{"id":1284,"date":"2015-12-14T01:28:00","date_gmt":"2015-12-14T00:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1284"},"modified":"2020-07-12T11:08:38","modified_gmt":"2020-07-12T09:08:38","slug":"jake-owen-days-of-gold-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jake-owen-days-of-gold-cd-review\/","title":{"rendered":"Jake Owen &#8211; Days Of Gold &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-44467\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Jake_300.jpg\" alt=\"Jake_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Jake_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Jake_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Jake_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Jake_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Goldene Zeiten, goldene Tage &#8211; f\u00fcr Jake Owen l\u00e4uft es schon seit einiger Zeit bestens. Sp\u00e4testens mit dem Vorg\u00e4nger-Album &#8222;Barefoot Blue Jean Night&#8220; und seinen beiden ersten Nr.1-Single Hits (2x in den Billboard Country Singles-Charts mit &#8222;Barefoot Blue Jean Night&#8220; und &#8222;Alone With You&#8220; \/ 2x im Country Airplay mit &#8222;The One That Got Away&#8220; und &#8222;Anywhere With You&#8220;) hat er sich in die erste Riege der Nashville Solo-Interpreten und Tour-Headliner katapultiert. Auch privat l\u00e4uft es f\u00fcr den aus Vero Beach\/Florida stammenden, einstigen Golfer mit Profi-Ambitionen wie im Bilderbuch. Die Hochzeit 2012 mit Model Lacey Buchanan und die Geburt der Tochter Olive Pearl wenige Monate sp\u00e4ter stellten weitere Highlights f\u00fcr ihn dar.<\/p>\n<p>Nach dem Dazwischenschieben einer EP (&#8222;Endless Summer&#8220;) mit vier Gute Laune-Songs zum Sommerausklang des letzten Jahres. gibt es jetzt mit &#8222;Days Of Gold&#8220; endlich den hei\u00df erwarteten, neuen, kompletten Longplayer. Klasse und sehr sympathisch, um es vorwegzunehmen, ist, dass es sich Jake (wie man es h\u00e4tte meinen und sicherlich h\u00e4tte nachvollziehen k\u00f6nnen), nicht einfach gemacht hat und im Prinzip stur das Erfolgsrezept von &#8222;Barefoot Blue Jean Night&#8220; kopiert und fortgef\u00fchrt hat. Man hat auf &#8222;Days Of Gold&#8220; von Anfang an das Gef\u00fchl, dass Owen sich hier Songs zusammengesucht hat, ohne in erster Linie auf die Charts zu schielen (erstmals \u00fcbrigens nur komplette Fremdkompositionen), sondern die er pers\u00f6nlich richtig gut findet, die f\u00fcr ihn und seine Stimme sowohl eine Herausforderung als auch Weiterentwicklungsm\u00f6glichkeit beinhalten.<\/p>\n<p>Dies schlie\u00dft nat\u00fcrlich bei Weitem nicht aus, dass auch auf diesem Album trotzdem ein immenses Hitpotential pr\u00e4sent ist. Der er\u00f6ffende Titelsong &#8222;Days Of Gold&#8220; entpuppt sich beispielsweise als furioser, swampiger Southern Countryrocker mit ungemein viel Drive, bei der Harp, Banjo, E -Gitarren und Shannon Forrests typisches, kraftvolles Drumming die Hauptingredienzien bilden (toll vor allem die E-Gitarren-Soli und der Instrumetalausklang). St\u00fccke, die richtig gute Laune verbreiten (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Luke+Bryan\">Luke Bryan<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Billy+Currington\">Billy Currington<\/a><\/span> sind da Paradebeispiele), liegen ja zur Zeit ganz gro\u00df im Trend in Nashville. Das hat nat\u00fcrlich auch Jake Owen mitbekommen (wie es auch die EP schon zeigte) und bedinet hier die &#8222;Feier-Klientel&#8220; mit St\u00fccken wie &#8222;Beachin\u2019&#8220; (sch\u00f6ner, relaxt groovender Strandbar-Song) , &#8222;Good Timing&#8220; (sehr melodisch, E-Gitarre, Mandolinenbegleitung), &#8222;Tall Glass Of Something&#8220; (Sprechgesang, satter Refrain, funky Note), &#8222;Typsy&#8220; (wieder mit toller Melodie, sch\u00f6n klares Gitarrenspiel) und dem atmosph\u00e4rischen &#8222;Sure Feels Right&#8220; (Powerrefrain, Heartland E-Gitarre, Synthie-\/Mandolinentupfer).