{"id":11397,"date":"2016-11-18T20:07:37","date_gmt":"2016-11-18T19:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=11397"},"modified":"2016-11-18T20:48:05","modified_gmt":"2016-11-18T19:48:05","slug":"hundred-seventy-split-17-11-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/11\/18\/hundred-seventy-split-17-11-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Hundred Seventy Split &#8211; 17.11.2016, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/HSS_Haupt-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11439\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/HSS_Haupt-1.jpg\" alt=\"hss_haupt-1\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/HSS_Haupt-1.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/HSS_Haupt-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/HSS_Haupt-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hatten wir tags zuvor bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Cadillac+Three\">The Cadillac Three<\/a> im K\u00f6lner Luxor noch den ungest\u00fcmen Musiknachwuchs in Form knallharten Southern Rocks begutachtet, stand schon am n\u00e4chsten Abend der n\u00e4chste Gig an, allerdings wieder eher im Zeichen unserer Altersklasse&#8230; Hundred Seventy Split traten im heimischen Schwarzen Adler auf. Und so hatten sich im, f\u00fcr einen Wochentag ziemlich gut gef\u00fcllten Rheinberger Blues Club auch viele Leute eingefunden, die \u00e4hnlich wie wir, bereits die Jugend des Alters beschritten haben.<\/p>\n<p>Das Trio mit Bass-Legende Leo Lyons, Gitarren-Hexer Joe Gooch und Drummer Damon Sawyer, ist ja quasi in einem Atemzug mit der Kultband <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ten+Years+After\">Ten Years After<\/a> zu nennen, die parallel auch immer noch aktiv ist. Lyons war ja TYA-Originalmitglied, Gooch hatte bereits fr\u00fcher \u00fcber einen langen Zeitraum Alvin Lee ersetzt. Demnach wurden nat\u00fcrlich einige Klassiker aus guten alten Zeiten zum Besten gegeben.<\/p>\n<p>Joe\u00a0hatte an diesem Abend mit Halsschmerzen zu k\u00e4mpfen und war von Adler-Inhaber Ernst Barten noch medizinisch versorgt worden. Er lie\u00df sich aber so gut wie nichts anmerken und zog, mit leicht heiserer Stimme, die Show professionell durch. Vor allem seine filigranen Gitarrenk\u00fcnste waren schon alleine den Besuch wert. Ein echter Wizard.<\/p>\n<p>Leo Lyons, mittlerweile weit in den Siebzig angelangt, f\u00fchrte mit charmanter und humorvoller Art im Stile eines britischen Gentlemans die Song-Ansagen durch und bewies, dass man auch im gesetzten Alter immer noch flink und energiegeladen, die Finger \u00fcber ein Saiteninstrument fliegen lassen kann. Gegen Ende griff er f\u00fcr zwei Tracks dann auch am gro\u00dfen Contrabass in die Strings. Drummer Damon Sayer blieb nur die Rolle im Hintergrund \u00fcber, die er aber mit kraftvollem und effektivem Drumming angenehm ausf\u00fcllte.<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des in zwei Sets unterteilten Konzerts stand mit \u201eThe Game\u201c (mit psychedelischen Kurzphasen) und dem swampigen, mit dezentem Southern Rock umwehten \u201eI Grew Up In The Muddy Waters\u201c im Zeichen des neuen Werkes \u201eTracks\u201c. Erstes Futter f\u00fcr die Nostalgiker im Raume gab es mit &#8222;Fifty Thousand Miles Beneath My Brain\u201c (stoneske Note). Weitere Exemplare von Anno dazumal wurden in Form von \u201eGood Morning Little School Girl\u201c und \u201eLove Like A Man\u201c zum Abschluss der ersten H\u00e4lfte dargereicht. Klasse in diesem Set auch noch der Slow Blues \u201cGoing Home\u201d (von \u201eThe World Won\u2019t Stop\u201c), bei dem Gooch f\u00fcr mich das beste seiner vielen quirilgen Soli einbrachte. Er braucht sich, was seine spielerische Qualit\u00e4t angeht, hinter Gr\u00f6\u00dfen wie Joe Bonamassa &amp; Co. wirklich nicht zu verstecken.<\/p>\n<p>Der zweite Part stand dem ersten in Nichts nach. Den Auftakt hier machte das orientalisch verpackte \u201eLooking For A\u00a0Sign\u201c, f\u00fcr das Joe eine spezielle E-Gitarre verwendete, griff dann aber f\u00fcr das End-Solo wieder auf seine stark maltr\u00e4tierte t\u00fcrkis-wei\u00df-farbende Stratocaster zur\u00fcck. Das swampige \u201ePork Pie Hat\u201c, der Footstomper \u201eComing Back Around\u201c und das Blues-Traditional \u201eDevil To Pay\u201c ( f\u00fcr beide greift Leo zum Contrabass), das starke \u201eGonna Dance On Your Tombstone\u201c, sowie der countryeske Schunkler \u201eTennessee Plates\u201c (auf Zuschauerwunsch hin), wieder mit herrlich quirligen Gooch-Soli, waren die n\u00e4chsten Meilensteine.<\/p>\n<p>Der l\u00e4ssig groovende Rocker\u201eThe Smoke\u201c (Leo l\u00e4sst seinen Bass schwer pumpen) bildete den launigen Abschluss des Hauptteils. Das begeisterte Publikum forderte vehement Nachschlag und wurde mit \u201eKing Of The Blues\u201c (erinnerte phasenweise an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Tops<\/a> \u201eLa Grange\u201c) und, last but not least, mit dem TYA-Parade \u2013St\u00fcck \u201eI\u2019m Going Home\u201c mit Medley-haft integirierten, weiteren Klassikern wie u. a. \u201eBaby Please Don\u2018t Go\u201c, \u201eBlue Suede Shoes\u201c, &#8222;Whole Lotta Shakin&#8216; Goin&#8216; On&#8220;, etc. geb\u00fchrend belohnt.<\/p>\n<p>Fazit: Ein starker Abend mit Hundred Seventy Split, der einen gelungenen Spagat aus alt-ehrw\u00fcrdigem und modernem Blues Rock-Material offerierte. Leo Lyons charismatische, wie auch sympathische Ausstrahlung, sein immer noch lebhaftes Treiben im Tieft\u00f6ner-Segment in Kombination mit Goochs Gitarrenk\u00fcnsten sind absolut\u00a0einen Besuch wert. Selbst\u00a0unser spezielles Southern Rock-Nischen-Magazin konnte sogar sporadische Bezugspunkte ausmachen. Der Sound war klasse. Insgesamt also eine kurzweilige Sache! Danke erneut ans Adler-Team f\u00fcr die problemlose Akkreditierung.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJoe Gooch (lead vocals, guitar)<br \/>\nLeo Lyons (bass)<br \/>\nDamon Sawyer (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.HundredSeventySplit.com\">Hundred Seventy Split<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Hundred70Split\">Hundred Seventy Split bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hatten wir tags zuvor bei The Cadillac Three im K\u00f6lner Luxor noch den ungest\u00fcmen Musiknachwuchs in Form knallharten Southern Rocks begutachtet, stand schon am n\u00e4chsten Abend der n\u00e4chste Gig an, allerdings wieder eher im Zeichen unserer Altersklasse&#8230; Hundred Seventy Split traten im heimischen Schwarzen Adler auf. 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