{"id":1207,"date":"2015-12-14T07:42:00","date_gmt":"2015-12-14T06:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1207"},"modified":"2020-07-08T19:20:53","modified_gmt":"2020-07-08T17:20:53","slug":"wade-bowen-if-we-ever-make-it-home-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/wade-bowen-if-we-ever-make-it-home-cd-review\/","title":{"rendered":"Wade Bowen &#8211; If We Ever Make It Home &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Bow_2-e1432374561616.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wunderbares neues Album des Texaners mit zw\u00f6lf herrlichen, von magisch sch\u00f6nem &#8222;Red Dirt&#8220;-Feeling durchzogenen, lockeren, hinrei\u00dfend melodischen New Country-\/Countryrock-Perlen (zum Teil mit einem Hauch von Americana), deren wohlige Kl\u00e4nge sich voller W\u00e4rme tief in unseren Geh\u00f6rg\u00e4ngen einnisten. Wade Bowen war schon zu Beginn seiner Karriere von stetigem, gro\u00dfem Ehrgeiz gepr\u00e4gt, sich musikalisch immer weiterentwickeln zu wollen.<\/p>\n<p>Trotz der vielversprechenden Alben mit seiner Startformation West 84 (wir erinnern uns vor allem an ihr grandioses, so unbek\u00fcmmertes Live-Album &#8222;The blue light&#8220;), merkte er, dass er seinem Publikum wesentlich mehr zu sagen hatte, vor allem Dinge, die seine Pers\u00f6nlichkeit reflektieren und mit einer Band unm\u00f6glich umsetzbar schienen. Logische Konsequenz war, dass es bei Wade irgendwann auf eine Solo-Karriere zulaufen w\u00fcrde. Der endg\u00fcltige Zeitpunkt war gekommen, als West 84 vom immensen Tourstress abgebrannt waren.<\/p>\n<p>Einige Musiker (wie u.a. auch Wade) widmeten sich immer mehr ihren eigenen Projekten oder gaben ganz auf. Bowen nutzte den Zeit zum Absprung und brachte nach wenigen Jahren das von Kritikern (und auch von uns) so hoch gelobte Album&#8220;Lost Hotel&#8220; heraus, das Bowen nach und nach viel Annerkennung und auch im Raum Texas\/Oklahoma gro\u00dfen Erfolg bescherte, dar\u00fcber hinaus aber, trotz aller Brillanz, kommerziell (v\u00f6llig zu unrecht) nicht den gew\u00fcnschten Erztag brachte. Mittlerweile sind fast drei Jahre verstrichen und der von vielen befreundeten Musikern f\u00fcr seinen Positivismus und seine Genialit\u00e4t gesch\u00e4tzte Singer\/Songwriter versucht jetzt mit &#8222;If We Ever Make It Home&#8220; den n\u00e4chsten Anlauf ein gr\u00f6\u00dferes Publikum zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Aussichten, dass dies nun gelingt, sind blendend! Wade hat sich abermals mit seinem &#8222;Lost Hotel&#8220;-Produzenten J. R. Rodriguez zusammengetan, konnte hervorragende Co-Komponisten (u.a. <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jedd+Hughes\">Jedd Hughes<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers<\/a><\/span>, Jim Beavers, Stephony Smith, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Radney Foster<\/a><\/span>, Clint Ingersoll) f\u00fcr\u2019s Songwriting (neben ein paar fein ausgew\u00e4hlten Fremdst\u00fccken) gewinnen und auch musikalisch wurde er von einigen absoluten Stars der ersten Nashville-Studiomusikergarde (u.a. die Gitarrenzauberer <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Grissom\">David Grissom<\/a><\/span>, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, sowie Dan Dugmore (Pedal Steel, Lap Steel), Aubrey Haynie (Mandoline), Eric Darken (Percussion), Tim Lauer (keyboards), etc.) unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Herausgekommen sind, wie gesagt, wunderbare, extrem melodische St\u00fccke, die von einem Hauch Red Dirt durchzogen sind, und die nat\u00fcrlich von dieser herrlich warmen und angerauten Stimme Bowens ihre besondere Note erhalten. Als kleines Zusatzbonbon gibt es zudem noch einen Gastauftritt von Chris Knight bei der grandiosen &#8222;Red Dirt&#8220;-\/Americana-Ballade &#8222;Daddy And The Devil&#8220;, die Knight mit seinem typischen, rootsigen Heartland-Flair exzellent veredelt. Ein tolles St\u00fcck! Das allerdings trifft auch auf den Opener &#8222;You Had Me At My Best&#8220; (welch wahre Aussage in Bezug auf das gesamte Album) zu. Was f\u00fcr eine traumhafte, zeitlos sch\u00f6ne Countryrock-Nummer, die auf unwiderstehliche Weise klasssiche Retro Countryrock-Elemente mit den modernen Kl\u00e4ngen der &#8222;Red Dirt&#8220;-Bewegung vereint!