{"id":10640,"date":"2016-10-23T16:10:34","date_gmt":"2016-10-23T14:10:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=10640"},"modified":"2017-06-29T11:54:46","modified_gmt":"2017-06-29T09:54:46","slug":"thorbjorn-risager-the-black-tornado-22-10-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/10\/23\/thorbjorn-risager-the-black-tornado-22-10-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Thorbj\u00f8rn Risager &#038; The Black Tornado &#8211; 22.10.2016, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/100A9245-Bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10657\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/100A9245-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100a9245-bearbeitet\" width=\"798\" height=\"532\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/100A9245-Bearbeitet.jpg 798w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/100A9245-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/100A9245-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vor gut einem Jahr hatte ich ja bereits schon mal das Vergn\u00fcgen,\u00a0Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/thorbjorn-risager-the-black-tornado-12-11-2015-piano-dortmund-konzertbericht-2\/\">Dortmund<\/a> live erleben zu d\u00fcrfen. Damals hatte ich den Bericht (plus Bilder) im Alleingang erstellt, was nat\u00fcrlich immer damit verbunden ist, dass man den Gig nicht so verfolgen\u00a0kann, wie man es gerne m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Diesmal hatte sich der D\u00e4ne mit der unglaublichen Stimme und seiner sympathischen Combo, \u00a0im Rheinberger Blues-Tempel, dem Schwarzen Adler, angesagt, also quasi ein Heimspiel. Dazu konnte ich diesmal vom g\u00fcnstigen Umstand der Arbeitsteilung profitieren, Kollege Gernot zeichnete sich f\u00fcrs Knipsen verantwortlich. Ich konnte der Musik also diesmal gen\u00fcsslich Aufmerksamkeit schenken.<\/p>\n<p>Thorbj\u00f8rn, wie immer adrett im grauen Anzug und mit Krawatte gekleidet, trat im restlos ausverkauften Adler, bis auf eine Ausnahme, in gleicher Besetzung wie in Dortmund an. Hans Nybo ersetzte diesmal Kasper Wagner am Saxophon, und konnte mit seiner gute Laune verbreitenden Art und charismatischen Erscheinung, nebst einiger\u00a0furioser Soli, auf der, mit sieben Leuten recht umfangreich besetzten B\u00fchne, tolle Akzente setzen.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht hat mich vor allem der gute Sound, der in einer langgezogenen, engen Location, ja oft ein Problem ist. Ich hatte vor kurzem in der hiesigen Zeitung gelesen, dass neue Boxen angeschafft worden sind. Und in der Tat, es ist den Verantwortlichen gl\u00e4nzend gelungen, den volumin\u00f6sen\u00a0Sound des Septetts transparent auszubreiten. Absolutes Kompliment daf\u00fcr!<\/p>\n<p>Gespielt wurde in zwei, sich an Klasse nichts schenkenden Sets. Los ging es um 20:15 Uhr mit dem satten Stampfer &#8222;Too Many Roads&#8220;, der zu unserer Freude, dank Skernings surrender Slide, swampiges Southern-Esprit verstr\u00f6mte. Der Gitarrist tr\u00e4gt \u00fcbrigens den Cowboyhut nicht zu Unrecht auf dem Kopf, viele seiner folgenden Soli, w\u00e4ren auch in der von uns pr\u00e4ferierten Musik gut aufgehoben.<\/p>\n<p>\u00dcber unterhaltsame St\u00fccke wie &#8222;Burning Up&#8220; und &#8222;Paradise&#8220; ging es zu &#8222;Long Gone&#8220;, einem zwar bereits bekannten Song, der aber auch den Weg auf das im Januar anstehende neue Album &#8222;Change My Game&#8220; (der Titelsong folgte dann im zweiten Abschnitt) finden wird. \u00dcberhaupt fand ich es ziemlich geschickt, dass die Truppe, hier in dieser Hinsicht\u00a0schon mal\u00a0\u00a0einen gro\u00dfz\u00fcgigen Vorgeschmack gab (dazu kam in Teil 1 z. B. auch\u00a0noch das <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a>-umwehte &#8222;Hold My Lover Tight&#8220;). So betreibt man viel positive Werbung in eigener Sache, was potentielle Platten-Verk\u00e4ufe angeht.<\/p>\n<p>Das anmutige\u00a0&#8222;China Gate&#8220; und das launige &#8222;Rock&#8217;N&#8217;Roll Ride&#8220;, bei dem das bestens\u00a0aufgelegte Rheinberger Publikum gesangstechnisch eingebunden wurde, beendeten einen hervorragenden ersten Set.