{"id":1308,"date":"2015-12-14T07:24:00","date_gmt":"2015-12-14T06:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1308"},"modified":"2020-07-08T19:31:21","modified_gmt":"2020-07-08T17:31:21","slug":"billy-ray-cyrus-change-my-mind-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/billy-ray-cyrus-change-my-mind-cd-review\/","title":{"rendered":"Billy Ray Cyrus &#8211; Change My Mind &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/BCR_3-e1432537976981.jpg\" \/><\/p>\n<p>Billy Ray Cyrus mit seinem neuen Werk &#8211; eine ganz starke Scheibe! Knackig, frisch, dynamisch, emotional &#8211; Billy Ray Cyrus in seinem Element. Dass der Mann ein Tausendsassa ist, d\u00fcrfte jedem Musikkenner gel\u00e4ufig sein. Fast 20 Jahre nach seinem Deb\u00fct &#8222;Some Gave All&#8220; mit der Mega Hit-Single &#8222;Achy Breaky Heart&#8220; ver\u00f6ffentlicht der in Flatwoods, Kentucky, geborene Musiker, Singer\/Songwriter und Schauspieler mit &#8222;Change My Mind&#8220; jetzt sein bereits 12. Album.<\/p>\n<p>Seine k\u00fcnstlerische Vielseitigkeit wie auch der o. a. Superhit brachten f\u00fcr den mittlerweile 51-J\u00e4hrigen allerdings auch diverse (Luxus-) Probleme mit sich. Obwohl Billy Ray eigentlich seit Beginn seiner Musikkarriere durchgehend Alben von hoher Qualit\u00e4t ablieferte (und auch &#8222;Change Your Mind&#8220; ist wieder richtig klasse), blieb ihm ein weiterer echter Hit (trotz gen\u00fcgenden Potentials) bis dato verwehrt.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde liegen auf der Hand. Durch seine parallele Schauspielkarriere (mittlerweile auch Drehbuchautor) ist der \u00f6ffentliche Fokus zum Teil auf diesen Bereich gelenkt, vor allem seine Vaterrolle in &#8222;Hannah Montana&#8220; im Zusammenwirken mit Tochter Miley, die dann zudem auch in j\u00fcngeren Kreisen nahezu hype-m\u00e4\u00dfig verehrt wurde, lenkte von seiner eigenen musikalischen T\u00e4tigkeit geh\u00f6rig ab, aber auch die Tatsache, nur mit einem &#8222;besonderen Lied&#8220; in Verbindung gebracht zu werden, kann manchmal auch zum Fluch werden (das ber\u00fchmte, hier allerdings v\u00f6llig zu unrecht angef\u00fchrte &#8222;One-Hit Wonder&#8220;\u2026).<\/p>\n<p>Nachdem Cyrus auf seinem letzten Silberling &#8222;I\u2019m American&#8220; doch stark die patriotische Schiene gefahren ist (er besuchte ja auch 2009 die Truppen im Irak), hat &#8222;Change Your Mind&#8220; jetzt wieder einen deutlich pers\u00f6nlicheren Bezug. Er wirkt hier, wie das Cover es auch ein wenig suggeriert, wie ein einsamer Wolf in den weiten Steppen seines Landes. Was man Billy Ray Cyrus hoch anrechnen muss, ist, dass er immer versucht hat, sein eigenes Ding durchzuziehen und stets eine sehr authentisch wirkende Musik abgeliefert hat. Hier ist seine finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit von gro\u00dfem Vorteil.<\/p>\n<p>Mittlerweile ein eigenes Label (Blue Cadillac Music) besitzend, konnte er sich auf &#8222;Change Your Mind&#8220; kompromisslos nach eigenem Gusto austoben. So hat Billy alle zehn Tracks selbst komponiert (nur bei dreien mit Co-Writern) und mit Brandon Friesen einen Produzent seiner Wahl angeheuert. Er verzichtet somit diesmal fast v\u00f6llig auf kommerzielle Avancen &#8211; ein Album mit vielen Ecken und Kanten, das sich angenehm von \u00fcblicher Nashville-Kost abhebt. So steckt der Opener und Titelsong &#8222;Change Your Mind&#8220; voller Outlaw- und Southern Rock-Attit\u00fcde (klasse Banjo-Untermalung, quietschende Fiddel, starke quirlige E-Gitarren-Arbeit inkl. klasse Soli, swampige Saxofon-Fills), so ein bisschen im Stile von Shooter Jennings.