nicht rumzugeizen (was das Outfit betrifft ist das ok, \u00fcber das kurze R\u00f6ckchen auf dem Cover- und Backcoverbild sehe ich einfach mal gro\u00dfz\u00fcgig hinweg&#8230; ). So bleiben mir am Ende nur die flehenden Worte an die Protagonistin. Melanie, beim n\u00e4chsten Mal gib uns bitte etwas mehr von dir!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2007)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Singer \/ Songwriter<\/strong><\/p>\n<p>01. We&#8217;re The Angels<br \/>\n02. Meant To Be<br \/>\n03. Wishful Thinking (Echo Song)<br \/>\n04. Oh Yeah<br \/>\n05. Your Heart Beating<br \/>\n06. Right<br \/>\n07. Can&#8217;t Stop Laughin&#8216;<br \/>\n08. Tell Me That I&#8217;m Wrong<br \/>\n09. Soul Back<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.melaniedekker.com\">Melanie Dekker<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/meldekker\">Melanie Dekker bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hemifran.com\">Hemifran<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sagt man doch oft so sch\u00f6n im Volksmund. \u00bbHier w\u00e4re Weniger Mehr gewesen\u00ab. Und auch in diversen Reviews ist diese Aussage sicher schon \u00f6fter mal vom Stapel gelassen worden. 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