{"id":1114,"date":"2015-12-14T07:50:00","date_gmt":"2015-12-14T06:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1114"},"modified":"2020-07-09T10:16:40","modified_gmt":"2020-07-09T08:16:40","slug":"luke-bryan-spring-break-here-to-party-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/luke-bryan-spring-break-here-to-party-cd-review\/","title":{"rendered":"Luke Bryan &#8211; Spring Break&#8230; Here To Party &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Bryan.jpg\" \/><\/p>\n<p>Just in dem Moment, wo sich nach gef\u00fchlt mehrmonatigem wettertechnischen Tr\u00fcbsal hier im Rheinland die ersten Sonnenstrahlen mal wieder blicken lie\u00dfen (mittlerweile fliegen allerdings schon wieder die Schneeflocken umher), erreichte mich die neue Scheibe von Luke Bryan. Der aus Leesburg, Georgia stammende, 1976 unter dem Namen Thomas Luther Bryan geborene Musiker, posiert auf dem Cover in einem knallgelben offenen Gel\u00e4ndewagen vor strahlend blauem Himmel. Und auch der Innenteil mit Fotos eines seiner Konzerte samt Beach-Kulisse sowie der Titel &#8222;Spring Break\u2026 Here To Party&#8220; lassen auf ein launiges H\u00f6rvergn\u00fcgen schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Luke Bryan hatte seinen Durchbruch mit der letzten Scheibe aus dem Jahr 2011 &#8222;Tailgates &amp; Tanlines&#8220; geschafft, die in den Billboard-Country-Album-Charts nur ganz knapp den Spitzenplatz verpasst hatte, sich aber zur Zeit immer noch unter den oberen Top-20 bewegt.<\/p>\n<p>Mit seinem jetzt insgesamt vierten Longplayer kn\u00fcpft der Inhaber eines Major Contracts (Capitol Records Nashville) nahtlos an den Vorg\u00e4nger an und pr\u00e4sentiert satte vierzehn, gr\u00f6\u00dftenteils launige Tracks, die man auf jeder Grill-\/Strandparty laufen lassen kann, sofern man was mit New Country-Musik und ihren angrenzenden Bereichen wie Pop, Rock und Southern Rock am Hut hat. Mit Spring Break sind ja die amerikanischen Fr\u00fchlingssemester-Ferien gemeint, die von den College-Studenten ganz gerne genutzt werden, um in den w\u00e4rmeren Gefilden der Staaten, dann mal &#8218;die Sau rauszulassen&#8216;.<\/p>\n<p>Luke Bryans Songs von diesem Album d\u00fcrften bestens als passendes Ambiente geeignet sein. Meist von einem groovigen Rhythmus getragen, laden die leicht zu merkenden Refrains in ordentlichem Ma\u00dfe zum Mitsingen und auch, bei erh\u00f6htem Alkoholpegel, sicherlich zum Mitgr\u00f6len ein. Als gutes Beispiel unter vielen dient hier &#8222;Shore Thing&#8220;, bei dem dann am Schluss die obligatorischen Crowd-Ges\u00e4nge mit angebunden wurden.<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich zun\u00e4chst banal an, ist es aber letztendlich \u00fcberhaupt nicht. Zum einen hat Bryan alle Lieder in Zusammenarbeit mit namhaften Songwritern der Szene (Dallas Davidson, Rhett Akins, Ben Hayslip, Ashley Gorley, Michael Carter, Craig Wiseman) die schon f\u00fcr ein gewisses Niveau garantieren, durchaus humorvoll komponiert, zum anderen sorgen die exzellenten Musiker mit vielen instrumentellen Feinheiten daf\u00fcr, dass es bei genauerem Hinh\u00f6ren viel zu entdecken gibt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die (Schaum-) Krone sorgen vor allem die grandiosen E-Gitarristen. Mit JT Corenflos, Kenny Greenberg, Michael Payne, Pat Buchanan, Brent Mason, Jeff King, Troy Lancaster, Adam Shoenveld und John Willis ist bis auf Tom Bukovac und Dann Huff eigentlich das Who is Who der Edelspieler des Genres vertreten und die bieten von der Rhythmus-, Fill- bis zur Soloarbeit wirklich feinsten Genuss. Das tolle dieser Musiker ist, dass da nicht selbstherrlich gefrickelt, sondern alles kurz und knapp gehalten wird und man trotzdem genau wei\u00df, dass hier alles auf den Punkt gebracht ist. So weht auch immer eine unterschwellige Portion Southern Rock in den Songs mit. Ganz vorz\u00fcglich auch Ilya Toshinskys Banjo-Darbietung in &#8222;A Little Bit Later On&#8220;. Mit dem ruhigen &#8222;Buzzkill&#8220; (klasse Slide-Solo) und dem relaxt groovenden &#8222;Shake The Sand&#8220; (Orgeltupfer, Bariton-E-Solo) gibt es lediglich zwei Durchatmer, ansonsten wird das Laune-Barometer bis zum abschlie\u00dfenden &#8222;Take My Drunk A** Home&#8220;, einem stampfenden Fiddle-lastigen Countryheuler durchgehend im nicht mehr fahrtauglichen Promillebereich gehalten.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Spring Break\u2026 Here To Party&#8220; legt Luke Bryan ein spa\u00dfiges (vor allem sich selbst nicht zu Ernst nehmendes) Album nach, dass jede Menge Hitpotential beinhaltet. Leute, die gerne den h\u00f6heren Temperaturen fr\u00f6nen, dabei leidenschaftliches Grillen ihre Passion nennen und k\u00fchlem Biergenuss nicht abgeneigt sind (also im Prinzip dem Profil des klassischen RockTimers in hohem Ma\u00dfe entsprechen\u2026), kann diese Scheibe ans Herz gelegt werden. Typen, die unbedingten intellektuellen Anspruch an Musik hegen, und Spa\u00dfbremsen aller Art sollten sich halt weiter anderen Dingen zuwenden!<\/p>\n<p><strong>Capitol Records Nashville (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Suntan City<br \/>\n02. Just A Sip<br \/>\n03. Buzzkill<br \/>\n04. If You Ain&#8217;t Here To Party<br \/>\n05. Little Bit Later On<br \/>\n06. In Love With The Girl<br \/>\n07. Shore Thing<br \/>\n08. Sorority Girl<br \/>\n09. Shake The Sand<br \/>\n10. Love In A College Town<br \/>\n11. Wild Weekend<br \/>\n12. Cold Beer Drinker<br \/>\n13. Spring Break-Up<br \/>\n14. Take My Drunk A** Home<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lukebryanlive.com\">Luke Bryan<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/lukebryan\">Luke Bryan bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Just in dem Moment, wo sich nach gef\u00fchlt mehrmonatigem wettertechnischen Tr\u00fcbsal hier im Rheinland die ersten Sonnenstrahlen mal wieder blicken lie\u00dfen (mittlerweile fliegen allerdings schon wieder die Schneeflocken umher), erreichte mich die neue Scheibe von Luke Bryan. Der aus Leesburg, Georgia stammende, 1976 unter dem Namen Thomas Luther Bryan geborene Musiker, posiert auf dem Cover &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/luke-bryan-spring-break-here-to-party-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Luke Bryan &#8211; Spring Break&#8230; Here To Party &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[698,783,791,1052],"class_list":["post-1114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-luke-bryan","tag-nashville","tag-new-country","tag-spring-break-here-to-party"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1114"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44186,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114\/revisions\/44186"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}