<\/p>\n<p>Der\u00a0stoneske &#8222;Hi Rolling&#8220;-Feger ist nat\u00fcrlich der perfekte Einsteiger nach einer Pause, um die Audienz wieder in die Spur, bzw. auf die zuvor erreichte Betriebstemperatur zur\u00fcckzuholen. Das bereits erw\u00e4hnte Titelst\u00fcck vom neuen Werk &#8222;Change My Game&#8220; (dezentes Reggae-Flair), sowie die n\u00e4chste Neu-Kreation, das atmosph\u00e4risch-soulige &#8222;I Used To Love You&#8220;, das fett groovende &#8222;Precious Time&#8220;, das unterschwellig countryeske &#8222;Long Forgotten Track&#8220; und der absolute H\u00f6hepunkt f\u00fcr mich, das Southern-rockige &#8222;All I Want&#8220; (grandiose E-Gitarren-Passagen,\u00a0Thorbj\u00f8rn und Peter mit Genre-typischem Twin-Intermezzo) bildeten die n\u00e4chsten unterhaltsamen und mitrei\u00dfenden Stationen.<\/p>\n<p>Delta Blues hie\u00df es bei &#8222;On My Way&#8220;, bei dem Peter\u00a0Skjerning seinen viel-benutzten Metall-Bottleneck \u00fcber eine skurril aussehende, mit einer Konservendose als Klangk\u00f6rper umfunktionierten Gitarre, surren lie\u00df. Die ansonsten immer wieder herrlich plusternde Bl\u00e4serfraktion, hatte hier mal Pause und vertrieb sich die Zeit mit Pantomime-artigen Rhythmus-Handbewegungen.<\/p>\n<p>Eine starke Version von &#8222;Baby, Please Don&#8217;t Go&#8220; und das stimmungsvolle, in bester Status Quo-Manier rockende &#8222;If You Wanna Leave&#8220; (atemberaubendes Sax-Solo von Nybo) bildeten den kr\u00f6nenden Abschluss eines begeisternden Hauptteils. St\u00fcrmische Zugaberufe hallten zurecht durch den Adler. Die D\u00e4nen lie\u00dfen sich nicht lumpen und gaben mit dem wuchtigen &#8222;Opener&#8220; und dem relaxten Schwofer &#8222;Drowning&#8220; zwei letzte exzellente Kostproben ihres schwei\u00df-treibenden Live-Repertoires. Um 22:35 Uhr war dann endg\u00fcltig Schicht.<\/p>\n<p>Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado fegten bei ihrem Zweitauftritt in Rheinberg wie ein musikalischer Wirbelsturm durch den Adler, besser und intensiver kann man eine Live-Performance kaum gestalten. Uns gefiel nat\u00fcrlich besonders das breitgef\u00e4cherte Spektrum, das die Band,\u00a0\u00e4hnlich wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=JJ+Grey+%26+Mofro\">JJ Grey &amp; Mofro<\/a>, mit ihrem Blues Rock verbindet (explizit nat\u00fcrlich die Southern Rock &amp; Soul- sowie Country-Einfl\u00fcsse).<\/p>\n<p>Ein weiteres unterhaltsames Trademark der Truppe sind die deutschen Ansagen vor manchen\u00a0Liedern durch die\u00a0einzelnen Mitglieder (klasse z. B.\u00a0Thorbj\u00f8rns grammatikalische Meisterleistung in Sachen &#8218;der, die, das&#8216; &#8211; &#8222;&#8230; treffen uns an das\u00a0Ende von die Show, an der Stand&#8230;&#8220;), mit der er locker, dem Sprachlevel heutiger deutscher Mittelklasse-Sch\u00fcler (und vermutlich dar\u00fcber hinaus), Paroli bieten konnte. Das tr\u00e4gt zu heiterer Stimmung bei und hat zudem noch integrativen Charakter, der ja heute, zwar haupts\u00e4chlich aufgrund anderer Begebenheiten, omnipr\u00e4sent\u00a0eingefordert wird.<\/p>\n<p>Fazit: Der Abend mit\u00a0Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado im Vierbaumer Schwarzen Adler bot nahezu perfekte Unterhaltung auf gro\u00dfartigem Niveau. Einziger Wermutstropfen war vielleicht\u00a0nur, dass kaum junge Menschen diesem Event beiwohnten und im Gro\u00dfen und Ganzen\u00a0fast nur Besucher der\u00a0reiferen Generation (inklusive uns&#8230;) pr\u00e4sent waren.\u00a0Aus Sounds Of South-Sicht war der Risager-Gig neben <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Devon+Allman\">Devon Allman<\/a> eines der ganz gro\u00dfen Konzert-Highlights des Jahres 2016! Danke an die Band, Ruf Records und das Adler-Team f\u00fcr den sehr sch\u00f6nen Abend.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nThorbj\u00f8rn Risager (lead vocals, guitar)<br \/>\nPeter Skjerning (guitars, vocals)<br \/>\nEmil Balsgaard (Keys)<br \/>\nS\u00f8ren B\u00f8jgaard (bass)<br \/>\nMartin Seidelin (drums, percussion, vocals)<br \/>\nHans Nybo (saxophone, vocals)<br \/>\nPeter W Kehl (trumpet, percussion, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.risager.info\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ThorbjornRisagerAndTheBlackTornado\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.rufrecords.de\">Ruf Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut einem Jahr hatte ich ja bereits schon mal das Vergn\u00fcgen,\u00a0Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado in Dortmund live erleben zu d\u00fcrfen. 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