{"id":11991,"date":"2017-04-01T00:00:53","date_gmt":"2017-03-31T22:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=11991"},"modified":"2024-02-08T13:11:20","modified_gmt":"2024-02-08T12:11:20","slug":"led-zeppelin-gimme-three-zeps-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/04\/01\/led-zeppelin-gimme-three-zeps-cd-review\/","title":{"rendered":"Led Zeppelin &#8211; Gimme Three Zepps &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12402\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover.jpg\" alt=\"fakecover\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/fakecover-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Stones haben es getan, jetzt melden sich auch Led Zeppelin wieder zur\u00fcck. Sie haben allerdings keine alten Blues-St\u00fccke ins Visier genommen, sondern sich an den gro\u00dfen Southern Rock-Klassikern versucht und dies durchaus mit akzeptablem Ergebnis. Hm, Led Zeppelin und Southern Rock, passt das denn zusammen, werden sich vermutlich viele unserer Leser fragen, aber selbst Ronnie Van Zant war seiner Zeit ein gro\u00dfer LZ-Fan und hatte ja auch manchmal dezenten Spirit der Briten mit in den <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-Sound einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Die drei Originalmitglieder Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones haben sich wieder den Spr\u00f6sssling ihres 1983 verstorbenen&nbsp;Kompagnons, John&nbsp;Bonham, also Jason als Drummer geschnappt und haben unter der Regie von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Hambridge\">Tom Hambridge<\/a> die ber\u00fchmten Muscle Shoals-Studios in Alabama aufgesucht, um den gro\u00dfen St\u00fccken des Genres wie &#8222;Green Grass &amp; High Tides Forever&#8220;, &#8222;Can&#8217;t You See&#8220; oder &#8222;Free Bird&#8220; &amp; Co. ihren typischen, psychedelisch umwehten Band-Charme aufzuerlegen.<\/p>\n<p>Hambridge hat dazu nat\u00fcrlich auch viele Stars der SR-Szene wie u. a. Gregg Allman, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Rossington\">Gary Rossington<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a>, Dave Hlubek, Ed King, Artimus Pyle (spielt das 2. Schlagzeug bei &#8222;Whipping Post&#8220;), Don Barnes, Dickey Betts, Bruce Brookshire, Jerry Eubanks, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Warren+Haynes\">Warren Haynes<\/a>, Dean Daughtry, Billy Gibbons, Henry Paul und Jimmy Hall, etc. mit ins Studio zitiert. Als Kuriosum, bzw. gewolltes Stilelement hat Hambridge keinen Musiker in seinen &#8218;eigenen&#8216; St\u00fccken walten lassen, vermutlich aber auch deswegen, damit sich das typische Led Zeppelin-Flair ungehindert entfalten kann. Viele Tracks&nbsp;sind quasi in Live-Atmosph\u00e4re performt worden.<\/p>\n<p>Es ist zwar zun\u00e4chst etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, Plants kreischig krakeelende Stimme, in dem, f\u00fcr ihn doch eher fremden Song-Umfeld, zu akzeptieren, aber sp\u00e4testens nach drei St\u00fccken geht sie in Fleisch und Blut \u00fcber. &#8222;Stillwaters &#8222;I Reserved The Right&#8220; war ein guter Einstieg f\u00fcr mich&#8220;, gibt Plant zu verstehen. &#8222;Die Country-lastigen Sachen waren eine enorme Umstellung, auch wenn ich ja mit Alison Krauss auf diesem Terrain bereits Erfahrung gesammelt habe&#8220;. Jimmy Page zeigte sich von der spielerischen Klasse der s\u00fcdstaatlichen Kollegen angetan. &#8222;Die vielen Double Leads mit Leuten wie u. a. Warren Haynes, Dickey Betts und Ed King haben richtig Spa\u00df gemacht, allerdings&nbsp;auch viel Konzentration erfordert&#8220;, so der vom Rolling Stone-Magazin, als einer der drei besten Gitarristen aller Zeiten, gelistete, aus Heston stammende Musiker.<\/p>\n<p>In ihrem Element sind die vier Engl\u00e4nder nat\u00fcrlich immer dann, wenn St\u00fccke wie &#8222;Green Grass &amp; High Tides Forever&#8220;, &#8222;Grey Ghost&#8220; , oder Whipping Post&#8220; Spielr\u00e4ume f\u00fcr w\u00fcstes Improvisieren boten. Hier lie\u00df Tom Hambridge dann auch die Z\u00fcgel bewusst locker. Da f\u00fchlt man sich wieder wie in einstige Siebziger-Zeiten zur\u00fcckgesetzt, nur mit besserem Klang angesichts der heutigen technischen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Besonders das \u00fcberragende &#8222;Free Bird&#8220; zum kr\u00f6nenden Abschluss mit Page, Bruce Brookshire und Dave Hlubek in ungew\u00f6hnlicher Konstellation als Gitarren-Trio, entwickelt gerade im ber\u00fchmten E-Gitarren-Finish seinen ganz besonderen Reiz. Plant und Gregg Allman bew\u00e4ltigten &nbsp;den Gesangspart der S\u00fcdstaaten-Hymne dazu im Duett. Nach fast 80 Minuten w\u00e4hrenden psychedelischem Southern Rock-Gewitter l\u00e4sst man sich schlie\u00dflich selbst als H\u00f6rer ersch\u00f6pft zur\u00fcck in den Sessel fallen und sp\u00fclt, falls ein Joint nicht gerade zur Hand ist, am besten mit einem kr\u00e4ftigen Schluck Jackie D. nochmal ordentlich nach. Led Zeppelin wie man sie noch nie erlebt hat. Klasse!<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chten wir noch den &#8218;Dirigenten&#8216; des Werkes, Tom Hambridge, zitieren. &#8222;Dieses Projekt war eine der anspruchsvollsten musikalischen Herausforderungen, aber auch zugleich mit die gr\u00f6\u00dfte Ehre, die ich in meinem bisherigen Leben erfahren durfte. Mein Gott, was war hier im Studio los&#8230;!&#8220; Sounds Of South meint dazu, dass er diese B\u00fcrde hervorragend gestemmt hat. Sicherlich ist Led Zeppelins &#8222;Gimme Three Zepps&#8220; eine der eigenwilligsten und hochkar\u00e4tigsten Scheiben, die dieses Genre je zu bieten hatte. Das V\u00d6-Datum des streng limitierten Werkes (Coverartwork: Hypgnosys!!!) steht noch unter absoluter&nbsp;Geheimhaltung, Vorbestellungen k\u00f6nnen aber gerne exklusiv an unsere Redaktion herangetragen werden.<\/p>\n<p><strong>Southern Swan Records (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Psychedelic Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. I Reserved The Right<br \/>\n02. Can&#8217;t You See<br \/>\n03. Green Grass &amp; High Tides Forever<br \/>\n04. Long-Haired Country Boy<br \/>\n05. Grey Ghost<br \/>\n06. Gator Country<br \/>\n07. I Thank You<br \/>\n08. So Into You<br \/>\n09. Wild Eyed Southern Boys<br \/>\n10. Lonesome Guitar<br \/>\n11. Whipping Post<br \/>\n12. Free Bird<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.LedZeppelin.com\">Led Zeppelin<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ledzeppelin\">Led Zeppelin bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stones haben es getan, jetzt melden sich auch Led Zeppelin wieder zur\u00fcck. Sie haben allerdings keine alten Blues-St\u00fccke ins Visier genommen, sondern sich an den gro\u00dfen Southern Rock-Klassikern versucht und dies durchaus mit akzeptablem Ergebnis. 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