{"id":1054,"date":"2015-12-14T08:01:00","date_gmt":"2015-12-14T07:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1054"},"modified":"2020-07-08T16:53:03","modified_gmt":"2020-07-08T14:53:03","slug":"the-bluefields-pure-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/the-bluefields-pure-cd-review\/","title":{"rendered":"The Bluefields &#8211; Pure &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Bluef.jpg\" \/><\/p>\n<p>Wenn sich drei potenzielle Platzhirsche zusammenfinden, ist das ja immer so eine Sache, besonders in den oft von Egoismus, Neid und Eifers\u00fcchteleien gepr\u00e4gten K\u00fcnstlerkreisen. Wie so was trotzdem gut funktionieren kann, haben neulich Snakecharmer vorgemacht. Auch der Zusammenschluss von Dan Baird (Georgia Satellites), Warner E. Hodges (Jason &amp; The Scorchers) und Joe Blanton (Royal Court Of China) als The Bluefields mit &#8218;Firmenadresse&#8216; in Nashville, Tennessee erweist sich als absolut erfreuliches Beispiel der Zunft.<\/p>\n<p>Baird und Hodges haben ja bereits in Dan Bairds Homemade Sin-Projekt zusammengewirkt, Hodges und Blanton hatten zwar \u00fcber zehn Jahre keinen Kontakt mehr, kannten sich aber aus der damaligen Cow Punk-Szene Nashvilles. Hodges brachte die drei dann endg\u00fcltig zusammen und man begab sich f\u00fcr erste Songwriting-Sessions in Blantons eigenes Aufnahmestudio (wo das Werk letztendlich auch eingespielt und produziert wurde). Dort sprudelten nach eigener Aussage die Ideen nur so aus ihnen heraus und das tolle Ergebnis ist anhand ihres letztj\u00e4hrigen Deb\u00fctalbums &#8222;Pure&#8220; erwerbbar.<\/p>\n<p>Joe Blanton hat den Gro\u00dfteil der Lead Vocals \u00fcbernommen, Baird singt sporadisch, aber dann immer unverkennbar, bringt sein an Keith Richards-angelehntes E-Gitarrenspiel sowie dezente Keys ein, zupft dazu den Bass. Hodges konzentrierte sich auf sein umfassendes und variabel gestricktes Saitenk\u00f6nnen. Als einzige G\u00e4ste liefern Michael Webb eine sch\u00f6ne B3 bei der sch\u00f6nen, atmosph\u00e4rischen Ballade &#8222;Belong&#8220; ab und Ex-Black Crowes-Mitglied Steve Gorman poltert kraftvoll in John Bonham-Ged\u00e4chtnismanier auf seinem Schlagzeug herum.<\/p>\n<p>Herrlich schon direkt der atmosph\u00e4risch und zart psychedelisch angehauchte Opener &#8222;What You Won&#8217;t Do&#8220;, der sich wie ein Konglomerat aus Great White, Led Zeppelin und Bad Co. sch\u00f6n introvertiert daher schleppt. Apropos Led Zeppelin. Reminiszenzen schimmern immer wieder durch, ganz offensichtlich in St\u00fccken wie &#8222;Repair My Soul&#8220; oder &#8222;She&#8217;s So Sick&#8220; (mit geschickt getimtem \u00dcbergang in das countrybluesige &#8222;100 Watt Girl&#8220;).<\/p>\n<p>Georgia Satellites-Anh\u00e4nger bekommen ihre Dosis mittels des mit deren typischem E-Gitarren-Fu\u00df-Wipp-Rhythmus versehenen &#8222;Bad Old Days&#8220; und &#8222;If Not Now When&#8220; sowie den von Baird eingesungenen herrlichen Balladen &#8222;Belong&#8220; und &#8222;Lay It On The Line&#8220; (inklusiv grandioser E-Soli).<\/p>\n<p>Weitere Highlights in einer durchgehend guten Scheibe sind der herrlich dreckig polternde, kompakte Boogie &#8222;Flat Out Gone&#8220; (sattes Speed-Drumming von Gorman, Twin-Spiel der Gitarristen) und das mit einem markanten Mandolinenriff gef\u00fchrte &#8222;Trainwreck&#8220;. Bei Letztgenanntem mit seiner eing\u00e4ngigen Refrainzeile sieht man die drei vorm geistigen Auge f\u00f6rmlich mit ihren Klampfen bei k\u00fchlem Biergenuss auf der Veranda in der schw\u00fclwarmen abendlichen D\u00e4mmerung der S\u00fcdstaaten fr\u00f6hlich dahinmusizieren und singen. Klasse!<\/p>\n<p>Mit &#8222;Pure&#8220; bescheren uns die &#8218;Blaufelds&#8216; wirklich ein pures Musikvergn\u00fcgen. Das Sch\u00f6ne daran ist, dass dieses beeindruckende Projekt keine Eintagsfliege bleiben wird. In K\u00fcrze legen The Bluefields alias Joe Blanton, Dan Baird, Warner E. Hodges mit Brad Pemberton (Ryan Adams, Iodine) als neuem festen Drummer mit dem bereits eingespielten Nachfolger &#8222;Ramshackle&#8220; das hoffentlich genauso gute Zweitwerk direkt hinterher. Stoff f\u00fcr Fans der o. a. Bands sowie erg\u00e4nzend noch der <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bottle+Rockets\">Bottle Rockets<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Cold+Truth\">Cold Truth<\/a><\/span>. Gro\u00dfartig!<\/p>\n<p><strong>Underground Treehouse Records (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. What You Won&#8217;t Do<br \/>\n02. Bad Old Days<br \/>\n03. Don&#8217;t Let Me Fall<br \/>\n04. Nobody Loves You<br \/>\n05. Belong<br \/>\n06. Repair My Soul<br \/>\n07. If Not Now When<br \/>\n08. Lay It On The Line<br \/>\n09. Flat Out Gone<br \/>\n10. Trainwreck<br \/>\n11. She&#8217;s So Thick\/100 Watt Girl<br \/>\n12. Ain&#8217;t Nothin&#8216; Wrong<br \/>\n13. Done<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.TheBluefields.com\">The Bluefields<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/TheBluefields\">The Bluefields bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich drei potenzielle Platzhirsche zusammenfinden, ist das ja immer so eine Sache, besonders in den oft von Egoismus, Neid und Eifers\u00fcchteleien gepr\u00e4gten K\u00fcnstlerkreisen. Wie so was trotzdem gut funktionieren kann, haben neulich Snakecharmer vorgemacht. Auch der Zusammenschluss von Dan Baird (Georgia Satellites), Warner E. 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