{"id":1236,"date":"2015-12-14T07:36:00","date_gmt":"2015-12-14T06:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1236"},"modified":"2020-07-08T19:23:52","modified_gmt":"2020-07-08T17:23:52","slug":"billy-currington-we-are-tonight-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/billy-currington-we-are-tonight-cd-review\/","title":{"rendered":"Billy Currington &#8211; We Are Tonight &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Curri-e1432461044572.jpg\" \/><\/p>\n<p>5. Album von Billy Currington und erneut ein richtig starkes! Die zweite Jahresh\u00e4lfte 2013 scheint im Moment so ein wenig im Fokus der Neo-Traditionalisten (<span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blake+Shelton\">Blake Shelton<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Luke+Bryan\">Luke Bryan<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Young\">Chris Young<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Justin+Moore\">Justin Moore<\/a><\/span>) zu stehen, die in Sachen Neuver\u00f6ffentlichungen stark den Ton angeben. Logisch, dass da auch ein Billy Currington nicht fehlen will, der seit dem Beginn seiner Karriere mit kontinuierlicher und solider Arbeit seinen Platz in den Gefilden der Major-protegierten K\u00fcnstler zurecht etabliert hat. Sechs Nr. 1-Hits, was Singles betrifft, und dreimal haarscharf mit seinen letzten drei Alben an der Pole-Position vorbeigeschrammt sprechen eine deutliche Sprache.<\/p>\n<p>Er ist einfach ein guter S\u00e4nger mit dem Gesp\u00fcr f\u00fcr die richtigen Songs, hinzu kommt sein blendendes Aussehen (er ist ohne Zweifel ein Frauentyp) und somit vermutlich deswegen auch in der weiblichen New Country-Klientel ein \u00e4u\u00dferst beliebter Performer. Mit seinem neuen Werk \u201eWe Are Tonight\u201c setzt er auch einen kleinen Trend fort, der bei den gr\u00f6\u00dferen Plattenfirmen in Mode gekommen zu sein scheint. Weg von einem alleinigen Produzenten zu gleich mehreren, in diesem Fall Carson Chamberlain, Dann Huff und Shy Carter, die dann auch hier mit unterschiedlichen Musikerteams (nat\u00fcrlich sind wieder fast nur klingende Namen der Studio-Szene involviert) an die von ihnen betreuten St\u00fccke herantraten.<\/p>\n<p>Auch wenn hier diesmal die unterschiedlichen Handschriften deutlich erkennbar sind, passt die Zusammenstellung der Tracks letztendlich \u00e4u\u00dferst gut. Grund hierf\u00fcr ist die hohe Authentizit\u00e4t der St\u00fccke, obwohl Billy kompositorisch nicht involviert wurde (allesamt Fremkompositionen). Sie wirken von der Thematik (Frauen, Beziehungen, Easy-Life) und auch der angenehmen musikalischen Umsetzung wie f\u00fcr Currington auf den Leib geschrieben. Durch die unterschiedlichen Inszenierungen entwickeln sich die zehn Lieder zu einer sehr kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichte.<\/p>\n<p>Die von Huff angef\u00fchrten Tracks bieten wuchtigen, modernen New Country, getragen von satten Drums und powernden E-Gitarren (Dan selbst an vorderster Front z. T. mit tollen Soli dabei) mit viel Chartpotential. So ist der tolle Opener \u201eHey Girl\u201c bereits mit stetig steigender Tendenz in die Top-Ten geklettert. Wunderbar auch das folgende \u201cWingman\u201c, das souligen Rhythm\u2019n\u2019 Blues im Countrygewand bietet. Ja, wenn heute noch mal ein Sequel des Blues Brothers-Films gedreht werden w\u00fcrde, w\u00e4re dieses St\u00fcck wohl zweifelsfrei ein hei\u00dfer Kandidat f\u00fcr den Soundtrack. Auch der von rhytmischen Heartland-E-Gitarren getragene Titelsong mit seinem flotten Refrain, den \u201cOhohoh\u201c-Harmonie-Ges\u00e4ngen, hat ganz klar das Zeug zum Chartbreaker. Carson Chamberlain bedient daf\u00fcr die etwas traditioneller pepolte Klientel Curringtons und hat mit sechs Songs