{"id":1334,"date":"2015-12-14T07:19:00","date_gmt":"2015-12-14T06:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1334"},"modified":"2020-07-08T19:34:10","modified_gmt":"2020-07-08T17:34:10","slug":"randy-rogers-band-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/randy-rogers-band-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Randy Rogers Band \u2013 Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/RRB_4-e1432540939606.jpg\" \/><\/p>\n<p>Eine der texanischen Vorzeige-Bands in Sachen &#8222;Red Dirt&#8220;-rooted Countryrock meldet sich mit dem n\u00e4chsten, gro\u00dfartigen Album! Die Randy Rogers Band in Bestform! Erneut produziert von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Radney Foster<\/a><\/span>! Die Randy Rogers Band ist ja seit geraumer Zeit \u00fcber die Red-Dirt-Bewegung hinaus in der ersten Liga des Countryrocks angekommen, was letztendlich mit dem Erhalt eines Major-Deals auch verdienterma\u00dfen belohnt wurde.<\/p>\n<p>Der Bef\u00fcrchtung, dass ein gewisser &#8222;Nashvillefaktor&#8220; auf den Stil des Quintetts Einfluss nehmen k\u00f6nnte, wurde bereits mit dem starken Vorg\u00e4ngeralbum &#8222;A Matter Of Time&#8220; (immerhin Platz 8 in den Country Billboard Charts) und der so typischen Unbek\u00fcmmertheit dieser texanischen Paradetruppe, erfolgreich getrotzt. Sch\u00f6n, dass ihr Label auch weiterhin keine Anstalten macht, auf ihr immer noch erhaltenes, urspr\u00fcngliches Flair einzuwirken. So konnte die Randy Rogers Band mit dem neuen, nach sich selbst benannten Silberling, konsequent ihren Weg weitergehen.<\/p>\n<p>Die n\u00f6tige R\u00fcckendeckung wird vermutlich auch durch ihre stetig gewachsene Fanbasis gew\u00e4hrleistet, nicht zuletzt Dank des immer noch immensen j\u00e4hrlichen Konzertprogramms, das die Truppe abspult und ihr den Status als eines der Top 10- &#8222;Must-See Acts&#8220; in 2007 einbrachte, vergeben durch kein geringeres Magazin, als den Rolling Stone. Das neue Album kn\u00fcpft nahtlos an den starken Vorg\u00e4nger an. Wie bereits oben erw\u00e4hnt, hat wieder Radney Foster am Sound der Band Hand angelegt, einige Gitarrenparts beigesteuert, sich diesmal beim Songwriting aber etwas im Hintergrund gehalten. Lediglich das recht fr\u00f6hliche, flockige, auf positiver Energie basierende &#8222;Let It Go&#8220; wurde von ihm zusammen mit Randy komponiert.<\/p>\n<p>Rogers pflegte erneut die bew\u00e4hrte Zusammenarbeit mit den Komponisten des Vorg\u00e4ngers wie Gary Nicholsen, Stephony Smith, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=George+Ducas\">George Ducas<\/a><\/span> und Clint Igersoll. Neu dabei als Partner ist Sean McConnell, der auch schon beim k\u00fcrzlich erschienenen Klassewerk von Rogers-Spezi <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a><\/span> involviert wurde. Etwas st\u00e4rkeren Einfluss konnten auch seine Bandkollegen John Richardsen und Geoffrey Hill geltend machen, die sich immerhin f\u00fcr drei Tracks (&#8222;Wicked Ways&#8220; &#8211; mit dezentem <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a><\/span>-Flair, &#8222;When The Circus Leaves Town&#8220; &#8211; Southern E-Gitarren-Intro, E-Gitarren-Solo, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker<\/a>-m\u00e4\u00dfiger Ausklang, &#8222;Break Even&#8220; &#8211; dezent psychedelisch, sehr atmosph\u00e4risch) verantwortlich zeigten und damit zus\u00e4tzlich das vorhandene, gro\u00dfartige, bandinterne Potential untermauerten.