<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen ist dabei das ebenfalls in Southern Rock-Manier gehaltene &#8222;1972&#8220;, eine feine Hommage an die guten alten Zeiten mit Gr\u00f6\u00dfen wie Led Zeppelin, Rolling Stones, Keith Moon, Jimi Hendrix, Janis Joplin &amp; Co, bei der Owen erz\u00e4hlt, wie ein junger Bursche mit seinem M\u00e4del zu den Vinyl-Platten des Vaters &#8222;abh\u00e4ngt&#8220;. Die erste Single &#8222;Ghost Town&#8220; kombiniert atmosph\u00e4rische Momente in den Strophen mit kraftvollen Refraineinlagen. Ein starker, eher chart-untypischer Song, der aber mit Platz 22 in die Single-Notierungen eingestiegen ist. Sch\u00f6n, dass hier offensichtlich auch mal der Mut eines K\u00fcnstlers zu etwas weniger &#8222;Schema F&#8220; belohnt wird. Das absolute Highlight des Albums ist jedoch das ruhige &#8222;What We Ain\u2019t Got&#8220; (aus der Feder von Jerome Goff und Travis Meadows), das nur von Piano, Steelguitar, Jakes ph\u00e4nomenal singender Stimme und Sara Buxtons Harmonies getragen wird.<\/p>\n<p>Hier wird einem selbst und unserer st\u00e4ndig nach Mehr gierender Konsumgesellschaft beieindruckend der Spiegel vorgehalten. Ein St\u00fcck, das einen mit einfachen Mitteln sofort gefangen h\u00e4lt und extrem nachdenklich (auch in eigener Person) stimmt. Grandios. Produziert hat das Ganze (wie den erfolreichen Vorg\u00e4nger) erneut Joey Moi, bei den Songwritern der Lieder gibt es schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit Jaren Johnston ein neues Gesicht, aber nat\u00fcrlich auch viele bekannte Namen wie Ashley Gorley, Chris de Stefano, Dallas Davidson etc. Wie bei Major-Produkten \u00fcblich, ist das Ganze von von Parademusikern der 1a-Garde (neben den bereits Genannten u. a. Tom Bukovac, Ilya Toshinsky, Charlie Judge, Russ Pahl, Adam Shoenveld, Jimmie Lee Sloas) der Nashville-Studio-Zunft auf h\u00f6chst kreativem Niveau mit vielen kleinen instrumentellen Finessen eingespielt.<\/p>\n<p>&#8222;Days Of Gold&#8220; ist ein gro\u00dfartiges Album geworden, das Jake Owen ohne jeden Zweifel noch fester unter den erfolgreichen &#8222;jungen Wilden&#8220; Nashvilles etablieren wird. Saustarkes Teil!<\/p>\n<p><strong>Sony Nashville\/RCA (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Days Of Gold<br \/>\n02. Beachin&#8216;<br \/>\n03. 1972<br \/>\n04. Ghost Town<br \/>\n05. Life Of The Party<br \/>\n06. Good Timing<br \/>\n07. Tall Glass Of Something<br \/>\n08. One Little Kiss (Never Killed Nobody)<br \/>\n09. What We Ain&#8217;t Got<br \/>\n10. Tipsy<br \/>\n11. Drivin&#8216; All Night<br \/>\n12. Sure Feels Right<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jakeowen.net\">Jake Owen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/jakeowen\">Jake Owen bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Goldene Zeiten, goldene Tage &#8211; f\u00fcr Jake Owen l\u00e4uft es schon seit einiger Zeit bestens. 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