{"id":1380,"date":"2015-12-14T01:23:00","date_gmt":"2015-12-14T00:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1380"},"modified":"2020-07-13T10:05:13","modified_gmt":"2020-07-13T08:05:13","slug":"crossing-keys-about-time-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/crossing-keys-about-time-cd-review\/","title":{"rendered":"Crossing Keys &#8211; About Time&#8230; &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-44487\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/717zQdQeRnL._SS500_.jpg\" alt=\"717zQdQeRnL._SS500_\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/717zQdQeRnL._SS500_.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/717zQdQeRnL._SS500_-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/717zQdQeRnL._SS500_-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/717zQdQeRnL._SS500_-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Oh Mann, dieser Silberling der Crossing Keys bringt den Rezensenten mal wieder echt in die Bredouille. Die 1994 gegr\u00fcndete schwedische Band liefert eine ungemein engagierte, handwerklich perfekt eingespielte und produzierte Scheibe ab und trotzdem hinterl\u00e4sst sie einige Kritikpunkte, die z.T. allerdings meinem subjektiven Empfinden\/Geschmack geschuldet sind. So umweht mein Urteil ein bisschen der Hauch des Ungerechten.<\/p>\n<p>Andererseits habe ich nat\u00fcrlich schon hunderte Scheiben aus diesem Bereich rezensiert und denke, dass mein recht fundiertes Wissen in dieser Sparte letztendlich ein verl\u00e4ssliches Resultat abgibt. Kommen wir kurz zu den Backgroundinfos bzgl. dieser skandinavischen Band, die relativ sp\u00e4rlich ges\u00e4t sind, da selbst die Homepage nur auf Schwedisch verfasst ist.<\/p>\n<p>Die Crossing Keys musizieren heute (mit unterschiedlichen Eintrittsdaten) in folgender Besetzung. Tomas Odhner (voc, guitars, harp), Peter Nilsson (guitars, mandolin, voc), Jimmy \u00d6stlund (guitars, pedal steel, voc), Johannes Brod\u00e9n (drums), Thomas Andersson (bass, voc) und Daniel Karlsson (keyboards). Wer f\u00fcr das Songwriting der sieben (vermutlich selbst geschriebenen) St\u00fccke, neben drei einwandfrei zu identifizierenden Coversongs, verantwortlich ist, gibt das mir zur Verf\u00fcgung gestellte, zweiseitige, auf einem Tintenstrahldrucker ausgeworfene Bl\u00e4ttchen nebst einfacher CDR, nicht her.<\/p>\n<p>Ich denke aber, dass Frontmann Odhner hier gr\u00f6\u00dftenteils involviert ist, und wohl von daher auch den Hauptpart am Mikro \u00fcbernommen hat. Sorry, ich bin leider nun mal kein Freund von d\u00fcnnen hellen Stimmen. Diese schm\u00e4lert bei mir dann im Verlauf auch den H\u00f6rgenuss betr\u00e4chtlich, da sie sich halt naturgem\u00e4\u00df wie ein roter Faden durch das Werk zieht und lediglich beim abschlie\u00dfenden Instrumental &#8222;Steam Train&#8220; (ein dahinrollender Schlagabtausch zwischen Telecaster-Spiel in <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brad+Paisley\">Brad Paisley<\/a><\/span>-Manier und einem klimpernden Piano, dazwischen Hupger\u00e4usche einer Dampflok &#8211; Thematik gut umgesetzt!) nicht zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Direkt der Opener &#8222;Whatever Comes First&#8220;, ein Coverst\u00fcck von den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sons+Of+The+Desert\">Sons Of The Desert<\/a><\/span> (eine meiner Lieblingsbands), zeigt dann letztendlich auch den gro\u00dfen Unterschied zu perfekter Musik auf. W\u00e4hrend Odhners aus meiner Sicht ein wenig amateurhaft und auch skandinavisch klingender Gesang (wenn man schon diverse Melodic Rock-\/AOR-Scheiben aus diesem Areal besprochen hat, h\u00f6rt man das sofort) diesen Track zum Allerweltslied mutieren l\u00e4sst, verspr\u00fcht <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Womack\">Drew Womack<\/a><\/span> im Original doch eben die Aura, die Songs auf Topebene auszeichnet. Ich bin mir sicher, dass diese CD mit einem S\u00e4nger seines Formats ganz erheblich aufgewertet w\u00fcrde. So einer l\u00e4sst sich allerdings im Land der Elche auch nicht so einfach mal aus dem Wald zaubern.