<\/p>\n<p>Nach einem wundersch\u00f6nen, unterschwellig halligen, vollmundigen Steelguitar-Intro pendeln sich Bowen und seine formadiblen Begleitmusiker in einem unwiderstehlich lockeren, flott fl\u00fcssigen Rhythmus mit einem Mix aus diversen E\u00f6ectric-, Acoustic-, und Steel-Gitarren ein (dazu eine pr\u00e4chtige Slide-Passage im Mittelteil) und lassen mit der damit verbundenen, wundersch\u00f6nen Melodik, gar Erinnerungen an goldene Eagles-Zeiten wach werden. Ist gleichzeitig die erste Single des Albums und bereits hoch in den Texas Music-Charts platziert. Wird wohl verdienterma\u00dfen Bowen&#8217;s zweite Nummer 1 seiner Karriere werden!<\/p>\n<p>Es folgen das Titelst\u00fcck &#8222;If We Ever Make It Home&#8220; und &#8222;Turn Out The Lights&#8220;. Beides herrlich emotional (leicht introvertiert) vorgetragene, von traumhaften Melodien durchzogene, zwischen balladesk und Mitdtempo variierende Songs mit viel pers\u00f6nlichem Flair und grandioser instrumenteller Umsetzung durch die exzellenten o.a. Musiker (phantastische, dezente Gitarrenarbeit plus sch\u00f6ner Soli, unaufdringliche Steeleinlagen)&#8220; Das anschlie\u00dfende, szarke &#8222;Ghost In This Town&#8220; pr\u00e4sentiert sich \u00e4u\u00dferst knackig mit einem schon fast poppigen Refrain, was wir ganz und gar nicht als negativ verstanden wissen m\u00f6chten. Ein absolut radiotauglicher Song!<\/p>\n<p>Super nat\u00fcrlich auch die St\u00fccke, die Bowen zusammen mit Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Radney Foster komponiert hat (&#8222;Why Make Perfect Sense&#8220; &#8211; tolle Piano- und Orgelarbeit, Steel-Solo; &#8222;Nobody\u2019s Fool&#8220; &#8211; flotter, knackiger Uptempo New Country\/Countryrock, sch\u00f6ne E-Gitarren-\/Slide-Einlagen; &#8222;From Bad To Good&#8220; &#8211; filigrane Mandolinenkl\u00e4nge, feine Piano-Tupfer, sch\u00f6ner, weiblicher Harmonie-Gesang)! Von den Fremdkompositionen besticht vor allem das von Sean McConnell geschriebene &#8222;Into The Arms Of You&#8220;, das in einer an John Mellencamp erinnernden Atmosph\u00e4re vorgetragen wird, wobei Tim Lauer mit einem an ein Akkordeon erinnerndes Orgelspiel tolle Akzente setzt.<\/p>\n<p>Gro\u00dfartig hier einmal mehr Bowen&#8217;s dezent &#8222;staubiger&#8220; Gesang. Fazit. Wade Bowen hat mit &#8222;If We Ever Make It Home&#8220; seinem Ehrgeiz entsprechend einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Er hat den Spirit seines starken Vorg\u00e4ngerwerkes mitgenommen, ein wenig variiert und insgesamt noch ein paar weitere Qualit\u00e4tsakzente draufgepackt! Sehr beeindruckend! Wir ziehen ein weiteres Mal den Hut vor einer famosen Leistung. Um den Titel des oben beschriebenen Opener noch einmal aufzugreifen. &#8222;You Had Me At My Best&#8220; wandeln wir symbolisch um in &#8222;You HAVE Me At My Best&#8220; und unterstreichen. Dies ist der beste Wade Bowen, den wir bekommen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment (2010)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0 Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. You Had Me At My Best<br \/>\n02. If We Ever Make It Home<br \/>\n03. Turn On The Lights<br \/>\n04. Ghost In This Town<br \/>\n05. Why Makes Perfect Sense<br \/>\n06. Trouble<br \/>\n07. Nobody&#8217;s Fool<br \/>\n08. Into The Arms Of You<br \/>\n09. From Bad To Good<br \/>\n10. Missing You<br \/>\n11. Daddy And The Devil<br \/>\n12. Somewhere Beautiful<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wadebowen.com\">Wade Bowen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thewadebowen\">Wade Bowen bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wunderbares neues Album des Texaners mit zw\u00f6lf herrlichen, von magisch sch\u00f6nem &#8222;Red Dirt&#8220;-Feeling durchzogenen, lockeren, hinrei\u00dfend melodischen New Country-\/Countryrock-Perlen (zum Teil mit einem Hauch von Americana), deren wohlige Kl\u00e4nge sich voller W\u00e4rme tief in unseren Geh\u00f6rg\u00e4ngen einnisten. 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