<\/p>\n<p>Nicht von ungef\u00e4hr hat auch dessen langj\u00e4hriger Gitarrist Leroy Powell auf diesem Werk ein &#8222;gewichtiges W\u00f6rtchen mitgeredet&#8220; (Lead guitar, Dobro, Pedal steel). &#8222;Once Again&#8220; kommt schon fast progressiv, mit teilweise regelrecht hypnotischer Passage im Schlussteil daher, ein sehr ungew\u00f6hnlicher aber stark konstruierter Song f\u00fcr dieses Genre. F\u00fcr die ruhigeren Momente sorgen St\u00fccke wie &#8222;Tomorrow Became Yesterday&#8220; (sehr introvertiert, tolles Wah-Wah-E-Gitarrenspiel am Ende), &#8222;That\u2019s What Daddys Do&#8220; (\u00e4u\u00dferst emotional, Backs von Tochter Noah) oder &#8222;Hope Is Just Ahead&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Willie+Nelson\">Willie Nelson<\/a>-Flair, Steel, Piano, E-Gitarren-Solo).<\/p>\n<p>Das zu Anfang erw\u00e4hnte Hitpotential hat wohl am ehesten das sehr relaxte und melodische &#8222;Forgot To Forget&#8220; (Piano, weibliche Harmonies). &#8222;Hillbilly Heart&#8220; (cooler, groovender Southern Rocker, klasse Gitarren), &#8222;Good As Gone&#8220; (fr\u00f6hlicher Stampfer, quietschendes Fiddle-Solo), &#8222;I\u2019m So Miserable&#8220; (bluesig, retro, erinnert gar ein wenig an Stevie Ray Vaughan) und das finale &#8222;Stomp&#8220; (polternder Country-Rocker, E-Gitarren-Solo plus Wah-Wah, Dobro, Banjo, Backs, Harmonies, leichte &#8222;Achy Breaky Heart&#8220;-Note) zeigen den energiegeladenen Billy Ray Cyrus, mit richtig kr\u00e4ftig abgehender, stampfender Countryrock-Mucke, die auch immer wieder sein gro\u00dfes Herz f\u00fcr den Southern Rock offenbart.<\/p>\n<p>Durchgehend starke Arbeit mit den diversen Saiteninstrumenten (Banjo, Dobro, Akustik-, E-, und Steelgitarre), HonkyTonk-Piano, weibliche Backs, z. T. als integrierte &#8222;Crowd&#8220;-Ges\u00e4nge und ein ungemein kraftvoll trommelnder Drummer Kenny Aronoff. Billy Ray Cyrus liefert mit &#8222;Change Your Mind&#8220; sein st\u00e4rkstes Werk seit langem ab. Country\/New Country\/Southern Rock sowie Outlaw Country mit viel Tradition. Was seine Person betrifft, gilt unsere Meinung unver\u00e4ndert. Billy Ray Cyrus ist und bleibt ein toller, ehrlicher und vielseitiger Musiker!<\/p>\n<p><strong>Blue Cadillac Music (2012)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Change My Mind<br \/>\n02. Once Again<br \/>\n03. Hillbilly Heart<br \/>\n04. Tomorrow Became Yesterday<br \/>\n05. Good As Gone<br \/>\n06. Forgot To Forget<br \/>\n07. That\u2019s What Daddys Do<br \/>\n08. Hope Is Just Ahead<br \/>\n09. I&#8217;m So Miserable<br \/>\n10. Stomp<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BillyRayCyrus.com\">Billy RayCyrus<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/BillyRayCyrus\">Billy Ray Cyrus bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Billy Ray Cyrus mit seinem neuen Werk &#8211; eine ganz starke Scheibe! Knackig, frisch, dynamisch, emotional &#8211; Billy Ray Cyrus in seinem Element. Dass der Mann ein Tausendsassa ist, d\u00fcrfte jedem Musikkenner gel\u00e4ufig sein. Fast 20 Jahre nach seinem Deb\u00fct &#8222;Some Gave All&#8220; mit der Mega Hit-Single &#8222;Achy Breaky Heart&#8220; ver\u00f6ffentlicht der in Flatwoods, Kentucky, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/billy-ray-cyrus-change-my-mind-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Billy Ray Cyrus &#8211; Change My Mind &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[105,209,437,749,783,791,1040],"class_list":["post-1308","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-billy-ray-cyrus","tag-change-my-mind","tag-hannah-montana","tag-miley-cyrus","tag-nashville","tag-new-country","tag-southern-rock"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1308"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44157,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1308\/revisions\/44157"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}