{"id":12851,"date":"2017-03-04T14:45:45","date_gmt":"2017-03-04T13:45:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=12851"},"modified":"2017-04-23T12:06:45","modified_gmt":"2017-04-23T10:06:45","slug":"american-aquarium-support-tim-easton-03-03-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/03\/04\/american-aquarium-support-tim-easton-03-03-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"American Aquarium &#8211; Support: Tim Easton &#8211; 03.03.2017, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/AA_Head.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12858\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/AA_Head.jpg\" alt=\"AA_Head\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/AA_Head.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/AA_Head-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/AA_Head-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gut einen Monat nach dem starken Auftritt der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Stolen+Rhodes\">Stolen Rhodes<\/a> war es mal wieder an der Zeit, unsere geliebte Kulturrampe in Krefeld aufzusuchen, mit Tim Easton und den talentierten North Carolina-Jungs von American Aquarium galt es, in unseren Breitengraden, hochkar\u00e4tige Insidermusik aus dem Alternative Country-, Roots-, Americana- Bereich, zu begutachten.<\/p>\n<p>Der weit gereiste, mittlerweile in Nashville ans\u00e4ssige Singer\/Songwriter Tim Easton bestritt mit einem starken Solo-Auftritt das Vorprogramm. Seine tolle rauchige, warmherzige Stimme, die mich an Leute wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=J.J.+Cale\">J. J. Cale<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Will+Hoge\">Will Hoge<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Russell+Smith\">Russell Smith<\/a> erinnerte, sein quirliges Akustikgitarrenspiel (auch in Slide-Manier), sowie diverse plustrige Harp-Einlagen, verpackt in eine humorvolle und sympathische Performance, kamen beim Krefelder Publikum bestens an.<\/p>\n<p>Mit unterhaltsamen St\u00fccken wie u. a. \u00a0&#8222;Elmore James&#8220;, &#8222;Special 20&#8220;, &#8222;Black Dog&#8220;, &#8222;Don&#8217;t Lie&#8220;, &#8222;Next To You&#8220; \u00a0oder dem brandneuen &#8222;The Old New Straitsville\u00a0Blues&#8220; zog er die anwesenden Leute unweigerlich auf seine Seite. Klar, dass er da nochmal f\u00fcr eine Zugabe ran musste, die mit Dylans &#8222;Watcha Gonna Do&#8220;, bei der er die Audienz mit Fu\u00df-Stampfen und Klatschen als Percussion-Unterst\u00fctzung involvierte, ihren launigen Abschluss fand. Eine tolle\u00a0Leistung von Tim Easton!<\/p>\n<p>F\u00fcr die Burschen von American Aquarium lief der Tag dagegen alles andere als rund. Am Berliner Flughafen war ihr Gep\u00e4ck zun\u00e4chst verschwunden, was eine erhebliche Wartezeit zur Folge hatte (ich habe gar nicht mitbekommen, dass der BER schon in Betrieb ist&#8230;). Als am Ende die Sachen doch noch aufgefunden wurden, ging&#8217;s mit einer rasanten H\u00f6llenfahrt in Richtung Westen, um den ersten Gig der bevorstehenden Tour noch rechtzeitig antreten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Beim Opener &#8222;Wolves&#8220; knarzte und fiepte dann noch das Mikro von Bandleader BJ Barham.\u00a0Der verstand die Welt nicht mehr und\u00a0war zu Anfang richtig angenervt. Nach ein paar Instruktionen in Richtung Mischpult, hatte sich dann beim folgenden &#8222;Southern Sadness&#8220; die Lage beruhigt und das Quintett, mit den weiteren Musikern \u00a0George Hage,\u00a0Bill Corbin,\u00a0Kevin McClain und\u00a0Whit Wright fand sich allm\u00e4hlich in den Gig herein.<\/p>\n<p>BJ Barham, der im Stile der gro\u00dfen amerikanischen Musik-Geschichtenz\u00e4hler wie Bob Dylan, Bruce Springsteen, Gram Parsons, Steve Earle &amp; Co., als die kreative Person des F\u00fcnfers,\u00a0fast ausnahmslos die Z\u00fcgel in der Hand hatte, sowie Whit Wright, der immer wieder zwischen Keyboard und seiner Pedal Steel hin und her wechselte, waren die Personen, die im Prinzip die Hauptakzente setzten.<\/p>\n<p>Die Rhythmusfraktion mit Bill Corbin und Kevin McClain verrichtete brav ihre Arbeit, der E-Gitarrist George Hage (auch Mitglied bei Jack The Radio) kam erst gegen Ende bei Tracks wie &#8222;Jacksonville&#8220;, &#8222;Losing Side of 25&#8220;\u00a0und &#8222;Man I&#8217;m Supposed To Be&#8220; (atmosph\u00e4risches Bariton-Spiel) st\u00e4rker zum Zuge.<\/p>\n<p>Nachdem Barham bereits in der Mitte mit St\u00fccken wie &#8222;The Unfortunate Kind&#8220;, &#8222;America Tobacco Company&#8220; und &#8222;O&#8216; Lover&#8220; ein Solo-Intermezzo hingelegt hatte, absolvierte er mit dem bissigen &#8222;Burn.Flicker.Die&#8220; und einem Cover zu Ehren des k\u00fcrzlich verstorbenen Guy Clark &#8222;She Ain&#8217;t Going Nowhere&#8220; auch den Zugabenteil im Alleingang.<\/p>\n<p>Da h\u00e4tte man sich gerne vielleicht doch nochmal die komplette Band zum Abschluss mit einem Kracher, evtl. dazu\u00a0mit integrierter Vorstellung der Mitglieder gew\u00fcnscht. Auch ein paar Songansagen und sporadische Interaktion mit den Leuten h\u00e4tte vermutlich etwas mehr Stimmung gebracht (die aber keineswegs schlecht war).<\/p>\n<p>Fazit: Ein eher ruhiger Abend mit mit einem \u00fcberzeugenden Auftritt des kauzigen\u00a0Tim Easton und einem steigerungsf\u00e4higen Tournee-Auftakt von American Aquarium, der mir pers\u00f6nlich zu sehr im Zeichen ihres omnipr\u00e4senten Fronters stand. Da muss bei den n\u00e4chsten Stationen\u00a0doch etwas\u00a0mehr Geschlossenheit demonstriert und auch das Publikum mehr &#8218;abgeholt&#8216; werden. Entschuldigend sind allerdings die oben erw\u00e4hnten Umst\u00e4nde mit zu ber\u00fccksichtigen, so ein stressiger Tag nach langem Flug hinterl\u00e4sst einfach Spuren. Bei den kommenden Gigs\u00a0geht da auf jeden Fall noch was!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nBJ Barham (lead vocals, acoustic guitar)<br \/>\nGeorge Hage (electric guitar)<br \/>\nBill Corbin (bass)<br \/>\nKevin McClain (drums)<br \/>\nWhit Wright (keys, pedal steel)<\/p>\n<p>Tim Easton (lead vocals, acoustic guitar, harp)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.americanaquarium.com\">American Aquarium<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/americanaquarium\">American Aquarium bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.timeaston.com\">Tim Easton<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thetimeaston\">Tim Easton bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut einen Monat nach dem starken Auftritt der Stolen Rhodes war es mal wieder an der Zeit, unsere geliebte Kulturrampe in Krefeld aufzusuchen, mit Tim Easton und den talentierten North Carolina-Jungs von American Aquarium galt es, in unseren Breitengraden, hochkar\u00e4tige Insidermusik aus dem Alternative Country-, Roots-, Americana- Bereich, zu begutachten. 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