<\/p>\n<p>Dass man sich in der Szene versteht, beweist die Tatsache, dass mit Micky Brown (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Micky+%26+The+Motorcars\">Micky\u00a0&amp; The Motorcars<\/a><\/span>) ein weiterer Frontmann der Red Dirt-Szene sich als Co-Writer zur Verf\u00fcgung gestellt hat (bei &#8222;Didn\u2019t Know I Could&#8220;). Am bew\u00e4hrten Mix aus Roots-, Country-\/Southern-Rock, Red-Dirt- und dezent grassigen Zutaten (hervorragend Gastmusiker Eric Borash, der mit diversen Gitarren, incl. Steel, Mandoline und Dobro herrliche, auf den Punkt gebrachte Akzente setzt; grandios das grassige Instrumentalfinish bei &#8222;In My Arms Instead&#8220;) in Verbindung mit wunderbaren Melodien und variablen Tempovariationen (sehr sch\u00f6n angeordnete Trackliste) wurde nur punktuell gefeilt. Im Vordergrund steht nat\u00fcrlich der trockene, beruhigende, leicht gen\u00e4selte Gesang von Randy Rogers (oft in der Manier eines Storytellers). Manchmal entdeckt man sogar gewisse \u00c4hnlichkeiten zu <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a><\/span> (&#8222;One Woman&#8220;, &#8222;Didn\u2019t Know You Could&#8220;, &#8222;When The Circus Leaves Town&#8220;, &#8222;This Is Goodbye&#8220;).<\/p>\n<p>Hier bietet es sich f\u00fcr den Superstar fast an, auch einmal einen Rogers-Song zu covern, wie es vor geraumer Zeit Kollege <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Chesney\">Kenny Chesney<\/a><\/span> auf einem seiner letzten Alben praktiziert hat. Der Countryfaktor wird, wie immer, besonders durch den Fiddlevirtuosen Brady Black gewahrt, der diesmal bei fast allen St\u00fccken wohl dosiert und betont songdienlich agiert. Blendend nat\u00fcrlich auch E-Gitarrist Geoffrey Hill, der neben vielen Fills auch einige freche Soli hinzaubert.<\/p>\n<p>Als Stimmungsmacher dienen dann zwischendurch (immer sehr gut vom Timing platziert) Lieder wie &#8222;Better Than I Ought To Be&#8220;, &#8222;Lonely Too Long&#8220;, &#8222;By Myself A Chance&#8220; oder &#8222;Let It Go&#8220;, die durch ihre Rhythmik, die klasse Instrumentierung und teilweise selbstironische, augenzwinkernde Texte zu gefallen wissen. Insgesamt gesehen wurde beim aktuellen Werk im Vergleich zum Vorg\u00e4nger nur in Nuancen ge\u00e4ndert, jedoch letztendlich wiederum qualitativ eine kleine Sch\u00fcppe draufgelegt. Man braucht sich um den Erhalt des Status Quo (was in Major-Sph\u00e4ren ja nicht immer einfach ist) sicherlich keine Sorgen zu machen. Die Erfolgstory der Randy Rogers Band geht ohne Zweifel weiter! Klasse!<\/p>\n<p><strong>Mercury Nashville (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Wicked Ways<br \/>\n02. Better Than I Ought to Be<br \/>\n03. Lonely Too Long<br \/>\n04. One Woman<br \/>\n05. Never Be That High<br \/>\n06. Didn&#8217;t Know You Could<br \/>\n07. In My Arms Instead<br \/>\n08. When the Circus Leaves Town<br \/>\n09. Buy Myself a Chance<br \/>\n10. Break Even<br \/>\n11. Let It Go<br \/>\n12. This Is Goodbye<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.randyrogersband.com\">Randy Rogers Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/randyrogersband\">Randy Rogers Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der texanischen Vorzeige-Bands in Sachen &#8222;Red Dirt&#8220;-rooted Countryrock meldet sich mit dem n\u00e4chsten, gro\u00dfartigen Album! Die Randy Rogers Band in Bestform! Erneut produziert von Radney Foster! 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