<\/p>\n<p>Deshalb muss ich leider hier eine gewisse, z.T. aber auch durchaus verst\u00e4ndliche Betriebsblindheit attestieren. Es gibt mit &#8222;That Just About Says It All&#8220; (von The Sky Kings, eine ehemals designierte Supergroup mit zwei Doobie Brothers-Leuten plus Bill Lloyd\/<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Foster<\/a><\/span> &amp; Lloyd und Rusty Young\/Poco) sowie &#8222;Every Night&#8217;s A Saturday Night&#8220; ein Lied von Lee Roy Parnell, als der sich noch in New Countrygefilden bewegte, zwei weitere Cover.<\/p>\n<p>Die restlichen, selbstkreierten St\u00fccke sind allesamt sehr melodisch und auch flockig instrumentiert. Ab und zu leiert mal die Pedal Steel, das Piano klimpert sch\u00f6n, die Orgel gurgelt, einmal qu\u00e4kt die Mundharmonika dazwischen (&#8222;See It Fall&#8220;). Klasse vor allem die sch\u00f6nen E-Soli (manchmal auch in der bei Southern Rock-Fans beliebten Twin-Version), -Fills, und -Untermalungen, das ist alles tadellos und auch sehr knackig produziert.<\/p>\n<p>Die St\u00fccke variieren aufgrund Odhners vokalen Darbietungen zwischen 1990er umwobenem New Country vom Schlage <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Little+Texas\">Little Texas<\/a><\/span> (dezent <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span>), \u00fcber AOR Marke REO Speedwagon (sie erinnert mich immer wieder an die von Kevin Cronin) und bravem Westcoast in Poco-Manier (Gesang in Richtung Glenn Frey\/Timothy B. Schmit). Alles keine schlechten Referenzen, leider aber letztendlich doch nicht mit deren Esprit. Auch die Spielzeit von einer knappen halben Stunde (in New Country-Kreisen zwar nicht un\u00fcblich) gibt bei drei Covern im Kreativbereich kleine Abz\u00fcge. Dazu fehlt mir so ein wenig die eigene Duftmarke.<\/p>\n<p>Insgesamt ist den Crossing Keys ein melodisches, instrumentell einwandfreies, aber auch sehr angepasstes Album gelungen. Trotz viel Herzbluts wird es aufgrund der genannten Kritikpunkte aus meiner Erfahrung her schwer werden, mehr als nur regionale Beachtung zu erhaschen.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>01. Whatever Comes First<br \/>\n02. The Beauty Of Love<br \/>\n03. Sweet Carrie Anne<br \/>\n04. Ain&#8217;t Nothing Like A Change<br \/>\n05. When I Found You<br \/>\n06. That Just About Says It All<br \/>\n07. Every Night&#8217;s A Saturday Night<br \/>\n08. Says Yes<br \/>\n09. See It Fall<br \/>\n10. Steam Train<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.crossingkeys.com\">Crossing Keys<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/sv-se.facebook.com\/pages\/Crossing-Keys\/153789691339794\">Crossing Keys bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oh Mann, dieser Silberling der Crossing Keys bringt den Rezensenten mal wieder echt in die Bredouille. Die 1994 gegr\u00fcndete schwedische Band liefert eine ungemein engagierte, handwerklich perfekt eingespielte und produzierte Scheibe ab und trotzdem hinterl\u00e4sst sie einige Kritikpunkte, die z.T. allerdings meinem subjektiven Empfinden\/Geschmack geschuldet sind. 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