{"id":12330,"date":"2017-02-04T14:52:45","date_gmt":"2017-02-04T13:52:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=12330"},"modified":"2017-04-23T12:07:22","modified_gmt":"2017-04-23T10:07:22","slug":"stolen-rhodes-03-02-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/02\/04\/stolen-rhodes-03-02-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Stolen Rhodes &#8211; 03.02.2017, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stolen_Haupt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12341\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stolen_Haupt.jpg\" alt=\"Stolen_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stolen_Haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stolen_Haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stolen_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unser erster Besuch der Kulturrampe in diesem Jahr. Das emporstrebende Quartett von der Ostk\u00fcste der USA, die Stolen Rhodes (u. a. schon Support f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a>, Robert Randolph, Drivin\u2019 N Cryin\u2019, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a> und Country-Chanteuse Miranda Lambert), feierte mit seinem s\u00fcdstaatlich infizierten Rock, Deutschland-Konzert-Premiere in unseren westlichen Gefilden. Eines kann man in den Zeiten der Irrungen und Wirrungen eines Donald Trumps wohl sicher behaupten: Zumindest gute Musik wird aus dem Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten eine zuverl\u00e4ssige Konstante bleiben!<\/p>\n<p>Matt Pillion und Kevin Cunningham, \u00a0sowie\u00a0ihre neue Rhythmusfraktion, den beiden sehr agilen Jack Zaferes und Chris James, waren nach bereits intensiven Vorstellungen in Frankreich, Holland und Spanien an diesem Freitag erst recht sp\u00e4t in Krefeld angekommen und so begann das Konzert auch erst um 21:15 Uhr. Es war ein besonderer Abend. Teenage Head-Chef Manny Montana war angesichts seines Geburtstages ebenfalls angereist und bekam am Ende des Gigs zu seinen Ehren als letzte Zugabe ein &#8222;Highway To Hell&#8220; geboten.<\/p>\n<p>Wir hatten f\u00fcr ihn u. a. ein von Gernot (Inhalt\/Bilder) und mir (Cover\/Berichte) zusammengestelltes Buch mit unseren SOS-Reviews des vergangenen Jahres in der Rampe als Geschenk mit dabei, das zudem bei der Eingangsvorstellung der Band netter Weise von Pille (ganz ger\u00fchrt) den Besuchern kurz pr\u00e4sentiert wurde. Es soll vielleicht\u00a0demn\u00e4chst an Interessierte zur Erinnerung in kleiner Auflage evtl. ver\u00e4u\u00dfert werden.<\/p>\n<p>Die Stolen Rhodes hatten nat\u00fcrlich ihr aktuelles Album &#8222;Bend With The Wind&#8220; mit an Bord, das im weiteren Verlauf auch ausgiebig in den Mittelpunkt gestellt wurde. Den Auftakt bildeten aber mit dem riffigen &#8222;Peacemaker&#8220; und dem 70er-inspirierten &#8222;Down In Flames&#8220; zwei eher weniger bekannte Nummern. Der &#8222;Sunshine Prophet&#8220; er\u00f6ffnete, wie auch auf der CD, dann den Reigen der neuen St\u00fccke. Erstmals lie\u00dfen sich der durch viele quirlige E-Soli gl\u00e4nzende Cunnigham und Pillion zu kurzen Twins (es kamen dann noch mehrere sp\u00e4ter dazu) hinrei\u00dfen.<\/p>\n<p>Dem stampfenden &#8222;Life Was Never Finer&#8220; folgte das Led Zeppelin-Cover &#8222;Good Times Bad Times&#8220;, ein weiteres Indiz f\u00fcr das 70er-Faible der Pennsylvanier. Mit Sachen wie &#8222;Nowhere Fast&#8220;, den Marsall Tucker-umwehten &#8222;Blue Sky&#8220; und &#8222;Freight Train&#8220; wurden dann aber die Weichen immer mehr in Richtung Southern Rock gelenkt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens ab dem furiosen Uptempotrack &#8222;Preacherman&#8220;, bei dem der saustark singende Matt Pillion auch erstmals seine K\u00fcnste am Saxofon offerierte, war das Eis zwischen den Akteuren und dem Krefelder Publikum endg\u00fcltig gebrochen. Die Stimmung wurde bei jedem St\u00fcck besser.<\/p>\n<p>Der launige &#8222;Southern Rocker &#8222;Good Time Charlie&#8220; (klasse Slide von Cunningham), das countryeske &#8222;50 Miles To Richmond&#8220;, das slide-tr\u00e4chtige &#8222;Get On Board&#8220; (toller emotionaler Gesang von Matt) sowie das hart rockende &#8222;Gone&#8220; waren weiteres sch\u00f6nes Futter f\u00fcr unser Magazin.<\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nlichen Lieblingsst\u00fccke des Abends, das ungeheuer melodische &#8222;Keeps Me Alive&#8220; (im Zeichen des Hurrikans Sandy entstanden) und die wunderbare Ballade (gleichzeitig erste Single) &#8222;Save Me&#8220; erzeugten teilweise G\u00e4nsehaut.<\/p>\n<p>Mit dem &#8222;Devil From Above&#8220; ging Matt zur Interaktion mit der Audienz \u00fcber und Gl\u00e4ser und Flaschen wurden im Lied an bestimmten Stellen kollektiv in die H\u00f6he gestreckt. Unter dem Motto &#8218;zuviel Geld, zu wenig Liebe&#8216; bildete der soulige Schwofer &#8222;Makin&#8216; Money&#8220; (der \u00fcberragende Pillion mit Gesangs-, Orgel- und Saxofon-Einlagen) die Vorhut zum Highlight des Gigs &#8222;Rosalita (Come Out Tonight)&#8220;. Bei diesem grandios performten Springsteen-Cover gab es letztendlich kein Halten mehr. Das Rampenpublikum zeigte sich so begeistert, wie ich es zwar schon oft, aber selten in dieser Intensit\u00e4t erlebt habe.<\/p>\n<p>Die beiden Zugaben &#8222;So Long&#8220; (HT-Piano, klasse Sax-Solo, Vorstellung der Band) und der eingangs erw\u00e4hnte AC\/DC-Klassiker rundeten eine gro\u00dfartige Premiere der Ostk\u00fcstler bei uns ab.<\/p>\n<p>Fazit: Stolen Rhodes punkteten bei ihrem Deutschland-Auftakt durch eine energiegeladene Show. Eine \u00e4u\u00dferst sympathische Performance mit tollen Liedern bis ans Ende der Kr\u00e4fte. Auch wenn sich ihr v\u00f6llig ausgepumpter Leader Matt Pillion zum Finale\u00a0des Gigs vor Ersch\u00f6pfung fast platt wie eine Flunder am Boden vor der Rampenb\u00fchne in ganzer L\u00e4nge niederstreckte, lag ihm und seiner starken Band in erster Linie doch eher das begeisterte Krefelder Publikum zu F\u00fc\u00dfen. Wer jetzt noch die Chance hat, Konzerte des Vierers zu besuchen, sollte nicht z\u00f6gern, und sich zackig auf den Weg machen. Starke Vorstellung, Stolen Rhodes!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nMatt Pillion (lead vocals, guitar, keys, sax)<br \/>\nKevin Cunningham (lead guitar, vocals)<br \/>\nJack Zaferes (bass, vocals)<br \/>\nChris James (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stolenrhodes.com\">Stolen Rhodes<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/StolenRhodes\">Stolen Rhodes bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser erster Besuch der Kulturrampe in diesem Jahr. 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