den L\u00f6wenanteil \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Hier klingt alles wesentlich entspannter, den guten Musikern (u.a. Biff Watson, Brent Mason, JT Corenflos, Gary Prim, Paul Franklin) wird viel Raum f\u00fcr ihr instrumentelles K\u00f6nnen gelassen und die bedanken sich daf\u00fcr mit vielen kleinen Feinheiten. Zudem gibt es die eine oder andere sehr humorvollen Nummer wie etwa &#8222;One Way Ticket&#8220; (erinnert von der Thematik und l\u00e4ssigen Umsetzung an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Darryl+Worley\">Darryl Worleys<\/a> &#8222;Living In The Here And Now&#8220;), &#8222;Hard To Be A Hippie&#8220; (mit einem klasse Gastauftritt von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Willie+Nelson\">Willie Nelson<\/a> &#8211; wer w\u00e4re da wohl auch besser geeignet?) und dem launigen Cover von Jack Johnsons &#8222;Banana Pancake&#8220; (mit kurzer Rap-Einlage). Herrlich auch das mega-entspannt groovende &#8222;Closer Tonight&#8220;, mit 5 Minuten Spielzeit der l\u00e4ngste Track der CD. Hat so ein wenig was vom Eagles-Klassiker &#8222;New Kid In Town&#8220;, nur mehr auf Country getrimmt.<\/p>\n<p>Stark auch das balladesk bluesige und sicher bei den Damen gut ankommende &#8222;Another Day Without You&#8220;. Famos hier das Zusammenspiel von JT Corenflos\u2019 Stratocaster (in <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Clapton<\/a><\/span>-Manier) und Gary Prims Tastenarbeit. Den Abschluss und einzigen von Shy Carter gemanagten Titel &#8222;Hallelujah&#8220; (geschrieben von ihm und den auch ebenfalls musikalisch involvierten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">Warren Brothers<\/a><\/span>) verleiht dem Ganzen am Ende noch einen dezenten gospeligen\/spirituellen Touch, auch wieder mit einem Warren Brothers-typisch unverkennbarem Augenzwinkern. Ein launiges Finale.<\/p>\n<p>Billy Currington hat mit &#8222;We Are Tonight&#8220; ein weiteres, ganz gro\u00dfartiges Werk abgeliefert, das seinen Status Quo als einen der tonangebenden Neo-Tradionalisten der heutigen Zeit in Nashville weiter festigen, wenn nicht sogar ausbauen wird. Klasse, der Mann!<\/p>\n<p><strong>Mercury Nashville (2013)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Hey Girl<br \/>\n02. Wingman<br \/>\n03. One Way Ticket<br \/>\n04. 23 Degrees And South<br \/>\n05. We Are Tonight<br \/>\n06. Hard To Be A Hippie<br \/>\n07. Closer Tonight<br \/>\n08. Another Day Without You<br \/>\n09. Banana Pancakes<br \/>\n10. Hallelujah<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BillyCurrington.com\">Billy Currington<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/BillyCurrington\">Billy Currington bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Album von Billy Currington und erneut ein richtig starkes! Die zweite Jahresh\u00e4lfte 2013 scheint im Moment so ein wenig im Fokus der Neo-Traditionalisten (Blake Shelton, Luke Bryan, Chris Young, Justin Moore) zu stehen, die in Sachen Neuver\u00f6ffentlichungen stark den Ton angeben. Logisch, dass da auch ein Billy Currington nicht fehlen will, der seit dem &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/billy-currington-we-are-tonight-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Billy Currington &#8211; We Are Tonight &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[103,783,791,1275],"class_list":["post-1236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-billy-currington","tag-nashville","tag-new-country","tag-we-are-tonight"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1236"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44144,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1236\/revisions\/44144"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}